Mittwoch, 20. Februar 2019

Pfiadi Heimat: Karlsfeld hat jetzt teuerste Mieten in Deutschland

Normalerweise kann man ja stolz auf den Platz 1 sein. Der 1. Platz bei der Auswertung der Mietspiegel in 350 Städten gehört Karlsfeld, der 2. München und der 5. Dachau. Das ist das Resultat einer verfehlten Landespolitik, die immer noch der Doktrin der Metropolregionen folgt.

Wenn die Arbeitsplätze nicht zu den Menschen kommen und alle Firmenansiedlungen sich auf den Ballungsraum München konzentrieren, dann ist die Politik gefragt. Doch die beschäftigt sich lieber mit gefakten Expertisen von Lungenfachärzten.

Bericht im Spiegel: So teuer ist Wohnen in Deutschland

Mit einer Nettokaltmiete von 10,62 Euro pro Quadratmeter für eine 65 Quadratmeterwohnung in mittlerer Lage und mit mittlerer Ausstattung ist Karlsfeld für Mieter laut Mietspiegelindex die teuerste deutsche Kommune. Mieter zahlen dort 53 Prozent mehr als im deutschen Durchschnitt.

Samstag, 16. Februar 2019

Volksbegehren Artenvielfalt Abschlussfeier

Zur Abschlussfeier des erfolgreichen Volksbegehrens Artenvielfalt trafen sich mehr als 50 Akteure letzten Donnerstag.


Und hier das Endergbnis

Freitag, 15. Februar 2019

Kritik an Kreispolitik beim Umgang mit dem Grünzug

Im heutigen SZ-Artikel Jeder Vierte will die Bienen retten kritisieren die Volksbegehren-Aktivisten Heller und Heim die Landkreispolitik beim Umgang mit dem Grünzug in den letzten beiden Absätzen.

"Wie wichtig stärkere gesetzliche Regelungen zum Erhalt von zusammenhängenden Grünflächen seien, sehe man am Beispiel Grünzug zwischen Karlsfeld und Dachau, sagt Adrian Heim. "Da werden wir im Kreistag blockiert." Umweltschützer kritisieren, dass mitten im Grünzug ein neuer Recyclinghof entstehen soll."

Donnerstag, 14. Februar 2019

Schlüsselzuweisungen 2019: 100.000 EUR weniger als noch 2018


heute wurden die Schlüsselzuweisungen für die Bayrischen Gemeinden und Landkreise bekanntgegeben. Für Dachau wurden demnach über 6,4 Mio. EUR festgelegt und damit ca. 100.000 EUR weniger als noch 2018. 

Angesichts der enormen finanziellen Herausforderungen in den nächsten Jahren tut dieser Beitrag des Land Bayerns dem städtischen Haushalt sicherlich gut, allerdings deckt der jetzt an Dachau zugedachte Betrag noch nicht einmal das städtische Defizit für die Kinderbetreuung geschweige denn zusätzliche Aufwendungen für anstehende Straßensanierungen. Hier muss die Bayrische Landespolitik mehr statt weniger tun, um die finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden zu verbessern.


Zunächst kann man sich über die Schlüsselzuweisungen in Höhe von rund 6,4 € freuen. Aber am Ende bleiben dann doch nur 4 Mio € in der Stadtkasse, denn die Zuweisungen werden zu 80% in die Kreisumlage miteinberechnet. Freuen kann sich Landrat und Kreistag, die aus jeder Gemeinde zusätzlich zu Ihrer eigenen Schlüsselzuweisung einen Anteil bekommen. 
Angesichts der höheren Schlüsselzuweisungen müsste der Landkreis eigentlich seine Kreisumlage senken, statt wie im aktuellen Kreishaushalt angedacht auf 47 % zu erhöhen. 

Volksbegehren Finale: Stadt über 22%

Die Stadt Dachau erreicht beim Volksbegehren Artenvielfalt 6860 Eintragungen, das entspricht 22,4%. Im Landkreis führen die beiden Gemeinden Vierkirchen und Röhrmoos mit mehr als 27% die Ergebnistabelle an. Von sechs Gemeinden fehlen noch die Endergebnisse.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Stadt Dachau springt über die 20% Hürde

Bis gestern Abend konnte die Stadt Dachau 6290 Eintragungen verzeichnen. Das ist mehr als doppelt so viel als mindestens für den Bayern weiten Schnitt gefordert sind, umgerechnet 20,57% Weiterhin ist jede Stimme wichtig um den Vertetern des Volksbegehrens den Rücken bei den Verhandlungen mit Söder und seinen Teil der Bauern zu stärken.


Dienstag, 12. Februar 2019

Bündnis zum Kreishaushalt 2019: Vorgeschmack auf ganz bittere Jahre

Am Freitag, 15.02., beschließt der Kreistag den Kreishaushalt 2019. Man darf gespannt sein, wie sich die einzelnen Parteien zu dem Zahlenwerk positionieren. Denn obwohl die Stadt Dachau und die Gemeinden heuer über 10 Millionen Euro Kreisumlage mehr an den Landkreis zahlen als im Vorjahr (90 statt 79 Millionen), ist schon heuer mit einem Anstieg der Landkreis-Schulden zu rechnen. Und das, obwohl die Großprojekte erst in den folgenden Jahren kommen: Gymnasium in Karlsfeld (55 Mio.), Gymnasium in Bergkirchen (60 bis 70 Mio.), neues Landratsamt mit Luxusfassade (70 bis 90 Mio.).

Kritische Fragen an Landrat Löwl zur Finanzsituation des Landkreises sind also durchaus erlaubt. Und zwar auch, was vermeintlich kleinere Beträge betrifft (Kunstankäufe, die man besser den Gemeinden überlassen sollte, Reisekosten etc.). Wenn das Bündnis für Dachau es im kommenden Jahr in den Kreistag schafft, werden wir solche Fragen stellen. (Quelle der genannten Zahlen: SZ online vom 12.12.18.)

Update Volksbegehren: ÖDP, GRÜNE, BÜNDNIS, SPD, ÜB, FDP freuen sich über gemeinsamen Erfolg

Die aktuellsten Zahlen die heute zu ergattern waren. Leider werden auf dem Portal "Volksbegehren" die Zahlen erst wieder am Mittwoch veröffentlicht. Das Aktuellste was noch im Landkreis gespeichert werden konnte, haben wir in dieser Tabelle eingetragen. Im Landkreis liegen wir jetzt im Schnitt bei 18,6%. Das heißt die 20 % Marke wird sicherlich überschritten. Das ist eine riesige Niederlage für die CSU, die sich nur weggeduckt hat oder deren Vertreter sich wenn nur negativ über das Volksbegehren geäußert haben. Auch die Freien Wähler haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Sie wollten sich einfach aus der Sache raushalten.

Jede zusätzliche Stimme ist wichtig, jetzt nicht nachlassen und weiter eintragen. Denn je mehr Stimmen desto größer der Druck auf den Landtag ein ordentliches Gesetz zu verabschieden.

Bündnis informiert - Prof. Haszprunars Tipps für mehr Artenvielfalt, die jeder machen kann -Tipp 8: Das gschlamperte Eck!

Professor Dr. Gerhard Haszprunar hat in einem sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag im Vorfeld des Volksbegehren Artenvielfalt 10 Tipps vorgestellt, die jeder mehr oder weniger leicht umsetzen kann. Alle Tipps stehen unter dem Motto "Lieber halb Gut als ganz Schlecht" - also einfach mal anfangen zu machen!

Im übrigen gibt es für einige der Tipps auch Fördermöglichkeiten durch die Stadt Dachau - also einfach mal bei der Stadt nachlesen, was gefördert wird. Vielleicht ist ja was passendes dabei: Förderprogramm der Stadt Dachau

Quelle: Pixabay

Tipp 8: Das gschlamperte Eck!

Selbst im gepflegtesten Garten oder Betriebshof gibt es doch so ein Eck, dass nicht so einsichtig ist und wo doch mal was rumliegt.... Pflegen Sie dieses Eck!

Pflegen Sie eine gewisse "konstruktive Faulheit" und belassen Sie die groben Holzreste (natürlich nur unbehandeltes Holz), Heckenschnitt, Laub und vielleicht sogar mal einen Wurzelstock in dieser Ecke.

Das spart den Aufwand für die Entsorgung und schafft einen einzigartigen Lebensraum für die "Totholzbewohner". Und auch der Igel findet so ein hervorragendes Winterquartier!

PS: Es muss natürlich nicht nur die letzte Ecke sein. Es kann auch ganz vorne sein, wo es jeder sieht!

Montag, 11. Februar 2019

Update Volksbegehren - Röhrmoos ist Spitze

Ein Hoch auf Bürgermeister Kugler und seine Gemeinde Röhrmoos, sie liegt bei den Eintragungen zum Volksbegehren Artenvielfalt an der Spitze aller Landkreisgemeinden. Davon kann sich die Stadt Dachau eine Scheibe abschneiden.

Bündnis informiert - Prof. Haszprunars Tipps für mehr Artenvielfalt, die jeder machen kann -Tipp 7: Die Wandbegrünung!

Professor Dr. Gerhard Haszprunar hat in einem sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag im Vorfeld des Volksbegehren Artenvielfalt 10 Tipps vorgestellt, die jeder mehr oder weniger leicht umsetzen kann. Alle Tipps stehen unter dem Motto "Lieber halb Gut als ganz Schlecht" - also einfach mal anfangen zu machen!

Im übrigen gibt es für einige der Tipps auch Fördermöglichkeiten durch die Stadt Dachau - also einfach mal bei der Stadt nachlesen, was gefördert wird. Vielleicht ist ja was passendes dabei: Förderprogramm der Stadt Dachau


Tipp 7: Die Wandbegrünung!

Was für das Dach gut ist, ist natürlich auch für die Wand gut. Und auch hier fördert die Stadt Dachau mit. 

Die Klassiker sind Wilder Wein und Efeu. Sie bieten Nahrung für Insekten und Vögel sowie Nistgelegenheiten und Aufenthaltsräume für Vögel. Eine Wandbegrünung ist aber nicht nur für Insekten und Vögel gut. Auch für Menschen bringt eine Wandbegrünung - insbesondere in Innenhöfen - eine willkommene Abkühlung in immer heißer werdenden Sommern.

Die Wandbegrünung - eine Wohltat für Geist, Seele und dem Artenschutz!

Sonntag, 10. Februar 2019

Bündnis informiert - Prof. Haszprunars Tipps für mehr Artenvielfalt, die jeder machen kann -Tipp 6: Der Dachtrockengarten!

Professor Dr. Gerhard Haszprunar hat in einem sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag im Vorfeld des Volksbegehren Artenvielfalt 10 Tipps vorgestellt, die jeder mehr oder weniger leicht umsetzen kann. Alle Tipps stehen unter dem Motto "Lieber halb Gut als ganz Schlecht" - also einfach mal anfangen zu machen!

Im übrigen gibt es für einige der Tipps auch Fördermöglichkeiten durch die Stadt Dachau - also einfach mal bei der Stadt nachlesen, was gefördert wird. Vielleicht ist ja was passendes dabei: Förderprogramm der Stadt Dachau


Quelle: Pixabay
Tipp 6: Der Dachtrockengarten!

Statt tristen Dachlandschaften lieber ein Blütenmeer! Das geht für alle Flachdächer bis zu 30 % Neigung und die Stadt Dachau fördert diese Maßnahmen auch (s. oben).

Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Dach sieht schöner aus und blüht übers ganz Jahr hinweg, die 10 cm dicke Erdauflage isoliert das Dach zusätzlich, im Winter rutscht der Schnee nicht ab und schmilz schneller und der Pflegeaufwand ist äußerst überschaubar.

Haben Sie ein Flachdach oder planen Sie ein solches? Dann denken Sie doch mal über eine Dachbegrünung nach. Insekten und Vögel Danken es Ihnen!

BR klärt auf: Freiwilligkeit bringt nichts beim Gewässerschutz

Ein 5-Minuten-Film, der zeigt warum Bayern beim Gewässerschutz rückständig ist. Deswegen auf zum Endspurt Volksbegehren.
Gewässerrandstreifen -also ein 5 Meter breiter Grünstreifen zwischen Acker und Bach, Fluss oder See wären ein wichtiger Puffer, um zu verhindern, dass Dünger und Pestizide unsere Gewässer belasten. Anders als in anderen Bundesländern sind solche Gewässerrandstreifen in Bayern nicht Pflicht für Landwirte.

Hier der Link zum Video

Update Volksbegehren Artenvielfalt

Der aktuelle Zwischenstand Volksbegehren Artenvielfalt basiert auf verschiedenen Meldezeitpunkten. Vierkirchen und Weichs stehen an der Spitze der Eintragungszahlen, für die Stadt Dachau fehlen aber noch die Zahlen vom Wochenende, hier war ja auch das erste mal am Samstag geöffnet und es bildeten sich zeitweise lange Schlangen vor dem Bürgerbüro.

Der Landkreis steht also im Moment bei knapp über 15% und es ist nicht unrealistisch, dass die 20% überschritten werden können. Das heißt aber noch lange nicht, dass das Volksbegehren erfolreich ist, denn insgesamt fehlten in Bayern am Freitag noch 250.000 Eintragungen.

Am Montag mittag, soll der neue Zwischenstand für Bayern bekannt gegeben werden. Die Gemeinden Vierkirchen, Weichs und Hebertshausen (trotz Gegenwind vom Bürgermeister) steuern dann schon auf die 30% zu.



Samstag, 9. Februar 2019

Bündnis informiert - Prof. Haszprunars Tipps für mehr Artenvielfalt, die jeder machen kann -Tipp 5: Grüne Parkplätze!

Professor Dr. Gerhard Haszprunar hat in einem sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag im Vorfeld des Volksbegehren Artenvielfalt 10 Tipps vorgestellt, die jeder mehr oder weniger leicht umsetzen kann. Alle Tipps stehen unter dem Motto "Lieber halb Gut als ganz Schlecht" - also einfach mal anfangen zu machen!

Im übrigen gibt es für einige der Tipps auch Fördermöglichkeiten durch die Stadt Dachau - also einfach mal bei der Stadt nachlesen, was gefördert wird. Vielleicht ist ja was passendes dabei: Förderprogramm der Stadt Dachau


Quelle: Pixabay

Tipp 5: Grüne Parkplätze!

Heute ein Tipp der nicht nur im privatem Bereich sondern möglichst in allen Kommunen als Standard Einzug halten sollte. Statt Fläche zu verbrauchen kann man diese auch gebrauchen. 

Das gilt insbesondere für Parkplätze, die bislang standardmäßig vollkommen versiegelt werden. Den gleichen Zweck - allerdings weit günstiger - erfüllen Rasengittersteine. Die perfekte Ergänzung dazu sind dann noch Blühstreifen zwischen den Parkreihen.

Tatsächlich ist ein solchermaßen ausgestalteter Parkplatz ökologisch gesehen weit wertvoller als ein Maisacker. Durch die bessere Wasserversorgung wachsen auch die gepflanzten Bäume viel besser und schneller.

Freitag, 8. Februar 2019

Bündnis informiert - Prof. Haszprunars Tipps für mehr Artenvielfalt, die jeder machen kann -Tipp 4: Blühhecken statt Thujen!

Professor Dr. Gerhard Haszprunar hat in einem sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag im Vorfeld des Volksbegehren Artenvielfalt 10 Tipps vorgestellt, die jeder mehr oder weniger leicht umsetzen kann. Alle Tipps stehen unter dem Motto "Lieber halb Gut als ganz Schlecht" - also einfach mal anfangen zu machen!

Im übrigen gibt es für einige der Tipps auch Fördermöglichkeiten durch die Stadt Dachau - also einfach mal bei der Stadt nachlesen, was gefördert wird. Vielleicht ist ja was passendes dabei: Förderprogramm der Stadt Dachau


Quelle: Pixabay
Tipp 4: Blühhecken statt Thujen!

Thujen sind bei vielen Gartenbesitzern beliebt. Die Immergrüne Hecke ist immer wunderbar blickdicht - aber auch in allen Pflanzenteilen giftig. Für Pflege und Schnitt sind Handschuhe empfohlen. In den Hecken gibt es kein Leben und auch der Boden darunter ist tot.

Wie auch bei Wiese und Blühbeete gilt: Besser sind möglichst heimische Blühsträucher (am besten Herbstblüher) die im Idealfall Beeren ausbilden und damit auch Vogelfutter für den Winter bereitstellen. Last Euch beim örtlichen Gärtner oder im Fachgeschäft beraten.

Donnerstag, 7. Februar 2019

Bündnis informiert - Prof. Haszprunars Tipps für mehr Artenvielfalt, die jeder machen kann -Tipp 3: Bienenhotels!

Professor Dr. Gerhard Haszprunar hat in einem sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag im Vorfeld des Volksbegehren Artenvielfalt 10 Tipps vorgestellt, die jeder mehr oder weniger leicht umsetzen kann. Alle Tipps stehen unter dem Motto "Lieber halb Gut als ganz Schlecht" - also einfach mal anfangen zu machen!

Im übrigen gibt es für einige der Tipps auch Fördermöglichkeiten durch die Stadt Dachau - also einfach mal bei der Stadt nachlesen, was gefördert wird. Vielleicht ist ja was passendes dabei: Förderprogramm der Stadt Dachau



Quelle: Pixabay

Tipp 3: Bienenhotels!


Fast 500 Arten von Wildbienen leben in Deutschland. Für diese können Bienenhotels fast überall in Garten, Terrasse, Balkon, usw. aufgestellt werden. Umso mehr umso besser!

Im Handel werden verschiedenste Modelle angeboten. Man kann sie aber auch selbst basteln. Im Netz findet man unzählige Bastelanleitungen. Interessant auch: Eine feuchte Holzkiste mit feuchter lehmhaltiger Erde ausfüllen und trocknen lassen. Die getrocknete Wand dann an einer trockenen Stelle aufstellen.

Eine besonders einfache Art eines Bienenhotels ist übrigens ein großer Sandhaufen an einer sonnigen Stelle.

Schon bald sind viele Wildbienen Eure Gäste!!


Volksbegehren Update: Landkreis über 14%

20,13% Vierkirchen
19,83% Weichs
17,62% Röhrmoos
16,09% Schwabhausen
15,97% Haimhausen
14,98% Markt Indersdorf
14,95% Karlsfeld
14,11% Odelzhausen
14,12% Dachau
14,07% Bergkirchen
13,03% Petershausen *
12,65% Hilgertshausen-Tandern
11,88% Hebertshausen *
11,75% Erdweg *
9,45% Altomünster *
9,15% Pfaffenhofen *
8,36% Sulzemoos *

14,27% Landkreis gesamt *

München lag gestern bei 9,5%
* alter Stand

Mittwoch, 6. Februar 2019

Bündnis informiert - Prof. Haszprunars Tipps für mehr Artenvielfalt, die jeder machen kann -Tipp 2: Blumen in den Garten!


Professor Dr. Gerhard Haszprunar hat in einem sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag im Vorfeld des Volksbegehren Artenvielfalt 10 Tipps vorgestellt, die jeder mehr oder weniger leicht umsetzen kann. Alle Tipps stehen unter dem Motto "Lieber halb Gut als ganz Schlecht" - also einfach mal anfangen zu machen!

Im übrigen gibt es für einige der Tipps auch Fördermöglichkeiten durch die Stadt Dachau - also einfach mal bei der Stadt nachlesen, was gefördert wird. Vielleicht ist ja was passendes dabei: Förderprogramm der Stadt Dachau


Quelle: Pixabay


Tipp 2: Mehr Blumen in den Garten, Balkon, Terrasse oder auch Betriebshof!

Logisch: Je mehr Blumen, desto mehr Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten profitieren davon.


Deshalb: Blütenstreifen mit möglichst heimischen, einfachen Blumen ansähen. Züchtungen mit gefüllten Blüten vermeiden.

Im Handel werden spezielle Mischungen für natürliche Beete und Blumenwiesen angeboten. Man sollte dabei darauf achten, dass möglichst viele Spätsommer- und Herbstblüher enthalten sind, da zu diesen Zeiten das Nahrungsangebot für Wildbienen und Hummeln stark abnimmt.

Das Ergebnis: Ein wunderschönes Blütenmeer mit vielen Wildbienen und Insekten.

Volksbegehren - jetzt 7,57% in der Stadt Dachau

Wer gemeint hat, das Volksbegehren wird hauptsächlich in den Städten entschieden, wird von den Zahlen im Landkreis eines Besseren belehrt. Die Stadt Dachau liegt mit 7,57% nur im Mittelfeld.


12,01% Haimhausen
10,59% Weichs
10,38% Vierkirchen
8,15% Petershausen
8,01% Röhrmoos
8,00% Pfaffenhofen a.d. Glonn
7,83% Karlsfeld
7,70% Bergkirchen
7,57% Dachau
7,17% Hebertshausen
7,00% Markt Indersdorf
6,89% Altomünster
6,88% Hilgertshausen-Tandern
6,45% Sulzemoos
4,44% Odelzhausen
4,20% Schwabhausen

Keine Meldung aus Erdweg

Dienstag, 5. Februar 2019

Volksbegehren: Landkreis eilt München davon

Wenn man bedenkt, dass das Volksbegehren im Dachauer Landkreis (6,14%) noch viel besser läuft als in München, dann stimmt die Kurve aus den Münchner Zahlen hoffnungsvoll.

Bündnis informiert - Prof. Haszprunars Tipps für mehr Artenvielfalt, die jeder machen kann -Tipp1: Wiese statt Rasen!

Professor Dr. Gerhard Haszprunar hat in einem sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag im Vorfeld des Volksbegehren Artenvielfalt 10 Tipps vorgestellt, die jeder mehr oder weniger leicht umsetzen kann. Alle Tipps stehen unter dem Motto "Lieber halb Gut als ganz Schlecht" - also einfach mal anfangen zu machen!

Im übrigen gibt es für einige der Tipps auch Fördermöglichkeiten durch die Stadt Dachau - also einfach mal bei der Stadt nachlesen, was gefördert wird, vielleicht ist ja was passendes dabei: Förderprogramm der Stadt Dachau

Tipp 1: Wiese statt Rasen

Hier gilt der Grundsatz - je weniger Nährstoffe, desto besser für die Artenvielfalt. Bei der Neuanlage von Gärten sollten also möglichst nährstoffarme Böden (mageres Sand-Erde Gemisch) verwendet werden. Bestehende Gärten nicht mehr düngen, da über die Luft mehr als genug Nitrat eingetragen wird. 

Quelle: Pixabay
Beim Mähen gilt ebenfalls - je weniger, desto besser. Am besten wäre natürlich den Garten nur noch einmal oder zweimal im Jahr zu mähen. Das ist selbsverständlich nicht immer und überall möglich, allerdings für Teilflächen vielleicht eine lohnende Alternative. Wichtig ist vor allem, dass für einzelne Flächen das Aussamen der Blumen möglich gemacht wird.

Absolut zu vermeiden sind Mähroboter! Sollten Sie einen solchen besitzen - bitte sofort entsorgen. Ansonsten nicht einmal dran denken, ein solches Gerät anzuschaffen!

Samstag, 2. Februar 2019

4.2.19 17h Update: Volksbegehren boomt in den ländlichen Gemeinden im Kreis Dachau

Wer gemeint hat, das Volksbegehren wird hauptsächlich in den Städten entschieden, wird von den Zahlen im Landkreis eines Besseren belehrt. Die Stadt Dachau liegt mit 6,02% auf den hinteren Rängen.


10,38% Vierkirchen
10,46% Haimhausen
8,15% Petershausen
8,00% Röhrmoos
7,17% Hebertshausen
7,00% Markt Indersdorf
6,89% Altomünster
6,84% Weichs
6,35% Karlsfeld
6,02% Dachau
5,51% Bergkirchen
5,45% Hilgertshausen-Tandern
5,25% Pfaffenhofen a.d. Glonn
4,44% Odelzhausen
4,20% Schwabhausen
2,99% Sulzemoos

Keine Meldung aus Erdweg

Freitag, 1. Februar 2019

Oswiecims Stadtrat verabschiedet Appell zu den nationalistischen Ausschreitungen während der Feierlichkeiten zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

"Wir fordern von den staatlichen Behörden, dass sie wirksame Maßnahmen gegen Personen und  Organisationen ergreifen, die Hassreden verbreiten"
Diesen Appell hat der Stadtrat von Oświęcim in der letzten Sitzung angenommen wurde. Dies ist eine Reaktion auf den Sonntagsmarsch der Nationalisten zum 74. Jahrestag der Befreiung des Lagers Auschwitz.

Die Ratsmitglieder fragen auch nach "rechtlichen Initiativen, die Auschwitz in Zukunft vor ähnlichen Ereignissen schützen". Der Appell wurde "im Zusammenhang mit dem Marsch nationalistischer Kreise in Oświęcim" ausgesprochen.

Am Sonntag fanden die Feierlichkeiten zum 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz statt. Die Hauptfeiern, an denen über 50 ehemalige Gefangene Lager teilgenommen haben, fanden im ehemaligen Lager Auschwitz II-Birkenau statt. An der Zeremonie nahmen Premierminister Mateusz Morawiecki, Geistliche verschiedener Religionen, Diplomaten aus Russland und Israel teil.

Vor den offiziellen Zeremonien marschierten etwa zweihundert Nationalisten vom Bahnhof Oświęcim in das ehemalige Lager Auschwitz I. Mehrere Personen protestierten dagegen mit dem Banner "Faschismus halt!" und die Flagge Israels. Ein Vertreter eines nationalen Umfelds, Piotr Rybak, der den Marsch initiierte, sagte, dass "polnische Patrioten, Nationalisten" die höchsten Werte einforderten: Gott, Ehre, Heimat.
Das Krakauer Blatt Gazeta Wyborcza zufolge soll Rybak die Teilnehmer des Marsches gefragt haben: "Sind wir ein unabhängiges Land?"; "Es ist Zeit, gegen das Judentum zu kämpfen und Polen davon zu befreien! Wo sind die Machthaber dieses Landes? Am Flussbett, und das muss geändert werden", rief Rybak.


"Störendes Verhalten und skandalöse Ereignisse"

Sowohl der Stadtrat als auch der Präsident und die Einwohner von Oświęcim betonen - "den Protest gegen Intoleranz und fremdenfeindliches Verhalten von Mitgliedern nationalistischer Kreise in einer Stadt, die so stark von der Tragödie von Auschwitz geprägt ist, einer Stadt, deren Bürger während der NS-Besatzung das Leben und ihre Angehörigen gefährdeten".

Ihrer Ansicht nach ist das ehemalige Lager "ein Symbol der Erniedrigung, der Würde und der Menschenrechte." "Es ist unvorstellbares Leid und Ausrottung, es ist unmöglich, das Leid der Opfer mit Worten auszudrücken. Deshalb darf dieser Ort nicht dazu benutzt werden, nationalistische und fremdenfeindliche Einstellungen und Slogans zu verbreiten", betonten sie.

Sie wiesen auch darauf hin, dass die Einwohner der Stadt "Vertraute der Erinnerung an Gefangene und Opfer des Lagers Auschwitz-Birkenau" sind. "Deshalb gibt es in unserer Stadt keine Zustimmung zur Respektlosigkeit gegenüber einem anderen Menschen", betonten sie. "In Anbetracht der riesigen Tragödie, an der über eine Million Menschen verschiedener Nationalitäten teilgenommen haben, möchten wir eine Botschaft aufbauen, die auf der Achtung der grundlegenden Menschenrechte sowie des Rechts auf Leben, der Würde und der Freiheit basiert".

Die Stadträte betonen nachdrücklich, dass die Stadt "nicht zu einer Arena der Konflikte und der Verbreitung von Hass werden kann". "Es sollte ein Ort sein, von dem eine friedliche Botschaft ausgeht" - appellieren sie.

In Auszügen übersetzt aus dem Artikel interia fakty vom 31.01.19

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