Freitag, 8. August 2014

Beiträge aus dem Sommerloch. Heute: „Mehr Radkomfort in Dachau“.

Mit der Umgestaltung der extrem unfallträchtigen Kreuzung Sudetenland Straße und Theodor-Heuss-Straße hat Dachau regelrecht Neuland betreten.
Barrierefrei und für Dachauer Verhältnisse geradezu bahnbrechend, ein vorgezogener Haltestreifen für Radfahrer. Damit bleiben Radfahrer beim Warten im Sichtbereich der Autos. Gut so. Insbesondere weil in absehbarer Zeit für Radfahrer sowieso die Autofahrerampel gilt.

Aber, der Rad fahrende Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Es ist interessant zu beobachten, wie Radfahrer vom Radweg auf den Gehweg wechseln nur um fünf Meter weiter vorne auf das Grünlicht zu warten.
RadlerInnen warten auf dem Gehweg. Außerhalb der Sichtachse der Autofahrer.
Unser Vorschlag, ein Anhalte- und Fußabstellbügel für wartende Radfahrer.
Der sogenannte "RadHalt" der Stadt Ulm. © Stadt Ulm
Diese Erfindung kommt ursprünglich aus Dänemark und ist so erfolgreich, dass auch Ulm solche Bügel installiert hat. Diese kleine Verbesserung hat mehrfachen Nutzen:
    • Der Bügel animiert die Radfahrer an der richtigen Stelle zu warten.
    • Es ist sogar davon auszugehen, dass durch den höheren Wartekomfort weniger Rotlichtverstöße begangen werden.
    • Durch die Bügel zeigt Dachau, dass wir es mit der Förderung des Radverkehrs ernst meinen.

      So könnte es aussehen.

      Ach ja, die Stadt Ulm hat Standard-Absperrbügel durch den Bauhof mit den Fußabstellbrettern aufrüsten lassen und den Hinweis "RadHalt" entwickelt.

      Vielen Dank an Tom Schiller, Radbeauftragter in der Stadtverwaltung der Stadt Ulm, für das informative und anregende Gespräch und die Genehmigung das Foto auf unserem Blog zu verwenden.
       

      Das Bündnis für Dachau wird jedenfalls einen Antrag dazu vorbereiten.
       

      Bernhard Sturm/Stadtrat















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