Mittwoch, 20. Februar 2019

Pfiadi Heimat: Karlsfeld hat jetzt teuerste Mieten in Deutschland

Normalerweise kann man ja stolz auf den Platz 1 sein. Der 1. Platz bei der Auswertung der Mietspiegel in 350 Städten gehört Karlsfeld, der 2. München und der 5. Dachau. Das ist das Resultat einer verfehlten Landespolitik, die immer noch der Doktrin der Metropolregionen folgt.

Wenn die Arbeitsplätze nicht zu den Menschen kommen und alle Firmenansiedlungen sich auf den Ballungsraum München konzentrieren, dann ist die Politik gefragt. Doch die beschäftigt sich lieber mit gefakten Expertisen von Lungenfachärzten.

Bericht im Spiegel: So teuer ist Wohnen in Deutschland

Mit einer Nettokaltmiete von 10,62 Euro pro Quadratmeter für eine 65 Quadratmeterwohnung in mittlerer Lage und mit mittlerer Ausstattung ist Karlsfeld für Mieter laut Mietspiegelindex die teuerste deutsche Kommune. Mieter zahlen dort 53 Prozent mehr als im deutschen Durchschnitt.

Samstag, 16. Februar 2019

Volksbegehren Artenvielfalt Abschlussfeier

Zur Abschlussfeier des erfolgreichen Volksbegehrens Artenvielfalt trafen sich mehr als 50 Akteure letzten Donnerstag.


Und hier das Endergbnis

Freitag, 15. Februar 2019

Kritik an Kreispolitik beim Umgang mit dem Grünzug

Im heutigen SZ-Artikel Jeder Vierte will die Bienen retten kritisieren die Volksbegehren-Aktivisten Heller und Heim die Landkreispolitik beim Umgang mit dem Grünzug in den letzten beiden Absätzen.

"Wie wichtig stärkere gesetzliche Regelungen zum Erhalt von zusammenhängenden Grünflächen seien, sehe man am Beispiel Grünzug zwischen Karlsfeld und Dachau, sagt Adrian Heim. "Da werden wir im Kreistag blockiert." Umweltschützer kritisieren, dass mitten im Grünzug ein neuer Recyclinghof entstehen soll."

Donnerstag, 14. Februar 2019

Schlüsselzuweisungen 2019: 100.000 EUR weniger als noch 2018


heute wurden die Schlüsselzuweisungen für die Bayrischen Gemeinden und Landkreise bekanntgegeben. Für Dachau wurden demnach über 6,4 Mio. EUR festgelegt und damit ca. 100.000 EUR weniger als noch 2018. 

Angesichts der enormen finanziellen Herausforderungen in den nächsten Jahren tut dieser Beitrag des Land Bayerns dem städtischen Haushalt sicherlich gut, allerdings deckt der jetzt an Dachau zugedachte Betrag noch nicht einmal das städtische Defizit für die Kinderbetreuung geschweige denn zusätzliche Aufwendungen für anstehende Straßensanierungen. Hier muss die Bayrische Landespolitik mehr statt weniger tun, um die finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden zu verbessern.


Zunächst kann man sich über die Schlüsselzuweisungen in Höhe von rund 6,4 € freuen. Aber am Ende bleiben dann doch nur 4 Mio € in der Stadtkasse, denn die Zuweisungen werden zu 80% in die Kreisumlage miteinberechnet. Freuen kann sich Landrat und Kreistag, die aus jeder Gemeinde zusätzlich zu Ihrer eigenen Schlüsselzuweisung einen Anteil bekommen. 
Angesichts der höheren Schlüsselzuweisungen müsste der Landkreis eigentlich seine Kreisumlage senken, statt wie im aktuellen Kreishaushalt angedacht auf 47 % zu erhöhen. 

Volksbegehren Finale: Stadt über 22%

Die Stadt Dachau erreicht beim Volksbegehren Artenvielfalt 6860 Eintragungen, das entspricht 22,4%. Im Landkreis führen die beiden Gemeinden Vierkirchen und Röhrmoos mit mehr als 27% die Ergebnistabelle an. Von sechs Gemeinden fehlen noch die Endergebnisse.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Stadt Dachau springt über die 20% Hürde

Bis gestern Abend konnte die Stadt Dachau 6290 Eintragungen verzeichnen. Das ist mehr als doppelt so viel als mindestens für den Bayern weiten Schnitt gefordert sind, umgerechnet 20,57% Weiterhin ist jede Stimme wichtig um den Vertetern des Volksbegehrens den Rücken bei den Verhandlungen mit Söder und seinen Teil der Bauern zu stärken.


Dienstag, 12. Februar 2019

Bündnis zum Kreishaushalt 2019: Vorgeschmack auf ganz bittere Jahre

Am Freitag, 15.02., beschließt der Kreistag den Kreishaushalt 2019. Man darf gespannt sein, wie sich die einzelnen Parteien zu dem Zahlenwerk positionieren. Denn obwohl die Stadt Dachau und die Gemeinden heuer über 10 Millionen Euro Kreisumlage mehr an den Landkreis zahlen als im Vorjahr (90 statt 79 Millionen), ist schon heuer mit einem Anstieg der Landkreis-Schulden zu rechnen. Und das, obwohl die Großprojekte erst in den folgenden Jahren kommen: Gymnasium in Karlsfeld (55 Mio.), Gymnasium in Bergkirchen (60 bis 70 Mio.), neues Landratsamt mit Luxusfassade (70 bis 90 Mio.).

Kritische Fragen an Landrat Löwl zur Finanzsituation des Landkreises sind also durchaus erlaubt. Und zwar auch, was vermeintlich kleinere Beträge betrifft (Kunstankäufe, die man besser den Gemeinden überlassen sollte, Reisekosten etc.). Wenn das Bündnis für Dachau es im kommenden Jahr in den Kreistag schafft, werden wir solche Fragen stellen. (Quelle der genannten Zahlen: SZ online vom 12.12.18.)

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