"Die gesamte Baumaßnahme dürfte einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag kosten. Oberbürgermeister Kiechle rechnet mit "hohen Investitionszuschüssen" vom Freistaat. Die Rede ist von 60 Prozent oder auch mehr. "
Kempten will bis 2025 eine Stadt-Seilbahn bauen
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Mittwoch, 10. April 2019
Dienstag, 8. Januar 2019
Bündnis fragt nach - Wie wird der Dachauer Busverkehr finanziert?
Im Zuge der Diskussion in den letzten Wochen
zum neu erstellten Nahverkehrsplan wurde schlussendlich eine Lösung gefunden,
die unter anderem die Finanzierung der Einführung eines 10-Minuten-Takts für
den Busverkehr innerhalb Dachaus anscheinend sichert. Was in dieser Diskussion
allerdings nicht behandelt wurde, ist die Frage, wie derzeitig und zukünftig
der Busverkehr in Dachau tatsächlich finanziert wird.
Dazu muss man sich die Zahlen näher anschauen. Nach den Veröffentlichungen nach § 7 Absatz 1 der EU-Verordnung 1370/2007 für
das Jahr 2016 ergibt sich folgendes
Bild:
- Karlsfeld: ca. 585 t Buskilometer, ca. 640 t€ Zuschuss, ca. 27 km / Einwohner, ca. 1 € / km
- Dachau: ca. 810 t Buskilometer, ca. 230 t€ Zuschuss, ca. 16 km / Einwohner, ca. 0,3 € / km
Karlsfeld hat pro Einwohner eine wesentlich höhere Abdeckung beim Busverkehr
und der Landkreis übernimmt das gesamte anfallende Defizit. Karlsfeld bezahlt
neben der Kreisumlage keinen Cent extra. Dachau dagegen hat pro Einwohner fast
40 % weniger Leistung und übernimmt dafür neben der Kreisumlage zusätzlich ein
Defizit von fast 2 Mio. EUR. Wie auch immer die derzeitigen Verträge zur
Bereitstellung des Busverkehrs in den Landkreisgemeinden gestaltet sind, sie
sind im höchsten Maße ungerecht, undurchschaubar und bedürfen dringend einer
Änderung. Die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs muss wieder gerecht
gestaltet werden.
Das Bündnis für Dachau stellt dazu folgende
Anfrage:
Warum
wird im Haushalt der Stadtwerke Dachau für das Jahr 2019 ein Defizit von fast 2
Mio. EUR für die Sparte Busverkehr ausgewiesen und erhöht sich dieses Defizit,
wenn der Busverkehr wie geplant ausgeweitet wird?
Begründung:
Die
Stadt Dachau trägt mit seinem Anteil von ca. 29 Mio. EUR ca. 33 % an den
ungedeckten Mitteln des Landkreis Dachaus bei. Mit diesen Mitteln wird unter
Anderem der öffentliche Nahverkehr im Landkreis finanziert. Es ist daher nicht
nachvollziehbar, warum die Stadt Dachau bzw. die Stadtwerke Dachau über diese
Mittel hinaus weitere Defizitbeiträge leisten muss.
Sonntag, 30. Dezember 2018
Luftnummern beim Verkehr
![]() |
| Beitrag: Bernhard Sturm, Stadtrat |
Walter Gierlich hat in der SZ am 27.12. die Verkehrssituation bei uns auf den Punkt gebracht.
"So gut wie nichts hat sich in Stadt und Landkreis Dachau seither getan, um Pendler zum Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zu bewegen. Im Gegenteil: Beispielsweise wird die Stadt Dachau auf Antrag der CSU mit einem Parkhaus für 600 Pkw weiteren Autoverkehr an den Bahnhof locken. Auch wird ständig diskutiert über neue Umgehungsstraßen, um den Autoverkehr flüssiger zu machen, daher bleiben alle Bekenntnisse zur Förderung des ÖPNVs, zur Entlastung von Straßen, zur Reduzierung der Luftverschmutzung und Ideen für einen S-BahnNordring, Schnellbusse oder Fahrradstraßen reine Luftnummern".
Die Aufzählung Walter Gierlichs spiegelt quasi die Aussagen und Forderungen der Sonntagsreden der politischen Protagonisten wieder. Aber warum passiert einfach nichts. Und das schon seit mehr als einem Jahrzehnt.
Richtig, wir haben nochmal nachgesehen.
Die Grundlagen für die Entwicklung der Infrastruktur in der Region liegt im "Regionalen Entwicklungsplan" des Regionalen Planungsverbandes aus dem Jahr 2005.
Bemerkenswert dabei ist das klare Bekenntnis zu, Zitat: "Bei der weiteren Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur sollen die Belange des öffentlichen Personenverkehrs (ÖPV) und des Individualverkehrs aufeinander abgestimmt werden. In den Stadt und Umlandbereichen und Mittelzentren soll dem ÖPV Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehrs (MIV) eingeräumt werden. (...) Der Anteil des MIV gemessen am Gesamtverkehrsaufwand soll insbesondere im Stadt- und Umlandbereich München reduziert, der des ÖPV und des nichtmotorisierten Verkehrs (NMV) erhöht werden".
Oha, was lesen wir da. Ein klares Bekenntnis zu einer nachhaltigen, den motorisierten Verkehr reduzierenden Verkehrsentwicklung. Aber das wird scheinbar ignoriert. Klar, könnte man sagen, Entwicklungspläne sind nur Papier. Interessiert ja eh niemanden. Und tatsächlich wurden die Ziele bei ÖV und Radverkehr krachend verfehlt.
Komischerweise beim Autoverkehr und Umgehungsstraßen sieht es anders aus. Mit der fadenscheinigen Begründung, Zitat aus dem Entwicklungsplan: "Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in den Siedlungsbereichen sollen Ortszentren und Wohngebiete, insbesondere durch den Bau von Ortsumgehungen, vom Kfz-Verkehr entlastet werden", wird der Bau der Nord-Ost Umfahrung begründet.
Wie schräg ist denn das? Umgehungsstraßen für mehr Aufenthaltsqualität? Das Mantra ist doch immer, der Verker muss fließen.
Genau hier beweist es sich. Autoverkehr geht vor. Mit Penetranz wird ein Straßenausbau gepusht, der allerhöchstens den Staus Quo erhält. Ansonsten nur Luftnummern. Wo ist die Finanzierung des S-Bahn Ausbau. Wo die Planung für den S-Bahn Nordring, wo sind die "verbindlichen" Gestaltungsgrundlagen für alltagstaugliche Radwege?
Allen diesen Themen die dringend angegangen werden müssten ist eines gemeinsam. Alle nötigen Handlungsfelder liegen in Händen von Personen die entweder der Staatsregierung angehören oder zumindest im Einflussbereich der Staatsregierung sind. Alle Personen, selbst der Bundesminister gehören einer Partei an. Der CSU. Warum passiert dann nichts?
Donnerstag, 20. Dezember 2018
Seilbahn München in der Diskussion
Die Süddeutsche behandelt heute mehrfach das Thema Seilbahn im öffentlichen Personennahverkehr
19.12.18 Seilbahn als Bus-Ersatz: Münchner Stadtrat startet Studie
19.12.18 Ist eine Seilbahn über dem Frankfurter Ring sinnvoll?
19.12.18 Kommentar: Die Seilbahn ist einen Versuch wert
19.12.18 In der Schwebe
19.12.18 Seilbahn als Bus-Ersatz: Münchner Stadtrat startet Studie
19.12.18 Ist eine Seilbahn über dem Frankfurter Ring sinnvoll?
19.12.18 Kommentar: Die Seilbahn ist einen Versuch wert
19.12.18 In der Schwebe
Donnerstag, 13. Dezember 2018
Landkreis gibt nach: Dachauer Busse werden nun doch bezuschusst.
Entgegen früheren Aussagen des Landkreises, kann die Stadt Dachau nun doch die Erweiterung des ÖPNV-Aufgaben auf sichere Kalkulationsgrundlagen bauen. Dass das Ganze kein Popanz ist, sondern Planungssicherheit eine wesentliche Grundlage für die Verantwortlichen bedeutet, wird schnell klar wenn man sich die Beträge ansieht die hier in Frage gestanden haben.
Die Stadt Dachau, die ja mit rund 29 Millionen € 33% des ungedeckten Bedarfes des Landkreises über die Kreisumlage finanziert, kann nun die Personal- und Materialkostenmehrung, die mit der Taktverdichtung einhergeht angehen.
Lesen Sie dazu in der heutigen Dachauer SZ: Das Ende des Zählens
Die Stadt Dachau, die ja mit rund 29 Millionen € 33% des ungedeckten Bedarfes des Landkreises über die Kreisumlage finanziert, kann nun die Personal- und Materialkostenmehrung, die mit der Taktverdichtung einhergeht angehen.
Lesen Sie dazu in der heutigen Dachauer SZ: Das Ende des Zählens
Donnerstag, 6. Dezember 2018
Starker Leserbrief des ÜB Stadtrats Dr. Gampenrieder zu Landrat Löwls Gebahren
Stadtratskollege Dr. Peter Gampenrieder hat einen bemerkenswerten Leserbrief zu Landrat Löwls Äußerungen zum Dachauer ÖPNV geschrieben. Wir vom Bündnis für Dachau können dem Tenor nur zustimmen. Wenn jemand jährlich die Hand aufhält und nahezu 30 Mio € von der Stadt Dachau als Kreisumlage einfordert, weil sein ungedeckter Finanzmittelbedarf steigt und steigt und steigt, wäre doch eine gewisses Maß an Diplomatie gegenüber seinem Partner angesagt.
Hier der Leserbrief (heute im Merkur)
Das wäre die Idealvorstellung: Die Große Kreisstadt Dachau zahlt jedes Jahr über 25 Millionen Euro Kreisumlage und bekommt im Gegenzug vom Landkreis Unterstützung für wichtige Zukunftsthemen. Dazu zählt für mich gerade in Zeiten der Diesel-Krise der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).
Der Landkreis hat sich hier in der Vergangenheit finanziell stets zurückgehalten und wird es wohl auch künftig tun. Ein Haushaltsvorbehalt bedeutet letztlich den Partner zappeln zu lassen.
Wenn Landrat Stefan Löwl (CSU) meint, beurteilen zu müssen, ob ein Bus in den Dachauer Stadtteil Himmelreich alle 10 Minuten wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, dann sollte er vielleicht auch die Stadt Dachau fragen, ob es künftig eine bessere Verbindung zwischen A-Dorf und B-Dorf braucht. Schließlich zahlt hier die Stadt Dachau indirekt Jahr für Jahr kräftig mit.
Es erscheint zudem eher kurios, wenn der Landrat mit Blick auf den in der Stadt auf allen Linien geplanten 10-Minuten-Takt zum Besten gibt: „den zahl ich nicht“!
Auch wenn die hiesige CSU wohl nichts von Lehren aus dem NUXIT* wissen will: Der ÖPNV war eines der Kernthemen, der in Neu-Ulm das Fass zum Überlaufen brachte. Neu-Ulms OB Gerald Noerenberg (CSU) sagte dazu in einen Interview: Der Landkreis versucht (…), „die Interessen aller Kommunen zu berücksichtigen, die Bedarfe einzelner Stadtteile bleiben aber oft genug außen vor. Da, wo der Landkreis über Halbstundentakte nachdenkt, denken wir als Stadt längst über 15- oder 12-Minuten-Takte nach.“
Oder ist der Haushaltsvorbehalt am Ende tatsächlich nur ein Druckmittel, solange der Dachauer OB von einer „falschen“ Partei gestellt wird?
Dr. Peter Gampenrieder, Dachau, ÜB-Stadtrat
*NUXIT meint die Bestrebungen Neu-Ulms sich vom Landkreis Neu-Ulm zu trennen und kreisfrei zu werden. Dies ist ab einer Einwohnerzahl von 50.000 möglich.
Hier der Leserbrief (heute im Merkur)
ÖPNV: Stadt und Landkreis wirklich Hand in Hand?
Das wäre die Idealvorstellung: Die Große Kreisstadt Dachau zahlt jedes Jahr über 25 Millionen Euro Kreisumlage und bekommt im Gegenzug vom Landkreis Unterstützung für wichtige Zukunftsthemen. Dazu zählt für mich gerade in Zeiten der Diesel-Krise der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).
Der Landkreis hat sich hier in der Vergangenheit finanziell stets zurückgehalten und wird es wohl auch künftig tun. Ein Haushaltsvorbehalt bedeutet letztlich den Partner zappeln zu lassen.
Wenn Landrat Stefan Löwl (CSU) meint, beurteilen zu müssen, ob ein Bus in den Dachauer Stadtteil Himmelreich alle 10 Minuten wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, dann sollte er vielleicht auch die Stadt Dachau fragen, ob es künftig eine bessere Verbindung zwischen A-Dorf und B-Dorf braucht. Schließlich zahlt hier die Stadt Dachau indirekt Jahr für Jahr kräftig mit.
Es erscheint zudem eher kurios, wenn der Landrat mit Blick auf den in der Stadt auf allen Linien geplanten 10-Minuten-Takt zum Besten gibt: „den zahl ich nicht“!
Auch wenn die hiesige CSU wohl nichts von Lehren aus dem NUXIT* wissen will: Der ÖPNV war eines der Kernthemen, der in Neu-Ulm das Fass zum Überlaufen brachte. Neu-Ulms OB Gerald Noerenberg (CSU) sagte dazu in einen Interview: Der Landkreis versucht (…), „die Interessen aller Kommunen zu berücksichtigen, die Bedarfe einzelner Stadtteile bleiben aber oft genug außen vor. Da, wo der Landkreis über Halbstundentakte nachdenkt, denken wir als Stadt längst über 15- oder 12-Minuten-Takte nach.“
Oder ist der Haushaltsvorbehalt am Ende tatsächlich nur ein Druckmittel, solange der Dachauer OB von einer „falschen“ Partei gestellt wird?
Dr. Peter Gampenrieder, Dachau, ÜB-Stadtrat
*NUXIT meint die Bestrebungen Neu-Ulms sich vom Landkreis Neu-Ulm zu trennen und kreisfrei zu werden. Dies ist ab einer Einwohnerzahl von 50.000 möglich.
Montag, 3. Dezember 2018
02.12.18 SZ: Von wegen Luftnummer
Ein ausführlicher Bericht in der Dachauer SZ von Thomas Hürner setzt sich mit dem Thema Seilbahnen auseinander:
Von wegen Luftnummer
Montag, 27. August 2018
Seilbahn: Diskussion nimmt an Fahrt auf - Kehrtwende im Landratsamt!
Nachdem sich auch die Bayrische Verkehrsministerin Ilse Aigner für Seilbahnlösungen als Ergänzung im öffentlichen Nahverkehr stark macht, werden die Vorschläge vom Bündnis für Dachau zur Umsetzung einer Seilbahnlösung von Dachau in den Münchner Norden verstärkt diskutiert. Im Stadtrat wurde auf unsere Initiative hin ja bereits eine Machbarkeitsstudie dazu einstimmig beschlossen.
Nachdem vom Landrat im April noch eine lange Liste von Punkten an das Bündnis für Dachau geschickt wurde, warum eine Seilbahnlösung nicht sinnvoll sei, hat mittlerweile auch das Landratsamt seine Sichtweise revidiert und unterstützt die Planungen für eine Seilbahnlösung im Münchner Norden.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Hier der Pressespiegel:
Münchner Merkur
Münchner Merkur /Münchner Teil
Merkur /Aigner
Dachauer SZ
Dachauer SZ Kommentar
SZ Münchner Teil
SZ Münchner Teil Kommentar
Bayrischer Rundfunk -Abendschau
- bis zu 5000 Personen pro Stunde
- bis zu 27 km / Stunde Durchschnittsgeschwindigkeit
- geringe Investitionskosten
- geringe Betriebs- und Personalkosten
- kurze Bauzeit, keine Lärmbelästigung und
- bei Einsatz von Erneuerbarer Energien CO² -Neutraler Betrieb
Münchner Merkur /Münchner Teil
Merkur /Aigner
Dachauer SZ
Dachauer SZ Kommentar
SZ Münchner Teil
SZ Münchner Teil Kommentar
Bayrischer Rundfunk -Abendschau
Freitag, 10. August 2018
Seilbahn: CSU Ministerin auf Bündnis-Linie
In der Pressemitteilung geht es um ein Pilotprojekt in München, aber inhaltlich geht Ilse Aigner mit dem Bündnis konform, dass urbane Seilbahnen ein vielversprechender Lösungsansatz im Nahverkehr sind, ganz im Gegensatz zu Landrat Löwl, der eine Seilbahnlösung zwischen Dachau und Feldmoching als zu unrealistisch ansieht, als dass diese in den Nahverkehrsplan aufgenommen werden könnte, während er eine unrealistische und unbezahlbare Nord-Ost-Umfahrung als die große Lösung anpreist.
In ihrer PM heißt es: "Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass Seilbahnen auch außerhalb von Großstädten den ÖPNV bereichern können."
Hier die Pressemitteilung
München, 6. August 2018 (stmb). Hängt Bayerns ÖPNV-Zukunft in den Seilen? Im positiven Sinn schon – denn was Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und Kosten anbelangt, sind urbane Seilbahnen als Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs eine echte Alternative. Heute trafen sich mehr als 20 Spezialisten auf Einladung von Bayerns stellvertretender Ministerpräsidentin Ilse Aigner zu einem Kick-Off-Meeting zum Thema "Urbane Seilbahnen in Bayern“.
Kick-Off-Meeting zum Thema "Urbane Seilbahnen in Bayern“ im Verkehrsministerium
Unter den Teilnehmern waren Vertreter der Landeshauptstadt München, der Stadt Nürnberg, des Bayerischen Städtetages sowie Verkehrsspezialisten von Hochschulen, der MVG und des MVV, aber auch Verbandsvertreter der Deutschen Seilbahnen und Schlepplifte – um nur einige zu nennen.
Grundlage für die Diskussion war die Idee einer Seilbahn entlang des Frankfurter Rings in München, die von der Unternehmensgruppe Schörghuber ins Spiel gebracht und von Staatsministerin Ilse Aigner sowie Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter auf einer Pressekonferenz am 11. Juli vorgestellt wurde.
"Seilbahnen können innerhalb eines öffentlichen Nahverkehrs-Netzes eine sinnvolle Ergänzung sein. Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass Seilbahnen auch außerhalb von Großstädten den ÖPNV bereichern können. Sie können Lücken im Liniennetz schließen, geografische Hindernisse überwinden oder neue Tangentialverbindungen schaffen", so Verkehrsministerin Ilse Aigner in ihrem Grußwort an die Teilnehmer.
Bei dem Kick-Off ging es weniger um das Münchner Projekt als vielmehr um die Frage, welche Dinge Kommunen beachten müssen, wenn sie sich für Seilbahnen als Teil des Nahverkehrs interessieren. Hier wird das Staatsministerium eine Art Guideline erarbeiten.
In der Landeshauptstadt München selbst wird derzeit intensiv an einer Machbarkeitsstudie zu dem Projekt am Frankfurter Ring gearbeitet.
In ihrer PM heißt es: "Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass Seilbahnen auch außerhalb von Großstädten den ÖPNV bereichern können."
Hier die Pressemitteilung
Verkehrsministerin Ilse Aigner: Urbane Seilbahnen voranbringen
München, 6. August 2018 (stmb). Hängt Bayerns ÖPNV-Zukunft in den Seilen? Im positiven Sinn schon – denn was Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und Kosten anbelangt, sind urbane Seilbahnen als Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs eine echte Alternative. Heute trafen sich mehr als 20 Spezialisten auf Einladung von Bayerns stellvertretender Ministerpräsidentin Ilse Aigner zu einem Kick-Off-Meeting zum Thema "Urbane Seilbahnen in Bayern“.
Kick-Off-Meeting zum Thema "Urbane Seilbahnen in Bayern“ im Verkehrsministerium
Unter den Teilnehmern waren Vertreter der Landeshauptstadt München, der Stadt Nürnberg, des Bayerischen Städtetages sowie Verkehrsspezialisten von Hochschulen, der MVG und des MVV, aber auch Verbandsvertreter der Deutschen Seilbahnen und Schlepplifte – um nur einige zu nennen.
Grundlage für die Diskussion war die Idee einer Seilbahn entlang des Frankfurter Rings in München, die von der Unternehmensgruppe Schörghuber ins Spiel gebracht und von Staatsministerin Ilse Aigner sowie Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter auf einer Pressekonferenz am 11. Juli vorgestellt wurde.
"Seilbahnen können innerhalb eines öffentlichen Nahverkehrs-Netzes eine sinnvolle Ergänzung sein. Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass Seilbahnen auch außerhalb von Großstädten den ÖPNV bereichern können. Sie können Lücken im Liniennetz schließen, geografische Hindernisse überwinden oder neue Tangentialverbindungen schaffen", so Verkehrsministerin Ilse Aigner in ihrem Grußwort an die Teilnehmer.
Bei dem Kick-Off ging es weniger um das Münchner Projekt als vielmehr um die Frage, welche Dinge Kommunen beachten müssen, wenn sie sich für Seilbahnen als Teil des Nahverkehrs interessieren. Hier wird das Staatsministerium eine Art Guideline erarbeiten.
In der Landeshauptstadt München selbst wird derzeit intensiv an einer Machbarkeitsstudie zu dem Projekt am Frankfurter Ring gearbeitet.
Mittwoch, 3. Januar 2018
Löwl greift Bündnis Antrag auf: P+R in Breitenau
Landrat Löwl verkündet in seiner Neujahrespressemitteilung sich jetzt für den S-Bahn Haltepunkt Breitenau einzusetzen.
Am 13.05.2011 hat die ÜB und am 19.01.2012 das Bündnis für Dachau einen entsprechenden Antrag gestellt.
Damals antwortete das Landratsamt wie folgt:
Das Landratsamt Dachau äußert sich ablehnend zu einem neuen Haltepunkt in Breitenau oder in Webling. Denn trotz Verbesserung des Taktangebots auf 30 Minuten sei die Lage so kurz vor Dachau nicht attraktiv genug für eine erhebliche P+R-Nachfrage. Zuerst sollten die freien Kapazitäten des P+R-Platzes in Schwabhausen ausgenutzt werden. Alternativ schlägt das Landratsamt vor, im Bedarfsfall diese zu erweitern. Dies würde aber in der Planungshoheit der Gemeinde Schwabhausen liegen.
Aber zunächst ist es lobenswert wenn man die Standpunkte von gestern auch einmal in Frage stellt.
Wir wünschen dem Landrat viel Erfolg bei seinem neuem Vorhaben, wenn er die Antwort der Bayerischen Eisenbahngesellschaft frühzeitig erfahren will, kann er sich bei der Stadt Dachau erkundigen, sie liegt seit 06.12.2012 vor.
Am 13.05.2011 hat die ÜB und am 19.01.2012 das Bündnis für Dachau einen entsprechenden Antrag gestellt.
Damals antwortete das Landratsamt wie folgt:
Das Landratsamt Dachau äußert sich ablehnend zu einem neuen Haltepunkt in Breitenau oder in Webling. Denn trotz Verbesserung des Taktangebots auf 30 Minuten sei die Lage so kurz vor Dachau nicht attraktiv genug für eine erhebliche P+R-Nachfrage. Zuerst sollten die freien Kapazitäten des P+R-Platzes in Schwabhausen ausgenutzt werden. Alternativ schlägt das Landratsamt vor, im Bedarfsfall diese zu erweitern. Dies würde aber in der Planungshoheit der Gemeinde Schwabhausen liegen.
Aber zunächst ist es lobenswert wenn man die Standpunkte von gestern auch einmal in Frage stellt.
Wir wünschen dem Landrat viel Erfolg bei seinem neuem Vorhaben, wenn er die Antwort der Bayerischen Eisenbahngesellschaft frühzeitig erfahren will, kann er sich bei der Stadt Dachau erkundigen, sie liegt seit 06.12.2012 vor.
Mittwoch, 27. Juli 2016
Neuer Bus ins Himmelreich
Der Umwelt- und Verkehrsausschuss beschloss in seiner gestrigen Sitzung das Wohngebiet zwischen Himmelreich und Schinderkreppe mit der neuen Buslinie 718 im 40 Minuten Takt an den ÖPNV anzubinden.
Es werden 6 neue Haltestellen gebaut.
Ein weiterer Vorteil: der Badeweiher an der Schinderkreppe und die Sportanlagen des ASV, sowie die städtische Eisfläche, sind jetzt auch mit dem Bus erreichbar.
Es werden 6 neue Haltestellen gebaut.
Ein weiterer Vorteil: der Badeweiher an der Schinderkreppe und die Sportanlagen des ASV, sowie die städtische Eisfläche, sind jetzt auch mit dem Bus erreichbar.
Sonntag, 18. Oktober 2015
Urbane Seilbahnsysteme
Ein Vortrag von Prof. Monheim zum Thema Urbane Seilbahnsyteme ist zu finden auf der Seite Zukunft Mobilität. Wer die Bestandsanlyse überspringen will setzt bei Minute 10:00 der Sounddatei ein und klickt vor bis Folie 16, dann dauert der Vortrag noch 12 Minuten.
Hier ein paar Stichpunkte aus dem Vortrag
Hier ein paar Stichpunkte aus dem Vortrag
- 5.000 Personen in jede Richtung pro Stunde
- Teuer als Bus, aber wesentlich günstiger als normaler Schienenverkehr.
- 15 Jahre Planung für Schienenverkehr, 14 Monate Planung für urbane Seilbahnen.
- Extrem barrierefrei
- förderfähig siehe Koblenz
- extrem geeignet für für Lückenschlüsse
- spart Parkhäuser
- kann durch Radstationen ergänzt werden
Auf der Seite des WDR ganz unten ein kurzes Video Seilbahnpläne finden fast überall Beifall auf dem auch Bezug zu Prof. Monheim genommen wird.
Donnerstag, 9. Juli 2015
Stadtteil Himmelreich und der ASV sollen in die Linie 724 integriert werden
| Bürgermeister Kai Kühnel bei der Unterschrift |
Hier die PM der ÜB im Wortlaut:
Stadtteil Himmelreich und der ASV sollen in die Linie 724 integriert werden
Mit Alexander Erdmann, Christine Siemens und Renate Rösch ergreifen drei Vorstandsmitglieder der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) über einen Bürgerantrag die Initiative. Sie möchten den Stadtteil Himmelreich und die Sportanlagen des ASV Dachau an die Buslinie 724 anbinden. Dazu Alexander Erdmann: „Unser Ziel ist, den Verantwortlichen die Notwendigkeit von Verbesserungen am Busnetz vor Augen zu führen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die notwendigen Unterschriften in kurzer Zeit zusammen bekommen.“
Bürgeranträge sind als Element einer direkten Demokratie in Art. 18b der Gemeindeordnung geregelt. Im Wortlaut beantragen Erdmann und seine beiden Vorstandskolleginnen: „Die zuständigen Stellen der Stadt Dachau arbeiten konkrete Möglichkeiten aus, den Stadtteil Himmelreich sowie die Sportanlagen des ASV Dachau bzw. die städtische Kunsteisbahn an 7 Tagen in der Woche an die Buslinie 724 anzubinden. Die aus Kosten-/Nutzengesichtspunkten vorteilhafteste Variante ist zur Entscheidungsreife zu bringen.“
Hintergrund der Forderung ist, dass die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Himmelreich seit Jahren eine bessere Anbindung an den öffentlichen Busverkehr fordern. Auch die Sportanlagen des ASV Dachau einschließlich der städtischen Kunsteisbahn sind bisher nicht angebunden. Durch die geänderte Linienführung könnte sich aus Sicht der Antragsteller auch die Auslastung auf die Linie 724 nach Dachau-Süd an Sonn- und Feiertagen noch weiter erhöhen.
Alexander Erdmann und seine Mitstreiterinnen wollen die gesammelten Unterschriften bis spätestens Mitte August dem Oberbürgermeister übergeben und hoffen dann auf ein positives Signal aus dem Rathaus.
Freitag, 6. März 2015
Nach 12 Jahren Stillstand - Bus bis 22 Uhr - es wirkt!!
Manch einen mag es wundern: seit Wochen findet man am Dachauer P+R Platz mittlerweile fast immer einen Parkplatz.
Die Erweiterung der Busfahrzeiten bis 22 Uhr wirkt. Seit der Umstellung parken merklich weniger Fahrzeuge am Dachauer P+R Platz. Sicherlich trägt die Eröffnung der Linie A ebenfalls zur Entlastung bei.
Das Bündnis für Dachau und andere Fraktionen haben eine solche Verlängerung der Busfahrzeiten jahrelang gefordert und sind stets am Widerstand der CSU, ihrer Mehrheitsbeschaffer und der Werkleitung der Stadtwerke gescheitert. Da stellt sich die Frage, ob der Sinneswandel der CSU mit dem Wahlergebnis zusammenhängt.
Was lernen wir daraus: Die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs trägt erheblich zur Reduzierung der städtischen Verkehrsbelastung bei.

Damit bleibt mehr Raum für diejenigen, die wirklich auf ein Auto angewiesen sind. Es ist wesentlich günstiger, als eine nur auf Autos ausgerichtete Infrastruktur zu schaffen. Und wir brauchen definitiv keine neuen Straßen, wie den Dachauer Nord-Ost-Umweg, denn die Verkehrsentlastung mit dem ÖPNV ist wahrscheinlich wesentlich höher.
Jetzt ist es wichtig, dass weiter Maßnahmen folgen: Ausweitung der Abendfahrzeiten der Landkreisbuslinien (z. B. nach Bergkirchen). Schaffung von neuen Buslinien (z.B. Dachau -Schönbrunn - Röhrmoos). Ausweitung der XXL Tarifzone der S-Bahn München bis Röhrmoos und Schwabhausen). Anbindung des Münchner Nordens über den Güterbahnhof an das S-Bahn-Netz.
Michael Eisenmann
Bündnis für Dachau
Hier unsere Erklärung:
Die Erweiterung der Busfahrzeiten bis 22 Uhr wirkt. Seit der Umstellung parken merklich weniger Fahrzeuge am Dachauer P+R Platz. Sicherlich trägt die Eröffnung der Linie A ebenfalls zur Entlastung bei.
Das Bündnis für Dachau und andere Fraktionen haben eine solche Verlängerung der Busfahrzeiten jahrelang gefordert und sind stets am Widerstand der CSU, ihrer Mehrheitsbeschaffer und der Werkleitung der Stadtwerke gescheitert. Da stellt sich die Frage, ob der Sinneswandel der CSU mit dem Wahlergebnis zusammenhängt.
Was lernen wir daraus: Die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs trägt erheblich zur Reduzierung der städtischen Verkehrsbelastung bei.

Damit bleibt mehr Raum für diejenigen, die wirklich auf ein Auto angewiesen sind. Es ist wesentlich günstiger, als eine nur auf Autos ausgerichtete Infrastruktur zu schaffen. Und wir brauchen definitiv keine neuen Straßen, wie den Dachauer Nord-Ost-Umweg, denn die Verkehrsentlastung mit dem ÖPNV ist wahrscheinlich wesentlich höher.
Jetzt ist es wichtig, dass weiter Maßnahmen folgen: Ausweitung der Abendfahrzeiten der Landkreisbuslinien (z. B. nach Bergkirchen). Schaffung von neuen Buslinien (z.B. Dachau -Schönbrunn - Röhrmoos). Ausweitung der XXL Tarifzone der S-Bahn München bis Röhrmoos und Schwabhausen). Anbindung des Münchner Nordens über den Güterbahnhof an das S-Bahn-Netz.
Michael Eisenmann
Bündnis für Dachau
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Parkraumbewirtschaftung P+R Dachau S-Bahn
Die CSU
Fraktion im Dachauer Stadtrat hat am 22.10.2014 einen Antrag zur
Parkraumbewirtschaftung rund um den S-Bahnhof Dachau gestellt. In Ergänzung
dazu
stellt das
Bündnis für Dachau folgenden
Die Stadt
Dachau prüft die Möglichkeiten, ob ein gebührenpflichtiger P+R Parkplatz am
S-Bahnhof innerhalb des Geschäftsbereichs Parkhäuser der Stadtwerke Dachau
betrieben und ein entsprechender Überschuss zweckgebunden für den Unterhalt der
bestehenden Parkhäuser genutzt werden kann.
Begründung:
- Die Stadtwerke Dachau betreiben bereits 2 Parkhäuser und bewirtschaften damit knappen Parkraum im Stadtgebiet. Beide Parkhäuser sind aufgrund der Größe und Lage stark defizitär und belasten die Stadtwerke mit jährlich fast 500.000 EUR, die für wichtige andere Aufgaben der Stadtwerke fehlen. Es ist daher wünschenswert, dass der Geschäftsbereich Parkhäuser der Stadtwerke Dachau um eine Parkfläche ergänzt wird, die mit entsprechenden Gebühreneinnahmen das bestehende Defizit ausgleichen oder zumindest deutlich reduzieren kann.
- Der Dachauer P+R Parkplatz ist im Gegensatz zu denen in Petershausen und Karlsfeld derzeit gebührenfrei. Aufgrund der Direktverbindungen nach München und des 10-Minutentakts in den Hauptverkehrszeiten ist er entsprechend beliebt und stark frequentiert. Dadurch ist der Dachauer P+R Parkplatz ständig überlastet und viele Pendler weichen deswegen in die umliegenden Wohn- und Geschäftsgebiete aus. Dieser Umstand wird vom vorliegenden Antrag der CSU Dachau aufgegriffen.
- Aufgrund der Lage des Parkplatzes ist eine weitere Erweiterung nicht möglich. Eine Verlegung zu den Hauptverkehrsstraßen hin und eine attraktivere Gestaltung jedoch wünschenswert. Anderseits muss gewährleistet werden, dass diejenigen Pendler, die auf diesen Parkplatz wirklich angewiesen sind, auch entsprechenden Parkraum vorfinden. Dieser Spagat kann nur durch die Einführung einer Parkgebühr gemeistert werden.
- Durch die bevorstehende Ausweitung der Busbetriebszeiten in den Abendstunden, die Neuordnung des AST und den Neubau der Fahrradhalle wird die Erreichbarkeit des Bahnhofs ohne PKW wesentlich verbessert. Eine Einführung von Parkgebühren ist angemessen, da sie die Nutzung dieser Angebote fördert, zur Reduzierung des Binnenverkehrs beiträgt und damit dem Mobilitätsleitbild der Stadt Dachau entspricht.
Michael
Eisenmann
Stadtrat
Samstag, 25. Oktober 2014
Landrat Löwl schiesst das Eigentor des Jahrhunderts
Der Merkur berichtet in seiner Online Ausgabe:
Darin heißt es:
"Wir wollen die Mobilität verbessern - also tun wir es auch!“, forderte Hartmann. „Ja. Doch die Frage ist: Wer zahlt’s?“, entgegnete Löwl.
Was für die Verbesserung des ÖPNV-Angebots gilt, muss ja dann wohl auch für die Verbesserung des MIV s gelten, sprich die Nordost(r)umfahrung.
Wenn der Landkreis keine 122.000 € für die Verbesserung des Busangebotes im Jahr zahlen will, wieso sollte denn dann die Stadt Dachau 50 Millionen € für eine Umfahrung, die wenn überhaupt nur den Landkreisgemeinden etwas bringt, finanzieren?
Landkreis und Stadt streiten um Buskosten
Darin heißt es:
"Wir wollen die Mobilität verbessern - also tun wir es auch!“, forderte Hartmann. „Ja. Doch die Frage ist: Wer zahlt’s?“, entgegnete Löwl.
Was für die Verbesserung des ÖPNV-Angebots gilt, muss ja dann wohl auch für die Verbesserung des MIV s gelten, sprich die Nordost(r)umfahrung.
Wenn der Landkreis keine 122.000 € für die Verbesserung des Busangebotes im Jahr zahlen will, wieso sollte denn dann die Stadt Dachau 50 Millionen € für eine Umfahrung, die wenn überhaupt nur den Landkreisgemeinden etwas bringt, finanzieren?
Oder meint Löwl vielleicht, er kann die Stadt Dachau mit dieser Maßnahme maßregeln.
Wenn ihr keine 50 Mios aufbringt, dann bekommt ihr auch keine 122.000 €! Ooh wie furchterregend, da setzen wir uns gleich an den Taschenrechner. Das sind nach zehn Jahren ja schon über eine Million und gar nach 410 Jahren machen wir dann ein Defizit... Oh weh oh weh!
Mittwoch, 20. August 2014
Tempo 30 in der Stadt bringt erhebliche Flächengewinne
Ein interessanter Artikel der Seite Zukunft Mobilitär zum Thema Flächenverbrauch verschiedener Verkehrsmittel zeigt auf, dass wir in der Stadt Dachau grundsätzlich eine andere Richtung einschlagen sollten. Der Artikel enthält noch weit mehr Infos als dieses Bild zeigt.
Montag, 18. August 2014
Grüne beantregen Einführung eines Dachau-Tagestickets
Für die Fahrt innerhalb von Dachau (aktuell eine Fahrt = 1Streifen, Rückfahrt erneut 1 Streifen)
wird ein neues Tagesticket: „Dachau-Ticket“ eingeführt, das zu beliebig vielen Busfahrten
innerhalb Dachaus an einem Tag berechtigt.
Die Konditionen sind vergleichbar mit Innenraumticket, XXL-Ticket, XXL-Partnerticket zu
gestalten (Vorschlag: Preis von ca. 2 Streifen).
Begründung:
Es gibt in Dachau bereits einen nennenswerten innerörtlichen Verkehr, dieser kann und soll
ausgebaut werden. Mit einem Tagesticket vereinfacht sich die Tarifstruktur und es können neue
Fahrgäste gewonnen werden. Die Attraktivität des innerstädtischen Busverkehrs wird erhöht
und die Dachauer Straßen werden entlastet.
Nach Auskunft aus dem Landratsamt ist die Einführung eines neuen Tickets auf Antrag beim
MVV möglich
wird ein neues Tagesticket: „Dachau-Ticket“ eingeführt, das zu beliebig vielen Busfahrten
innerhalb Dachaus an einem Tag berechtigt.
Die Konditionen sind vergleichbar mit Innenraumticket, XXL-Ticket, XXL-Partnerticket zu
gestalten (Vorschlag: Preis von ca. 2 Streifen).
Begründung:
Es gibt in Dachau bereits einen nennenswerten innerörtlichen Verkehr, dieser kann und soll
ausgebaut werden. Mit einem Tagesticket vereinfacht sich die Tarifstruktur und es können neue
Fahrgäste gewonnen werden. Die Attraktivität des innerstädtischen Busverkehrs wird erhöht
und die Dachauer Straßen werden entlastet.
Nach Auskunft aus dem Landratsamt ist die Einführung eines neuen Tickets auf Antrag beim
MVV möglich
Freitag, 18. Juli 2014
Antrag zu Online Mobilitäts-Informationen der Münchner Verkehrsbetriebe MVV und MVG
Im Laufe der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses am 3. Juli 2014, kam im Rahmen des Tagesordnungspunktes Fahrgast-Informationssystem auch die Möglichkeit von Mobilanwendungen für Smartphones zur Diskussion. Wie uns bekannt ist, arbeitet zumindest die MVG an einem umfassenden Mobilitätsportal. Schon heute sind verschiedene Informationen und Services z.B. über die MVV-APP, das Mobilitätsportal der Bahn Quixxit oder Google Maps online abrufbar.
Antrag
Das Bündnis für Dachau stellt den Antrag den Verkehrsausschuss über dieses Thema auf dem Laufenden zu halten.
Insbesondere:
- bitten wir um eine Übersicht wie die derzeitigen Planungen der Stadtwerke zu dieser Thematik sind.
Dabei interessiert uns:
- wie die Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen Stadtwerke MVV und MVG aussieht.
- wann und in welchem Umfang Online-Angebote zur Verfügung stehen.
- kann man derzeit den technischen und finanziellen Aufwand abschätzen, um die für den Online-Service nötigen Echtzeitdaten zu erfassen und zu übertragen?
Bernhard Sturm Stadtrat/Bündnis für Dachau
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Anmerkung für Dominik Härtl (CSU) - einen Finanzierungsvorschlag braucht es nicht, "Fragen kostet nichts"- Grüße vom Webmeister ;-)
Antrag
Das Bündnis für Dachau stellt den Antrag den Verkehrsausschuss über dieses Thema auf dem Laufenden zu halten.
Insbesondere:
- bitten wir um eine Übersicht wie die derzeitigen Planungen der Stadtwerke zu dieser Thematik sind.
Dabei interessiert uns:
- wie die Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen Stadtwerke MVV und MVG aussieht.
- wann und in welchem Umfang Online-Angebote zur Verfügung stehen.
- kann man derzeit den technischen und finanziellen Aufwand abschätzen, um die für den Online-Service nötigen Echtzeitdaten zu erfassen und zu übertragen?
Bernhard Sturm Stadtrat/Bündnis für Dachau
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Anmerkung für Dominik Härtl (CSU) - einen Finanzierungsvorschlag braucht es nicht, "Fragen kostet nichts"- Grüße vom Webmeister ;-)
Veränderung der Wegführung der Citybus Linie 719
Das Bündnis für Dachau stellt folgenden Antrag zur Verbesserung des Busverkehrs.
Antrag
Die Linie 719, der sog. Citybus, soll zukünftig über die Martin-Huber-Straße Richtung Bahnhof fahren. D.h. die Linie 719 würde auf der Rückfahrt aus der Altstadt von der Ludwig-Thoma-Straße nach links in die Martin -Huber-Straße abbiegen. Nach Überquerung der Schleißheimer Straße erreicht der Citybus den Bahnhof.
Vorteile:
- Die Strecke ist kürzer, dh. es gäbe etwas Puffer in der Fahrzeit
- Die ungünstige Linksabbiegesituation Münchner Straße – Bahnhofstraße würde entfallen
- Die Frühlingstraße wäre besser angebunden
Derzeit befährt der Schienenersatzverkehr der Linie A die Martin-Huber-Straße in hoher Frequenz ohne Probleme. Es ist davon auszugehen, dass die wesentlich kleineren Citybusse auch keine Schwierigkeiten in der Martin-Huber-Straße bekommen werden. Eine Haltestelle könnte in die Martin Huber Straße verlegt werden, um die Parkplätze auf der L.-Thoma- Wiese zu bedienen. Nach Überquerung der Schleißheimer Straße würde sich eine Haltestelle an der Frühlingsstraße anbieten.
Bernhard Sturm
Stadtrat/Bündnis für Dachau
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Anmerkung für Dominik Härtl (CSU) - einen Finanzierungsvorschlag braucht es nicht, weil die Strecke kürzer wird. Wenn eine Strecke kürzer wird, bedeutet das weniger Kraftstoffverbrauch, die Haltestellenverlegung ist kein Muss, die Linie funktioniert auch ohne Verlegung besser, Grüße vom Webmeister ;-)
Antrag
Die Linie 719, der sog. Citybus, soll zukünftig über die Martin-Huber-Straße Richtung Bahnhof fahren. D.h. die Linie 719 würde auf der Rückfahrt aus der Altstadt von der Ludwig-Thoma-Straße nach links in die Martin -Huber-Straße abbiegen. Nach Überquerung der Schleißheimer Straße erreicht der Citybus den Bahnhof.
Vorteile:
- Die Strecke ist kürzer, dh. es gäbe etwas Puffer in der Fahrzeit
- Die ungünstige Linksabbiegesituation Münchner Straße – Bahnhofstraße würde entfallen
- Die Frühlingstraße wäre besser angebunden
Derzeit befährt der Schienenersatzverkehr der Linie A die Martin-Huber-Straße in hoher Frequenz ohne Probleme. Es ist davon auszugehen, dass die wesentlich kleineren Citybusse auch keine Schwierigkeiten in der Martin-Huber-Straße bekommen werden. Eine Haltestelle könnte in die Martin Huber Straße verlegt werden, um die Parkplätze auf der L.-Thoma- Wiese zu bedienen. Nach Überquerung der Schleißheimer Straße würde sich eine Haltestelle an der Frühlingsstraße anbieten.
Bernhard Sturm
Stadtrat/Bündnis für Dachau
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Anmerkung für Dominik Härtl (CSU) - einen Finanzierungsvorschlag braucht es nicht, weil die Strecke kürzer wird. Wenn eine Strecke kürzer wird, bedeutet das weniger Kraftstoffverbrauch, die Haltestellenverlegung ist kein Muss, die Linie funktioniert auch ohne Verlegung besser, Grüße vom Webmeister ;-)
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