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Mittwoch, 27. Mai 2020

Bündnis im Stadtrat - Die Seilbahn für Dachau ist eine Runde weiter

Im heutigen Umweltausschuss ging es gleich um vier Bündnis Anträge. Umso spannender waren für uns die Ergebnisse.

Zunächst ging es um die vom Bündnis initiierte Schadstoffmessung an vielbefahrenen Dachauer Straßen. Erfreulich ist, dass die geltenden Grenzwerte nicht überschritten wurden. Allerdings sind die gemessenen Werte nach Meinung verschiedener Wissenschaftler auch nicht unbedenklich. Es gilt also weiterhin die Schadstoffbelastung weiter zu senken.



Dazu benötigen wir dringend die Verkehrswende und mehr Grün in der Stadt. Den 10-Minutentakt für den Busverkehr haben wir bereits auf den Weg gebracht. Heute haben wir den Ausbau der barrierefreien Haltestellen in der Altstadt beschlossen - eine wichtige Voraussetzung für den 10-Minutentakt. Eine weitere Möglichkeit den ÖPNV zu stärken ist die vom Bündnis ins Spiel gebrachte Seilbahnanbindung an den Münchner Norden. Die heute vorgestellte Machbarkeitsstudie sieht ein solches Vorhaben sehr positiv. Über 24.000 Einwohner könnten von einer solchen Einrichtung profitieren. Jetzt sollen Gespräche mit Karlsfeld und München das Projekt weiter voranbringen. Eine Realisierung dieser Seilbahnverbindung wäre für Dachau, aber sicherlich auch für Karlsfeld, ein Meilenstein in der Weiterentwicklung des ÖPNV.

Eine schnelle Umsetzung von Fahrradstraßen wurde zunächst vertagt, um weitere Einzelheiten zu klären. Wir bleiben da natürlich dran und hoffen, dass demnächst einige Fahrradstraßen in Dachau ausgewiesen werden können.

Die Liegnitzer Straße in Dachau-Ost ist im Moment noch ein Hitzepol in Dachau. Etwas Besserung versprechen hier acht neu gepflanzte Bäume, die auf Anregung des Bündnis entlang der Straße platziert werden sollen. Diesem Vorschlag wurde zugestimmt und wir werden uns weiter für ein noch grüneres Dachau einsetzen! 

Weniger Emissionen - in dem Fall Lärm - soll eine Lärmschutzwand kombiniert mit PV Zellen entlang der B471 bringen. Die generelle Idee: eine Solare Lärmschutzwand kann sich zu einem erheblichen Teil selbst finanzieren. Die Stadt wird nun die Idee an das Straßenbauamt in Freising weiter geben. Die Chancen für eine Realisierung sind nicht hoch aber wir sind gespannt auf das Ergebnis.

Und schlussendlich wird es bis zum Jahresende Radlspuren an der äußeren Schleißheimer Straße geben. Damit werden die ersten Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept der Stadt Dachau auch wirklich umgesetzt. Wir wollen Schritt für Schritt - auch mit den zuvor erwähnten Fahrradstraßen - das Angebot für Radfahrer wesentlich verbessern. Davon profitieren auch die, die aufs Auto angewiesen sind.




Freitag, 5. April 2019

Bündnis für Dachau - Mobilität neu denken!

Unter dem Motto "Mobilität neu denken" hat das Bündnis am 04.04.2019 im Ludwig-Thoma-Haus eine höchst spannende Informationsveranstaltung abgehalten. Mit den drei Referenten Herrn Prof. Dr. Sven Kesselring (Mobilitätsforscher, Hochschule Nürtingen-Geislingen), Rauno Andreas Fuchs (Green City Experience) und Günter Troy (Doppelmayr Seilbahnen) waren gleich drei ausgewiesene Verkehrsexperten auf dem Podium, die die 3 Stunden geballte Information sehr kurzweilig erscheinen ließen.

Abschlussdiskussion unter Moderation von Margot Heinze-Ehrlich


Sven Kesselring spannte den großen Bogen und berichtete davon, dass sich das Mobilitätsverhalten im Moment gerade bei der Jugend massiv verändert und anders als früher das eigene Auto immer unwichtiger wird. Gerade in den Städten schafft das Auto auch keine bessere Mobilität sondern nur noch mehr Verkehr und warb angesichts des unverhältnismäßig hohem Platzbedarf für den Autoverkehr für mehr Gleichberechtigung im öffentlichen Raum. Insbesondere appellierte er an die Politik Mobilität mehr nach den Bedürfnissen der Menschen als nach rein technischen Maßgaben zu planen. Dazu gabs eine Filmempfehlung:  The Human Scale 
https://www.youtube.com/watch?v=WKIGCapTwOk

Rauno Andreas Fuchs berichtete aus der Praxis der Verkehrsplanung und übertrug diese Erkenntnisse auf die örtlichen Gegebenheiten im Münchener Norden und Dachau. Klar wurde dabei besonders, dass neue Straßen im Großraum München keine Verbesserung der Mobilität sondern nur mehr Verkehr mit sich bringen werden - "wer Straßen baut, wird noch mehr Verkehr ernten". Um mehr Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Umwelt- und Sozialverträglichkeit zu erreichen müssen mehr alternative Fortbewegungsmittel gleichberechtigt den Menschen zur Verfügung gestellt werden. Dabei plädierte er dafür, insbesondere in der Stadt das Fahrrad als Basismobilität in den Vordergrund zu stellen. Der weitere Mobilitätsbedarf sollte dann durch mehr Vernetzung und vorzugsweise mit ÖPNV, Car Sharing und erst zuletzt durch das private Auto abgedeckt werden. Zuletzt warb er dafür Mobilität neu zu denken und ungewöhnliche Lösungen zuzulassen.

Prof. Dr. Sven Kesselring
Günter Troy
Rauno Andreas Fuchs



Womit eine passende Überleitung zum dritten Referenten Günter Troy geschaffen wurde, der über die Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten aber auch Grenzen von Urbanen Seilbahnsystemen referierte. Klar wurde dabei, dass Seilbahnsysteme gerade im Großraum München, wo es vielfach an leistungsfähigen Tangentialverbindungen fehlt, ein großes Potential haben. Ungelöst bleibt leider weiterhin der rechtliche Rahmen für das "Überfliegen" von Privatgrundstücken. Dafür hat die Landesregierung leider keine Lösung in Aussicht gestellt.

Fazit der Veranstaltung ist für uns, dass in die Diskussion um Mobilitätslösungen weniger Ideologie und dafür mehr Lösungsorientierung gebracht werden muss. Besonders beindruckend dabei war das Praxisbeispiel aus Kopenhagen wo sehr viel ausprobiert und  dann schlussendlich meist beibehalten wird. Wir sehen uns mit unseren einfachen und schnell umsetzbaren Lösungsvorschlägen in unserer Stadtratsarbeit bestätigt und werden diesen Weg sicherlich weiter verfolgen.

Wir brauchen ein neues Denken der Mobilität statt in den Ideologien der 70iger Jahren zu verharren. Nur so kann Umwelt- und Sozialverträgliche Mobilität in Zukunft gelingen.

Presse dazu:

SZ, vom 06.08.2019 : Umdenken
SZ-Kommentar vom 06.08.2019: http://sz.de/1.4398764

Freitag, 8. März 2019

Bündnis für Dachau - Die treibende Kraft bei Verkehrsthemen

Die CSU versucht derzeit scheinbar mit allen Mitteln die Deutungshoheit bei Verkehrsthemen zu erlangen. Dabei werden offensichtlich alte Positionen über Bord geworfen, viele Ideen der politischen Mitbewerber übernommen und vieles gefordert, was bereits am Laufen ist. So ensteht der Eindruck, dass die CSU womöglich das Bündnis hintenrum überholen will. Doch noch sind die schönen Anträge nur ein vergänglicher Blumenschmuck:

Einbahnstraßen gegen den Kollaps

CSU prüft Transrapid nach Dachau

ÖPNV wir in Zukunft noch wichtiger - hier der Dachauer Busbahnhof

Möglicherweise möchte die CSU tatsächlich ernst machen mit den Vorgaben aus verschiedenen Bürgerbeteiligungsprojekten wie z.B. Dorf und Metropole. Dort heißt es unter anderem, "die Straßenverkehrsbelastungen ... werden durch eine Reduzierung und gezielte Steuerung des KFZ-Verkehrs reduziert". Wir vom Bündnis begrüßen diese Entwicklung. Immerhin wurden noch vor einigen Jahren Einbahnstraßenregelungen die einst das Bündnis beantragte, z.B. für die Martin-Huber-Str., von der CSU abgelehnt oder wie in der Altstadt trotz des Erfolgs wieder abgeschafft.

"Wir werden diese Entwicklung weiter beobachten und die schönen Worte daran messen, wie am Ende tatsächlich abgestimmt wird. Bislang wurden noch zu viele Anträge u. a. des Bündnis und Vorstöße der Verwaltung negativ beschieden. Als Beispiele seien genannt: verschiedene Tempolimits für mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärmbelastung, Reduzierung von Parkplätzen zugunsten von ÖPNV und Radverkehr, bessereAmpelschaltungen für Fußgänger und Radfahrer, Ablehnung der mittlerweile sehr erfolgreichen e-Mobilitätsförderung, usw.

Es wurden nicht nur Verbesserungen abgelehnt, sondern es wurden und werden immer noch Maßnahmen unterstützt, die den motorisierten Individualverkehr weiter massiv ausweitet. Dazu zählt u. a. ein völlig überdimensioniertes Parkhaus an der Bahnhofs Ostseite und besonders das Festhalten an der Nord- und Ostumfahrung. Teilweise drängt sich sogar der Eindruck auf, dass all die Anträge möglicherweise wichtige Projekte eher verzögern sollten.

Das Bündnis freut sich jedenfalls auf die Ergebnisse der vielen Machbarkeitsstudien. Wir werden allerdings nicht die vielen Jahre abwarten, sondern jetzt und sofort unsere machbaren und umsetzbaren Ideen vorantreiben - und freuen uns zukünftig über die Zustimmung seitens der CSU. Für eine wirkliche Verkehrswende in Dachau brauchts immer noch das Bündnis.

Die SZ berichtet: http://sz.de/1.4362090


Dienstag, 23. September 2014

Baustelle Freisinger Straße ist jetzt passierbar

Nach den etwas turbulenten Diskussionen in den letzten Tagen, ob und wie die Situation an der Baustelle verbessert werden kann, gibt es nun eine Lösung. Heute wurde mit Vertretern des Bauamts, des Ordnungsamts, des Bauhofs, der Polizei und der ausführenden Baufirma eine ähnliche Lösung eingerichtet, wie wir sie vorgeschlagen haben und wie sie den allgemeinen Empfehlungen entspricht. Einen Notweg auf der Fahrbahn um die Baustelle herum.  

Sicher wird der Eine oder Andere bemängeln, dass Radfahrer möglicherweise den Notweg schiebend bewältigen müssen und nach der Kurve keine Auffahrrampe installiert wurde. Auch ist das blaue Radwegschild das die Benutzungspflicht anzeigt ist noch "im Einsatz".
OK, Beschwerde registriert. 

Aber insbesondere für die Schulkinder ist diese Lösung allemal besser. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren. Und dafür sollten wir Radfahrer Verständnis zeigen und die Lösung als das akzeptieren die sie ist. Eine gute Lösung.  

Darum möchte sich das Bündnis für Dachau bei allen Beteiligten bedanken.

Wir denken und hoffen, es könnte eine positive Folge der Diskussion sein, beim leidigen Thema Baustelleneinrichtung einen Schritt weiter gekommen zu sein.


Montag, 22. September 2014

"Radfahrer absteigen" - eine Ausrede

Die letzten Tage hat uns die Frage beschäftigt, wie soll eine Baustelleneinrichtung aussehen die den Bedürfnissen der Radfahrer gerecht wird. Mal sehen wie's ausgeht....
 
Heute ein Intermezzo mit einer spannenden Frage. Welchen Sinn hat das gerne verwendete, im Umgangston meist recht barsche Zusatzzeichen 1012-32 "Radfahrer absteigen". Um es kurz zu machen, keinen. Tatsächlich ist das Zeichen 1012-32 ein Zusatzzeichen. Also ohne Verkehrszeichen ist es per se unsinnig. 
Wer die Aufforderung des Zeichens nicht befolgt, kann auch nicht mit Verwarnungs- oder Bußgeld bestraft werden, da das Zeichen auch im Bußgeldkatalog nirgends erwähnt wird.
 
Besonders interessant ist die Interpretation zusammen mit den Verkehrszeichen Radweg oder gemeinsamer Geh- und Radweg. Die blauen Schilder ordnen eine Benutzungspflicht an. Das Zusatzzeichen wiederum besagt, dass der Aufsteller - also die Behörde oder Baufirma - nicht will, dass ein Radfahrer hier fährt.
Beim motorisierten Verkehr wird bei so einer Gelegenheit eine Umfahrung oder Umleitung eingerichtet. Beim Radverkehr...Fehlanzeige.  

"Radfahrer absteigen" ist oft ein Freibrief für Laxheit.


Das Schild ist oft ein Ausdruck der Bequemlichkeit. Ein Freibrief dafür, sich keine Gedanken zu einer Umfahrung machen zu müssen oder Behinderungen auf Radwegen zeitnah zu beseitigen. Es erzeugt das Gefühl etwas getan zu haben, obwohl nix getan wurde. Es entbindet von Verantwortung. Es spart Zeit, Geld und Verwaltungsaufwand.

Ein Stück Blech oder laminierte Pappe reicht aus um Verantwortung los zu werden. Beachtet der Fahrradfahrer das Schild nicht - was in der Regel passiert - und fährt einfach weiter, so kann sich die Behörde oder Baufirma bei einem Unfall darauf berufen, sie habe ja „Radfahrer absteigen“ angeordnet. Die Schuld liegt beim Radfahrer, wenn z.B. beim Versuch sich in den fließenden Verkehr einzuordnen etwas passiert.



Aber, wir wollen ja konstuktiv sein und eine Lösung anbieten. In den "Richtlinien für die Sicherung von Arbeitstellen an Straßen" gibt es Vorschläge wie Umfahrungen aussehen können. 

Freitag, 19. September 2014

Scheinbar keine Wertschätzung für Radfahrer und Fußgänger


Zu der Situation für Radfahrer an der Baustelle beim Bahnübergang an der Freisinger Straße fällt einem nichts mehr ein. Zu sagen es ist eine Zumutung ist untertrieben. Ignoranz  wäre vielleicht noch möglich oder Unverschämtheit. Wie auch immer, die Art und Weise wie hier die Radfahrer aber auch die Fußgänger behandelt werden, belegt es wieder einmal, es gibt keinerlei Wertschätzung. Radfahrer sind ein lästiges Hindernis denen man sogar in Ausnahmefällen keinen Straßenraum zugesteht. 

Es ist kein Problem der Straßenverkehrsordnung oder der Sicherheitsvorschriften. Es ist ein "Kopfproblem". Dachau denkt Auto. Würde der Radverkehr wertgeschätzt werden, wäre das  nicht passiert oder schon längst behoben worden.

  1. Der betroffene Radweg ist benutzungspflichtig. Daher hat er eine ernstzunehmende Bedeutung als Radverbindung. D.h. er ist gedacht darauf zu fahren, nicht um darauf zu schieben.
  2. Der Radweg liegt auf einer wichtigen Schulwegverbindung. Darum ist es umso weniger nachvollziehbar.
  3. Aus Gründen der Verkehrssicherheit gehört es zur Sorgfaltspflicht, den Radfahrern aber auch den Fußgängern ein gefahrloses Passieren der Baustelle zu ermöglichen.
  4.  Soll dies nicht möglich sein, so gehört es auch zur Sorgfaltspflicht, das Einfädeln in den fließenden Verkehr zu ermöglichen.
  5. Der Hinweis auf die gegenüberliegende Seite auszuweichen ist besonders interessant. Scheinbar erwaten die Verantwortlichen, dass die Radfahrer mehrere hundert Meter schieben. 
  6. Eine mögliche Einschränkung des Autoverkehrs ist im Hinblick auf die Verkehrssicherheit hinzunehmen.





Freitag, 8. August 2014

Beiträge aus dem Sommerloch. Heute: „Mehr Radkomfort in Dachau“.

Mit der Umgestaltung der extrem unfallträchtigen Kreuzung Sudetenland Straße und Theodor-Heuss-Straße hat Dachau regelrecht Neuland betreten.
Barrierefrei und für Dachauer Verhältnisse geradezu bahnbrechend, ein vorgezogener Haltestreifen für Radfahrer. Damit bleiben Radfahrer beim Warten im Sichtbereich der Autos. Gut so. Insbesondere weil in absehbarer Zeit für Radfahrer sowieso die Autofahrerampel gilt.

Aber, der Rad fahrende Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Es ist interessant zu beobachten, wie Radfahrer vom Radweg auf den Gehweg wechseln nur um fünf Meter weiter vorne auf das Grünlicht zu warten.
RadlerInnen warten auf dem Gehweg. Außerhalb der Sichtachse der Autofahrer.
Unser Vorschlag, ein Anhalte- und Fußabstellbügel für wartende Radfahrer.
Der sogenannte "RadHalt" der Stadt Ulm. © Stadt Ulm
Diese Erfindung kommt ursprünglich aus Dänemark und ist so erfolgreich, dass auch Ulm solche Bügel installiert hat. Diese kleine Verbesserung hat mehrfachen Nutzen:
    • Der Bügel animiert die Radfahrer an der richtigen Stelle zu warten.
    • Es ist sogar davon auszugehen, dass durch den höheren Wartekomfort weniger Rotlichtverstöße begangen werden.
    • Durch die Bügel zeigt Dachau, dass wir es mit der Förderung des Radverkehrs ernst meinen.

      So könnte es aussehen.

      Ach ja, die Stadt Ulm hat Standard-Absperrbügel durch den Bauhof mit den Fußabstellbrettern aufrüsten lassen und den Hinweis "RadHalt" entwickelt.

      Vielen Dank an Tom Schiller, Radbeauftragter in der Stadtverwaltung der Stadt Ulm, für das informative und anregende Gespräch und die Genehmigung das Foto auf unserem Blog zu verwenden.
       

      Das Bündnis für Dachau wird jedenfalls einen Antrag dazu vorbereiten.
       

      Bernhard Sturm/Stadtrat















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