Donnerstag, 28. August 2014

Mittwoch, 27. August 2014

Beiträge aus dem Sommerloch: Denkverbote und Scheinlösungen


Schade, nachdem durch den Planungsverband zumindest ein Denkverbot aufgehoben wurde, nämlich auch andere ÖPNV Möglichkeiten zu diskutieren als die zentrisch ausgerichtete S-Bahn, so keimte nur kurz die Hoffnung, dass dies auch für die Debatte um die Umfahrungen gelten könnte. Nein, zumindest hier funktionieren eingeschliffenen Denkmuster noch. Es ist hochinteressant, da wird von „Lösungen für das drohende Verkehrschaos“ gesprochen und von „Ertüchtigung“ des Straßenverkehrs, doch am Ende geht es immer nur um das Gleiche. Mehr Autoverkehr. Man kann sich fast schon in die 60er Jahre zurückversetzt fühlen, als dem Dogma der autogerechten Stadt gehuldigt wurde. Die Idee der Funktionalen Trennung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit der Nachkriegszeit hat uns doch genau die Verkehrsprobleme beschert, mit denen wir nun kämpfen. Darum hilft es auch nicht, mehr Verkehr mit mehr Straßen bekämpfen zu wollen. Es ist darum umso unverständlicher, dass viele diesen Ideen immer noch anhängen. Aus welchen Gründen auch immer. 

Jeder der verspricht, durch Straßenausbau, Umgehungsstraßen und Verkehrsbeschleunigung alle Probleme des individuellen Autoverkehrs lösen zu wollen, gaukelt den Bürgern Scheinlösungen vor.
Dies gilt im besonderen Maße für Dachau selbst. Denn tatsächlich verschweigen die Befürworter eine simple Wahrheit, es muss ein weiteres Denkverbot aufgehoben werden - die Reduzierung des Autoverkehrs. Und bei dieser Diskussion werden wir gerne dabei sein.

Montag, 25. August 2014

Nordost-Umweg: CSU gegen CSU, SPD gegen SPD

Während Die Grünen Karlsfeld und Dachau, sowie das Bündnis für Karlsfeld und Das Bündnis für Dachau eine eindeutige Haltung gegen die Nordostumfahrung einnehmen, streiten die Parteien und Fraktionen der CSU gegen die CSU und die der SPD gegen die SPD.

Wenigstens wird jetzt diskutiert, das muss nicht unbedingt schlecht sein.

Wenn dabei am Ende eine Westumfahrung rauskommt, können vielleicht alle damit leben.


Dachauer SZ: Ärger programmiert

Donnerstag, 21. August 2014

Auch Karlsfelder CSU will keine Nordostumfahrung

Heute berichten die Dachauer Nachrichten und die Dachauer SZ, dass der Ortsverband der CSU eindeutig Stellung gegen die Nordostumfahrung um Dachau bezieht.

Damit ist nach der Karlsfelder SPD auch ein Teil der Karlsfelder CSU von der Haltung abgekommen, die Umfahrungslösung in einer Großen Koalition zu unterstützen.

Spannend bleibt was die Vertreter Karlsfeld insbesondere der CSU unternehmen wollen um das Projekt zu verhindern. Sich zurückzulehnen und seine ablehnende Haltung zu dokumentieren ist ein bisschen wenig um glaubwürdig die Karlsfelder Bürgerinteressen zu vertreten.

Eine Stellungnahme der Karlsfelder SPD- und CSU Kreisräte wäre wohl der nächste Schritt.



Dachauer Nachrichten 21.08.14
Nord-Ost-Umfahrung Dachau: Karlsfelder CSU-Chef sagt kategorisch nein

Dachauer SZ 21.08.14

 

Mittwoch, 20. August 2014

Tempo 30 in der Stadt bringt erhebliche Flächengewinne

Ein interessanter Artikel der Seite Zukunft Mobilitär zum Thema Flächenverbrauch verschiedener Verkehrsmittel zeigt auf, dass wir in der Stadt Dachau grundsätzlich eine andere Richtung einschlagen sollten. Der Artikel enthält noch weit mehr Infos als dieses Bild zeigt.



Montag, 18. August 2014

Grüne beantregen Einführung eines Dachau-Tagestickets

Für die Fahrt innerhalb von Dachau (aktuell eine Fahrt = 1Streifen, Rückfahrt erneut 1 Streifen)
wird ein neues Tagesticket: „Dachau-Ticket“ eingeführt, das zu beliebig vielen Busfahrten
innerhalb Dachaus an einem Tag berechtigt.

Die Konditionen sind vergleichbar mit Innenraumticket, XXL-Ticket, XXL-Partnerticket zu
gestalten (Vorschlag: Preis von ca. 2 Streifen).

Begründung:

Es gibt in Dachau bereits einen nennenswerten innerörtlichen Verkehr, dieser kann und soll
ausgebaut werden. Mit einem Tagesticket vereinfacht sich die Tarifstruktur und es können neue
Fahrgäste gewonnen werden. Die Attraktivität des innerstädtischen Busverkehrs wird erhöht
und die Dachauer Straßen werden entlastet.
Nach Auskunft aus dem Landratsamt ist die Einführung eines neuen Tickets auf Antrag beim
MVV möglich

SPD stellt Antrag auf Westumfahrung

Die Dachauer SPD stellt einen Antrag auf Untersuchung einer Westumfahrung.

In der Begründung wird angeführt, dass eine Nord- und Ostumfahrung der Stadt keine Entlastung bringt.
Schon heute gäbe es im Westen von Dachau einen „Schleichverkehr“, der an Dachau vorbei über das GADA und die kleinen Straßen im Westen über das Gemeindegebiet von Bergkirchen fließe. Im Rahmen der Untersuchung soll nun ermittelt werden, ob der Ausbau und die Verknüpfung vorhandener Straßen eine Entlastung durch eine so entstehende Westumfahrung ergeben kann, die an der Anschlussstelle „Dachau/Fürstenfeldbruck“ der A8 auf das überörtliche Straßennetz trifft.

In direkten Zusammenhang dazu ist auch der Antrag der SPD hinsichtlich der Südumfahrung zu sehen.

"Der Oberbürgermeister wird beauftragt, mit den zuständigen Bundesstellen Verhandlungen mit dem Ziel aufzunehmen, die Auf-/Abfahrten an der B 471 so zu ergänzen, dass überall in beiden Richtungen auf-/abgefahren werden kann.
Notfalls sollte erwägt werden, dass diese Maßnahme in Sonderbaulast von Landkreis und/oder Stadt Dachau durchgeführt wird."

In der Begründung schreibt Verkehrsreferent Volker c. Koch:

"Der innerstädtische Verkehr wird in Dachau erheblich durch Verkehr belastet, der nicht direkt auf die B 471 abfließen kann. Bei Fe1dgeding hat man keine Möglichkeit aus und in Richtung Schleißheim auf- und abzufahren. Dadurch ist der Verkehr aus Günding und dem dortigen Gewerbegebiet gezwungen durch das Dachauer Stadtgebiet zu fahren.

Auch aus der Münchner Straße kann man nicht in Richtung Schleißheim {Deggendorfer- und Nürnberger Autobahn) einbiegen. Der Autofahrer ist gezwungen über Münchner-, Frühling- oder Theodor-Heuss- und Schleißheimer-Straße zu fahren- Dies gilt auch, für eine fehlende Abfahrt aus Richtung Schleißheim.

Dieser ganze Verkehr - besonders die LKWs aus den Gewerbegebieten Günding - Münchner Straße (Wettersteinring) fließt unnötigerweise durch die Große Kreisstadt. Die B 471 könnte als „Südumfahrung“ eine echte Entlastung als Umgehung für Dachau bringen.

Dafür ist es aber dringend notwendig, die Auf- und Abfahrten in beiden Richtungen zu ermöglichen. Dadurch kann man unnötigen Verkehr aus Dachau herausbringen und so einen wirksamen Beitrag zur innerstädtischen Verkehrsberuhigung leisten."

Donnerstag, 14. August 2014

Haben die Finnen tatsächlich den Richtigen für das MD-Gelände

Unter ein Vielzahl von Firmen steht immer eine Person: Herbert Ullmann

Auch die sogenannte Dachauer Entwicklungsgesellschaft kurz DEG, die das MD-Gelände "entwicklen" soll. Heute berichten die Dachauer Nachrichten wie weit her es mit der Sachkompetenz des Entwicklers ist.

"Gehweg soll bald asphaltiert werden"


Interessant auch die Aussage des Bauamtsleiter Simon der im Artikel zitiert wird. Wenn nicht einmal die Pläne für einen Gehweg den Anforderungen des Bauamts genügen, wie will die DEG dann ein Gelände wie das MD Gelände entwickeln.

Dienstag, 12. August 2014

Bordell: Bauvorhaben ohne Bautafel

Art 9 BayBO Absatz 3

3) Bei der Ausführung nicht verfahrensfreier Bauvorhaben hat der Bauherr an der Baustelle ein Schild, das 
die Bezeichnung des Bauvorhabens sowie 

die Namen und Anschriften 
des Bauherrn und 
des Entwurfsverfassers 

enthalten muss, dauerhaft und von der öffentlichen Verkehrsfläche aus sichtbar anzubringen.


Foto: Axel Feiereisen


Eine Bautafel ist nicht vorhanden, vielleicht ist das Vorhaben ja schon in Betrieb?

Montag, 11. August 2014

Beiträge aus dem Sommerloch: Löwl macht seine Hausaufgaben nicht!!

Wie alt ist die Plannung zu dieser ominösen Nord-Ost-Umgehung von Dachau. Wir können uns schon gar nicht mehr erinnern. Auf jeden Fall schon sehr alt. Der Alt-Landrat Christmann hat sie ins Leben gerufen - zu einer Zeit in der der motorisierte Individualverkehr das Maß aller Dinge war und jede neue Straße Fortschritt bedeutete.

Jetzt haben wir einen neuen Landrat. Herr Löwl hat das Amt übernommen und in seinem Wahlkampf hätte man glauben können, dass er neue Wege beschreiten könnte, eine moderne CSU verkörpern könnte. Weit gefehlt. Offensichtlich verwaltet er mit tiefster Überzeugung das Erbe des Alt-Landrats Christmann. Er ist eben ein Verwaltungsjurist. Kritiklos übernimmt er z.B. die Forderung der Nord-Ost-Umgehung.

Erst dieses Wochenende erschien in der Süddeutschen Zeitung ein großer Artikel über den Wandel der deutschen Mobilitätskultur. Selbst die Manager der großen Autokonzerne erkennen die Endlichkeit des motorisierten Individualverkehrs und investieren kräftig in das neue Geschäftsmodell Car-Sharing. Die Verkehrsprognosen des Herrn Kurzak sind immer unter dem Hinweis erstellt, dass diese so eintreten, wenn der Status Quo so beibehalten wird. Klar, wenn wir nichts machen bleibt der Status Quo.

Bleiben wir beim Thema Car-Sharing. Im Landkreis Ebersberg gibt es bereits ein Landkreis weites Car-Sharing. Das reduziert noch nicht die Anzahl der Fahrten im Landkreis. Aber es fördert ein neues Mobilitätsverhalten und fördert die Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel. Bevor wir also über eine Nord-Ost-Umgehung sprechen, sollten wir hier Initiativen starten.

Nehmen wir das Dachau Agil Projekt ‘Zwischen Dorf und Metropole’. Hier wird im Leitbild Verkehr gefordert, dass auch bei steigendem Siedlungsdruck die Verkehrslast mit minimalem Flächenverbrauch gemeistert werden sollte. Allein dieses Projekt müsste eigentlich Anlass sein, die Verkehrsplanung neu zu überdenken. Nur zählt halt Bürgerbeteiligung in den Augen der CSU nicht viel. Betrachtet man aber das Straßennetz genauer, dann könnte man erkennen, dass wir eigentlich die Ortsumfahrung von Hebertshausen UND Ampermoching ja schon haben. Über die Kreisstraße von Lotzbach nach Amperpettenbach und weiter über Haimhausen und der B13 kommt man genauso schnell zur MTU und MAN wie auf den geplanten Ortsumgehungen von Ampermoching, Hebertshausen und Dachau. Hier fehlt nur ein kleines Stück Ortsumfahrung Haimhausen und wir könnten uns 20 km Umgehungsstraßen sparen.

Hier kommen wir schon in den Themenbereich Verkehrsplanung generell an. Im Nahverkehrsplan für den Landkreis Dachau aus dem Jahr 2005 steht geschrieben, das kein Ort im Landkreis weiter als 15 km von einer Autobahn entfernt liegt. Allein diese Aussage ist wieder ein Anlass die Verkehrsplanung im Landkreis zu überdenken. Wäre es nicht geschickter den notwendigen Individualverkehr weiträumig auf die vorhanden Autobahnen zu leiten, als durch den Trichter Dachau-Karlsfeld und dies mit diversen Umgehungstraßen auch noch zu fördern? Zu solchen Überlegungen, muss man auch überprüfen, ob eine Westumgehung von Dachau nicht sinnvoller ist, als eine Nord-Ost-Umgehung.


Der Nahverkehrsplan für den Landkreis Dachau aus dem Jahr 2005. Viele Projekte aus diesem Plan sind tatsächlich realisiert worden. Nur eine Fortschreibung ist nicht erfolgt. Dieser Nahverkehrsplan ist hoffnungslos veraltet und ein Mitarbeiter des Landratsamtes schreibt dazu, dass eine Fortschreibung leider auf Grund von Personalmangels nicht geleistet werden konnte. Herr Löwl, Sie übernehmen die Forderung für eine neue Nord-Ost-Umgehung für Dachau und haben nicht einmal geprüft, ob eine Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs nicht viel effektiver sein könnte als eine Umgehungsstraße???? Nebenbei bemerkt, glauben wir, dass nur eine gestärkter Öffentlicher Nahverkehr die Verkehrsprobleme lösen kann.


  • Wie wirkt sich die Elektrifizierung der Linie A aus? 
  • Wie kann mehr Verkehr auf diese neue Linie A verlagert werden (Stichwort P+R Breitenau)? 
  • Wie kann Schönbrunn (größter Arbeitgeber im Landkreis mit derzeit 6 Busfahrtentäglich dorthin) besser angebunden werden? 
  • Kann der Tarifraum XXL bis nach Röhrmoos und Schwabhausen ausgedehnt werden? 


Im Regionalverkehrsplan des MVV ist dazu vermerkt, das allein eine Verbesserung des Service 10 % des motorisierten Individualverkehrs auf den ÖPNV umleiten könnte, eine Ausweitung des Verkehrsangebotes ist dabei noch gar nicht berücksichtigt.  Das ist bei weitem mehr als eine Nord-Ost-Umfahrung an Entlastung bringen würde.

Das Bündnis für Dachau fordert Sie auf, Herr Löwl, machen Sie Ihre Hausaufgaben!

Samstag, 9. August 2014

Maximale Klatsche für Landrat Löwl, Karlsfeld schert aus

Die Karlsfelder SPD hat mit ihrer Kehrtwende in der Haltung zur Nordostumgehung die Karten auf den Tisch gelegt. Franz Trinkl analysiert in einem Interview in der Dachauer SZ zutreffend , dass der Kuschelkurs mit der CSU Karlsfeld und der des Landkreises dazu geführt hatte, dass die Wähler zum Bündnis für Karlsfeld gewechselt sind.

Die Landkreispolitiker verwiesen bisher beim Thema Nordostumgehung stets darauf, dass sowohl SPD als auch CSU Karlsfeld für die Umfahrung wären, wenn gewisse Randbedingungen eingehalten werden würden.

Dieses Argument ist nun dahin. Nicht einmal für eine Sonderbaulast durch den Landkreis wollen die Karlsfelder stimmen. " Es kann nicht sein, dass die Gemeinde (Karlsfeld) künftige Mehrbelastungen auch noch mitfanziert."

Damit ist zwar noch lange keine Mehrheit gegen die Nordostfahrung auf die Beine gestellt, aber die Taktik der CSU mit der SPD im Boot den Karlsfeldern die Steigerung des Verkehrsaufkommens in Karlsfeld durch die Dachauer Umgehung schon verkaufen zu können ist dahin: denn die SPD wehrt sich jetzt wie das Bündnis für Karlsfeld, zurück bleibt die CSU als alleinig verantwortliche Partei, die den Verkehrswahn zu Lasten ihrer Bürger mitträgt.

Der SPD Dachau erleichtert der Paradigmenwechsel der Karlsfelder auf den Zug aufzuspringen. Noch dazu da die bessere von den schlechten Lösungen vom Oberbürgermeister der SPD längst ins Spiel gebracht wurde: Die Westumfahrung, denn sie muss nicht zwangsläufig durch die Amperauen führen. Das einzige Problem ist für Landrat Löwl: sie führt an den CSU-Hochburgen vorbei, dort wo der Verkehr durch maßlose Baugebietsausweisungen herkommt.

Wenn Landrat Löwl diese Alternative nicht ernsthaft prüft, dann belegt er damit, dass ihn von weiland Christmann nichts unterscheidet, Parteipolitik geht vor Bürgerpolitik. Das ist die Chance für Löwl sich von diesem Politikstil zu lösen.

SPD Karlsfeld gegen Nord-Ost-Umfahrung von Dachau


7. August 2014

Pressemiteilung der SPD Karlsfeld


SPD Karlsfeld gegen Nord-Ost-Umfahrung von Dachau


Die Karlsfelder SPD ist gegen die Nord-Ost-Umfahrung von Dachau. In Zeiten knappen Geldes sollten die vorhandenen Mittel besser zum Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) eingesetzt werden.

Es ist seit langem bekannt, dass die diskutierten Umfahrung der Stadt Dachau kaum Entlastung bringt. Wie jeder neue Straßenbau wird sie aber zusätzlichen Individualverkehr erzeugen. Dieser Mehrverkehr wird dann in Karlsfeld die Verkehrsbelastung weiter verschärfen. Alle erforderlichen Maßnahmen um eine Mehrbelastung von Karlsfeld zu vermeiden werden am Geld scheitern. Die Karlsfelder SPD sieht daher keinen Nutzen in der Nord-Ost-Umfahrung sondern Verschwendung von öffentlichen Geldern, die an anderer Stelle dringend gebraucht werden.

Eine zielführende Verkehrsplanung kann nur im Zusammenspiel aller Landkreisgemeinden – wie auch im Projekt ‘Zwischen Dorf und Metropole’ gefordert – eine für alle befriedigende und erträgliche Lösung bringen. Eine finanzielles Engagement des Landkreises, an der Karlsfeld durch die Kreisumlage beteiligt ist, lehnt die SPD strikt ab. Es kann nicht sein, dass die Gemeinde künftige Mehrbelastungen auch noch mitfinanziert.

Freitag, 8. August 2014

Beiträge aus dem Sommerloch. Heute: „Mehr Radkomfort in Dachau“.

Mit der Umgestaltung der extrem unfallträchtigen Kreuzung Sudetenland Straße und Theodor-Heuss-Straße hat Dachau regelrecht Neuland betreten.
Barrierefrei und für Dachauer Verhältnisse geradezu bahnbrechend, ein vorgezogener Haltestreifen für Radfahrer. Damit bleiben Radfahrer beim Warten im Sichtbereich der Autos. Gut so. Insbesondere weil in absehbarer Zeit für Radfahrer sowieso die Autofahrerampel gilt.

Aber, der Rad fahrende Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Es ist interessant zu beobachten, wie Radfahrer vom Radweg auf den Gehweg wechseln nur um fünf Meter weiter vorne auf das Grünlicht zu warten.
RadlerInnen warten auf dem Gehweg. Außerhalb der Sichtachse der Autofahrer.
Unser Vorschlag, ein Anhalte- und Fußabstellbügel für wartende Radfahrer.
Der sogenannte "RadHalt" der Stadt Ulm. © Stadt Ulm
Diese Erfindung kommt ursprünglich aus Dänemark und ist so erfolgreich, dass auch Ulm solche Bügel installiert hat. Diese kleine Verbesserung hat mehrfachen Nutzen:
    • Der Bügel animiert die Radfahrer an der richtigen Stelle zu warten.
    • Es ist sogar davon auszugehen, dass durch den höheren Wartekomfort weniger Rotlichtverstöße begangen werden.
    • Durch die Bügel zeigt Dachau, dass wir es mit der Förderung des Radverkehrs ernst meinen.

      So könnte es aussehen.

      Ach ja, die Stadt Ulm hat Standard-Absperrbügel durch den Bauhof mit den Fußabstellbrettern aufrüsten lassen und den Hinweis "RadHalt" entwickelt.

      Vielen Dank an Tom Schiller, Radbeauftragter in der Stadtverwaltung der Stadt Ulm, für das informative und anregende Gespräch und die Genehmigung das Foto auf unserem Blog zu verwenden.
       

      Das Bündnis für Dachau wird jedenfalls einen Antrag dazu vorbereiten.
       

      Bernhard Sturm/Stadtrat















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