Das staatliche Bauamt informiert den Dachauer Umwelt- und Verkehrsausschuss
Bericht in der Dachauer SZ
"Ungewöhnliche Maßnahme": Ampel soll Stau an Einmündung zur B471 verhindern
Bemerkenswert in dem Bericht:
Effektiv mehr Verkehr aufnehmen wird die Bundesstraße B 471 erst, wenn sie wie geplant auf zwei Fahrbahnen ausgebaut ist, das weiß auch Stefan Rinderer vom Staatlichen Bauamt, der das Konzept präsentierte. Doch das wird dauern, "zehn Jahre sind keine Schwarzmalerei", sagte er.
Das heißt: sollte die Ost-Umfahrung kommen, dann frühestens in 15 Jahren, eine Südumfahrung Hebertshausen und Nordumfahrung Dachau würden erst in 20 Jahren kommen. Aus unserer Sicht ist das keine Lösung für die aktuelle Verkehrsproblematik. Investitionen in den ÖPNV und die Fahrradinfrastruktur wirken schneller und effektiver. Eine Seilbahn ist bei guten Willen der Staatsregierung in 2 bis 3 Jahren fertiggestellt.
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Donnerstag, 19. September 2019
Mittwoch, 10. April 2019
BR: Kempten will bis 2025 eine Stadt-Seilbahn bauen
"Die gesamte Baumaßnahme dürfte einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag kosten. Oberbürgermeister Kiechle rechnet mit "hohen Investitionszuschüssen" vom Freistaat. Die Rede ist von 60 Prozent oder auch mehr. "
Kempten will bis 2025 eine Stadt-Seilbahn bauen
Kempten will bis 2025 eine Stadt-Seilbahn bauen
Freitag, 5. April 2019
Bündnis für Dachau - Mobilität neu denken!
Unter dem Motto "Mobilität neu denken" hat das Bündnis am 04.04.2019 im Ludwig-Thoma-Haus eine höchst spannende Informationsveranstaltung abgehalten. Mit den drei Referenten Herrn Prof. Dr. Sven Kesselring (Mobilitätsforscher, Hochschule Nürtingen-Geislingen), Rauno Andreas Fuchs (Green City Experience) und Günter Troy (Doppelmayr Seilbahnen) waren gleich drei ausgewiesene Verkehrsexperten auf dem Podium, die die 3 Stunden geballte Information sehr kurzweilig erscheinen ließen.
Sven Kesselring spannte den großen Bogen und berichtete davon, dass sich das Mobilitätsverhalten im Moment gerade bei der Jugend massiv verändert und anders als früher das eigene Auto immer unwichtiger wird. Gerade in den Städten schafft das Auto auch keine bessere Mobilität sondern nur noch mehr Verkehr und warb angesichts des unverhältnismäßig hohem Platzbedarf für den Autoverkehr für mehr Gleichberechtigung im öffentlichen Raum. Insbesondere appellierte er an die Politik Mobilität mehr nach den Bedürfnissen der Menschen als nach rein technischen Maßgaben zu planen. Dazu gabs eine Filmempfehlung: The Human Scale
https://www.youtube.com/watch?v=WKIGCapTwOk
Rauno Andreas Fuchs berichtete aus der Praxis der Verkehrsplanung und übertrug diese Erkenntnisse auf die örtlichen Gegebenheiten im Münchener Norden und Dachau. Klar wurde dabei besonders, dass neue Straßen im Großraum München keine Verbesserung der Mobilität sondern nur mehr Verkehr mit sich bringen werden - "wer Straßen baut, wird noch mehr Verkehr ernten". Um mehr Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Umwelt- und Sozialverträglichkeit zu erreichen müssen mehr alternative Fortbewegungsmittel gleichberechtigt den Menschen zur Verfügung gestellt werden. Dabei plädierte er dafür, insbesondere in der Stadt das Fahrrad als Basismobilität in den Vordergrund zu stellen. Der weitere Mobilitätsbedarf sollte dann durch mehr Vernetzung und vorzugsweise mit ÖPNV, Car Sharing und erst zuletzt durch das private Auto abgedeckt werden. Zuletzt warb er dafür Mobilität neu zu denken und ungewöhnliche Lösungen zuzulassen.
Womit eine passende Überleitung zum dritten Referenten Günter Troy geschaffen wurde, der über die Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten aber auch Grenzen von Urbanen Seilbahnsystemen referierte. Klar wurde dabei, dass Seilbahnsysteme gerade im Großraum München, wo es vielfach an leistungsfähigen Tangentialverbindungen fehlt, ein großes Potential haben. Ungelöst bleibt leider weiterhin der rechtliche Rahmen für das "Überfliegen" von Privatgrundstücken. Dafür hat die Landesregierung leider keine Lösung in Aussicht gestellt.
Fazit der Veranstaltung ist für uns, dass in die Diskussion um Mobilitätslösungen weniger Ideologie und dafür mehr Lösungsorientierung gebracht werden muss. Besonders beindruckend dabei war das Praxisbeispiel aus Kopenhagen wo sehr viel ausprobiert und dann schlussendlich meist beibehalten wird. Wir sehen uns mit unseren einfachen und schnell umsetzbaren Lösungsvorschlägen in unserer Stadtratsarbeit bestätigt und werden diesen Weg sicherlich weiter verfolgen.
Wir brauchen ein neues Denken der Mobilität statt in den Ideologien der 70iger Jahren zu verharren. Nur so kann Umwelt- und Sozialverträgliche Mobilität in Zukunft gelingen.
Presse dazu:
SZ, vom 06.08.2019 : Umdenken
SZ-Kommentar vom 06.08.2019: http://sz.de/1.4398764
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| Abschlussdiskussion unter Moderation von Margot Heinze-Ehrlich |
Sven Kesselring spannte den großen Bogen und berichtete davon, dass sich das Mobilitätsverhalten im Moment gerade bei der Jugend massiv verändert und anders als früher das eigene Auto immer unwichtiger wird. Gerade in den Städten schafft das Auto auch keine bessere Mobilität sondern nur noch mehr Verkehr und warb angesichts des unverhältnismäßig hohem Platzbedarf für den Autoverkehr für mehr Gleichberechtigung im öffentlichen Raum. Insbesondere appellierte er an die Politik Mobilität mehr nach den Bedürfnissen der Menschen als nach rein technischen Maßgaben zu planen. Dazu gabs eine Filmempfehlung: The Human Scale
https://www.youtube.com/watch?v=WKIGCapTwOk
Rauno Andreas Fuchs berichtete aus der Praxis der Verkehrsplanung und übertrug diese Erkenntnisse auf die örtlichen Gegebenheiten im Münchener Norden und Dachau. Klar wurde dabei besonders, dass neue Straßen im Großraum München keine Verbesserung der Mobilität sondern nur mehr Verkehr mit sich bringen werden - "wer Straßen baut, wird noch mehr Verkehr ernten". Um mehr Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Umwelt- und Sozialverträglichkeit zu erreichen müssen mehr alternative Fortbewegungsmittel gleichberechtigt den Menschen zur Verfügung gestellt werden. Dabei plädierte er dafür, insbesondere in der Stadt das Fahrrad als Basismobilität in den Vordergrund zu stellen. Der weitere Mobilitätsbedarf sollte dann durch mehr Vernetzung und vorzugsweise mit ÖPNV, Car Sharing und erst zuletzt durch das private Auto abgedeckt werden. Zuletzt warb er dafür Mobilität neu zu denken und ungewöhnliche Lösungen zuzulassen.
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| Prof. Dr. Sven Kesselring |
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| Günter Troy |
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| Rauno Andreas Fuchs |
Womit eine passende Überleitung zum dritten Referenten Günter Troy geschaffen wurde, der über die Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten aber auch Grenzen von Urbanen Seilbahnsystemen referierte. Klar wurde dabei, dass Seilbahnsysteme gerade im Großraum München, wo es vielfach an leistungsfähigen Tangentialverbindungen fehlt, ein großes Potential haben. Ungelöst bleibt leider weiterhin der rechtliche Rahmen für das "Überfliegen" von Privatgrundstücken. Dafür hat die Landesregierung leider keine Lösung in Aussicht gestellt.
Fazit der Veranstaltung ist für uns, dass in die Diskussion um Mobilitätslösungen weniger Ideologie und dafür mehr Lösungsorientierung gebracht werden muss. Besonders beindruckend dabei war das Praxisbeispiel aus Kopenhagen wo sehr viel ausprobiert und dann schlussendlich meist beibehalten wird. Wir sehen uns mit unseren einfachen und schnell umsetzbaren Lösungsvorschlägen in unserer Stadtratsarbeit bestätigt und werden diesen Weg sicherlich weiter verfolgen.
Wir brauchen ein neues Denken der Mobilität statt in den Ideologien der 70iger Jahren zu verharren. Nur so kann Umwelt- und Sozialverträgliche Mobilität in Zukunft gelingen.
Presse dazu:
SZ, vom 06.08.2019 : Umdenken
SZ-Kommentar vom 06.08.2019: http://sz.de/1.4398764
Mittwoch, 27. Februar 2019
CSU München fordert Studie Dachau - München mit Seil- oder Schwebebahn
Heute in der SZ CSU will Schwebebahn für den Münchner Norden prüfen
Der Antrag im Wortlaut auf Radio Arabella: Transrapid in München – wird Stoibers Traum doch noch wahr?
Das Ergebnis bei der vergleichenden Studie ist leicht prognostizierbar: der Bau der Seilbahn ist kostengünstiger und schneller umsetzbar.
Der Antrag im Wortlaut auf Radio Arabella: Transrapid in München – wird Stoibers Traum doch noch wahr?
Das Ergebnis bei der vergleichenden Studie ist leicht prognostizierbar: der Bau der Seilbahn ist kostengünstiger und schneller umsetzbar.
Donnerstag, 20. Dezember 2018
Seilbahn München in der Diskussion
Die Süddeutsche behandelt heute mehrfach das Thema Seilbahn im öffentlichen Personennahverkehr
19.12.18 Seilbahn als Bus-Ersatz: Münchner Stadtrat startet Studie
19.12.18 Ist eine Seilbahn über dem Frankfurter Ring sinnvoll?
19.12.18 Kommentar: Die Seilbahn ist einen Versuch wert
19.12.18 In der Schwebe
19.12.18 Seilbahn als Bus-Ersatz: Münchner Stadtrat startet Studie
19.12.18 Ist eine Seilbahn über dem Frankfurter Ring sinnvoll?
19.12.18 Kommentar: Die Seilbahn ist einen Versuch wert
19.12.18 In der Schwebe
Montag, 3. Dezember 2018
02.12.18 SZ: Von wegen Luftnummer
Ein ausführlicher Bericht in der Dachauer SZ von Thomas Hürner setzt sich mit dem Thema Seilbahnen auseinander:
Von wegen Luftnummer
Freitag, 21. September 2018
Immer mehr steigen auf die Seilbahnidee des Bündnis für Dachau ein!
Der Stadtrat Dachau hat auf Antrag des Bündnis für Dachau beschlossen eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben für ein Seilbahnprojekt in den Münchner Norden. Auf diesen Zug springen jetzt immer mehr auf:
19.09.18 Der grüne Kandidat für die Landtagswahl Markus Büchler: „Seilbahnen sind hochleistungsfähige, urbane Verkehrsmittel“, findet Büchler. Ihm schwebt vor, Knotenpunkte und Außenäste der S-Bahnen zu verbinden. Beispielsweise von Unterhaching nach Pullach oder von Oberschleißheim nach Dachau. So im Merkur: Markus Büchler (Grüne)
15.09.18 Auch im Merkur der Landkreis München: Mit der Seilbahn raus aus dem Dauerstau
geprüft werden
Fröttmaning-Milbertshofen/BMW: Tiefgarage der Allianz-Arena als Pendlerparkplatz nutzen
Milbertshofen/BMW-Karlsfeld/Allach: Pendlerparkplatz außerhalb der Stadt schaffen
Messe München – Bahnhof Riem
Isarquerung Pullach-Grünwald
Querverbindungen zwischen S-Bahnhöfen verschiedener Linien an den Außenästen
19.09.18 Der grüne Kandidat für die Landtagswahl Markus Büchler: „Seilbahnen sind hochleistungsfähige, urbane Verkehrsmittel“, findet Büchler. Ihm schwebt vor, Knotenpunkte und Außenäste der S-Bahnen zu verbinden. Beispielsweise von Unterhaching nach Pullach oder von Oberschleißheim nach Dachau. So im Merkur: Markus Büchler (Grüne)
15.09.18 Auch im Merkur der Landkreis München: Mit der Seilbahn raus aus dem Dauerstau
geprüft werden
Fröttmaning-Milbertshofen/BMW: Tiefgarage der Allianz-Arena als Pendlerparkplatz nutzen
Milbertshofen/BMW-Karlsfeld/Allach: Pendlerparkplatz außerhalb der Stadt schaffen
Messe München – Bahnhof Riem
Isarquerung Pullach-Grünwald
Querverbindungen zwischen S-Bahnhöfen verschiedener Linien an den Außenästen
Montag, 27. August 2018
Seilbahn: Diskussion nimmt an Fahrt auf - Kehrtwende im Landratsamt!
Nachdem sich auch die Bayrische Verkehrsministerin Ilse Aigner für Seilbahnlösungen als Ergänzung im öffentlichen Nahverkehr stark macht, werden die Vorschläge vom Bündnis für Dachau zur Umsetzung einer Seilbahnlösung von Dachau in den Münchner Norden verstärkt diskutiert. Im Stadtrat wurde auf unsere Initiative hin ja bereits eine Machbarkeitsstudie dazu einstimmig beschlossen.
Nachdem vom Landrat im April noch eine lange Liste von Punkten an das Bündnis für Dachau geschickt wurde, warum eine Seilbahnlösung nicht sinnvoll sei, hat mittlerweile auch das Landratsamt seine Sichtweise revidiert und unterstützt die Planungen für eine Seilbahnlösung im Münchner Norden.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Hier der Pressespiegel:
Münchner Merkur
Münchner Merkur /Münchner Teil
Merkur /Aigner
Dachauer SZ
Dachauer SZ Kommentar
SZ Münchner Teil
SZ Münchner Teil Kommentar
Bayrischer Rundfunk -Abendschau
- bis zu 5000 Personen pro Stunde
- bis zu 27 km / Stunde Durchschnittsgeschwindigkeit
- geringe Investitionskosten
- geringe Betriebs- und Personalkosten
- kurze Bauzeit, keine Lärmbelästigung und
- bei Einsatz von Erneuerbarer Energien CO² -Neutraler Betrieb
Münchner Merkur /Münchner Teil
Merkur /Aigner
Dachauer SZ
Dachauer SZ Kommentar
SZ Münchner Teil
SZ Münchner Teil Kommentar
Bayrischer Rundfunk -Abendschau
Donnerstag, 23. August 2018
Seilbahn: Bündnis begrüßt Sinneswandel beim Landrat
Am 22.August wird in den Dachauer Nachrichten eine Stellungnahme des Pressesprechers des Landrats zum Thema "Landkreis offen für eine Seilbahn" veröffentlicht, darin heißt es: "Im Gegensatz zur Darstellung von Bürgermeister Kai Kühnel (Bündnis für Dachau), „steht die Landkreisverwaltung und auch Landrat Stefan Löwl der Seilbahn nicht ablehnend, sondern sogar sehr offen gegenüber“, so der Sprecher des Landratsamtes Dachau, Wolfgang Reichelt."
Dazu nimmt Fraktionsvorsitzende Sabine Geißler in einem Leserbrief Stellung:
Mit Verwunderung habe ich gelesen, dass die Landkreisverwaltung und Landrat Löwl Seilbahnen im ÖPNV „nicht ablehnend, sondern sogar sehr offen gegenüberstehen“. So jedenfalls äußerte sich Wolfgang Reichelt, der Pressesprecher des Landratsamtes, in Ihrer Zeitung und schwärmt von einer „visionären und einfachen“ Idee. Gleichzeitig kritisiert er Dachaus Bürgermeister Kai Kühnel für dessen Aussage, der Landkreis stehe Seilbahnen wenig aufgeschlossen gegenüber.
Was für ein Sinneswandel bei Landrat und Landratsamt!
Schließlich findet sich im vermeintlichen Nahverkehrsplan des Landkreises kein Wort über Seilbahnen. Und in einem Schreiben Löwls an das Bündnis für Dachau im April 2018 beschreibt der Landrat ellenlang, warum er Seilbahnen als Verkehrsmittel für ungeeignet und problematisch hält.
Da wir vom Bündnis für Dachau seit Jahren die Prüfung von Seilbahnen als Mittel des ÖPNV fordern, freut uns der Sinneswandel des Landrats natürlich. Bleibt nur abzuwarten, wie lange dieser anhält. Schließlich lief Löwl als Landratskandidat einst mit Kerze durchs Dachauer Moos zwischen Dachau und Karlsfeld, um für dessen Erhalt zu demonstrieren, nur um zwei Jahre später ebendieses Gebiet aus den Planungen für ein Landschaftsschutzgebiet zu streichen.
Sabine Geißler
Fraktionsvorsitzende des Bündnis für Dachau,
Umweltreferentin der Stadt Dachau
Dazu nimmt Fraktionsvorsitzende Sabine Geißler in einem Leserbrief Stellung:
Mit Verwunderung habe ich gelesen, dass die Landkreisverwaltung und Landrat Löwl Seilbahnen im ÖPNV „nicht ablehnend, sondern sogar sehr offen gegenüberstehen“. So jedenfalls äußerte sich Wolfgang Reichelt, der Pressesprecher des Landratsamtes, in Ihrer Zeitung und schwärmt von einer „visionären und einfachen“ Idee. Gleichzeitig kritisiert er Dachaus Bürgermeister Kai Kühnel für dessen Aussage, der Landkreis stehe Seilbahnen wenig aufgeschlossen gegenüber.
Was für ein Sinneswandel bei Landrat und Landratsamt!
Schließlich findet sich im vermeintlichen Nahverkehrsplan des Landkreises kein Wort über Seilbahnen. Und in einem Schreiben Löwls an das Bündnis für Dachau im April 2018 beschreibt der Landrat ellenlang, warum er Seilbahnen als Verkehrsmittel für ungeeignet und problematisch hält.
Da wir vom Bündnis für Dachau seit Jahren die Prüfung von Seilbahnen als Mittel des ÖPNV fordern, freut uns der Sinneswandel des Landrats natürlich. Bleibt nur abzuwarten, wie lange dieser anhält. Schließlich lief Löwl als Landratskandidat einst mit Kerze durchs Dachauer Moos zwischen Dachau und Karlsfeld, um für dessen Erhalt zu demonstrieren, nur um zwei Jahre später ebendieses Gebiet aus den Planungen für ein Landschaftsschutzgebiet zu streichen.
Sabine Geißler
Fraktionsvorsitzende des Bündnis für Dachau,
Umweltreferentin der Stadt Dachau
Freitag, 10. August 2018
Seilbahn: CSU Ministerin auf Bündnis-Linie
In der Pressemitteilung geht es um ein Pilotprojekt in München, aber inhaltlich geht Ilse Aigner mit dem Bündnis konform, dass urbane Seilbahnen ein vielversprechender Lösungsansatz im Nahverkehr sind, ganz im Gegensatz zu Landrat Löwl, der eine Seilbahnlösung zwischen Dachau und Feldmoching als zu unrealistisch ansieht, als dass diese in den Nahverkehrsplan aufgenommen werden könnte, während er eine unrealistische und unbezahlbare Nord-Ost-Umfahrung als die große Lösung anpreist.
In ihrer PM heißt es: "Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass Seilbahnen auch außerhalb von Großstädten den ÖPNV bereichern können."
Hier die Pressemitteilung
München, 6. August 2018 (stmb). Hängt Bayerns ÖPNV-Zukunft in den Seilen? Im positiven Sinn schon – denn was Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und Kosten anbelangt, sind urbane Seilbahnen als Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs eine echte Alternative. Heute trafen sich mehr als 20 Spezialisten auf Einladung von Bayerns stellvertretender Ministerpräsidentin Ilse Aigner zu einem Kick-Off-Meeting zum Thema "Urbane Seilbahnen in Bayern“.
Kick-Off-Meeting zum Thema "Urbane Seilbahnen in Bayern“ im Verkehrsministerium
Unter den Teilnehmern waren Vertreter der Landeshauptstadt München, der Stadt Nürnberg, des Bayerischen Städtetages sowie Verkehrsspezialisten von Hochschulen, der MVG und des MVV, aber auch Verbandsvertreter der Deutschen Seilbahnen und Schlepplifte – um nur einige zu nennen.
Grundlage für die Diskussion war die Idee einer Seilbahn entlang des Frankfurter Rings in München, die von der Unternehmensgruppe Schörghuber ins Spiel gebracht und von Staatsministerin Ilse Aigner sowie Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter auf einer Pressekonferenz am 11. Juli vorgestellt wurde.
"Seilbahnen können innerhalb eines öffentlichen Nahverkehrs-Netzes eine sinnvolle Ergänzung sein. Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass Seilbahnen auch außerhalb von Großstädten den ÖPNV bereichern können. Sie können Lücken im Liniennetz schließen, geografische Hindernisse überwinden oder neue Tangentialverbindungen schaffen", so Verkehrsministerin Ilse Aigner in ihrem Grußwort an die Teilnehmer.
Bei dem Kick-Off ging es weniger um das Münchner Projekt als vielmehr um die Frage, welche Dinge Kommunen beachten müssen, wenn sie sich für Seilbahnen als Teil des Nahverkehrs interessieren. Hier wird das Staatsministerium eine Art Guideline erarbeiten.
In der Landeshauptstadt München selbst wird derzeit intensiv an einer Machbarkeitsstudie zu dem Projekt am Frankfurter Ring gearbeitet.
In ihrer PM heißt es: "Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass Seilbahnen auch außerhalb von Großstädten den ÖPNV bereichern können."
Hier die Pressemitteilung
Verkehrsministerin Ilse Aigner: Urbane Seilbahnen voranbringen
München, 6. August 2018 (stmb). Hängt Bayerns ÖPNV-Zukunft in den Seilen? Im positiven Sinn schon – denn was Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und Kosten anbelangt, sind urbane Seilbahnen als Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs eine echte Alternative. Heute trafen sich mehr als 20 Spezialisten auf Einladung von Bayerns stellvertretender Ministerpräsidentin Ilse Aigner zu einem Kick-Off-Meeting zum Thema "Urbane Seilbahnen in Bayern“.
Kick-Off-Meeting zum Thema "Urbane Seilbahnen in Bayern“ im Verkehrsministerium
Unter den Teilnehmern waren Vertreter der Landeshauptstadt München, der Stadt Nürnberg, des Bayerischen Städtetages sowie Verkehrsspezialisten von Hochschulen, der MVG und des MVV, aber auch Verbandsvertreter der Deutschen Seilbahnen und Schlepplifte – um nur einige zu nennen.
Grundlage für die Diskussion war die Idee einer Seilbahn entlang des Frankfurter Rings in München, die von der Unternehmensgruppe Schörghuber ins Spiel gebracht und von Staatsministerin Ilse Aigner sowie Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter auf einer Pressekonferenz am 11. Juli vorgestellt wurde.
"Seilbahnen können innerhalb eines öffentlichen Nahverkehrs-Netzes eine sinnvolle Ergänzung sein. Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass Seilbahnen auch außerhalb von Großstädten den ÖPNV bereichern können. Sie können Lücken im Liniennetz schließen, geografische Hindernisse überwinden oder neue Tangentialverbindungen schaffen", so Verkehrsministerin Ilse Aigner in ihrem Grußwort an die Teilnehmer.
Bei dem Kick-Off ging es weniger um das Münchner Projekt als vielmehr um die Frage, welche Dinge Kommunen beachten müssen, wenn sie sich für Seilbahnen als Teil des Nahverkehrs interessieren. Hier wird das Staatsministerium eine Art Guideline erarbeiten.
In der Landeshauptstadt München selbst wird derzeit intensiv an einer Machbarkeitsstudie zu dem Projekt am Frankfurter Ring gearbeitet.
Mittwoch, 11. Juli 2018
Auch München und Verkehrsministerin Aigner denken an Seilbahnen
Heute berichtet die SZ sowohl im Münchner als auch im Bayern Teil über die Idee Seilbahnen ins urbane Netz des öffentlichen Nahverkehr einzubinden. Die Idee des Bündnis für Dachau wird mit all seinen Vorteilen werden auch von der Stadt München und von der Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) gesehen.
Ein Seilbahn ist kostengünstig, schnell gebaut, und ist sinvoll um bestehende Lücken im Netz schnell zu schliessen.
Nachteil: Derzeit gibt es keine Förderungen für diese kostengünstige Infrastrukturmaßnahme.
Aber das kann man ja ändern, Herr Ministerpräsident.
SZ Verkehr 10.07.18 München könnte eine Seilbahn entlang des Frankfurter Rings bekommen
Ein Seilbahn ist kostengünstig, schnell gebaut, und ist sinvoll um bestehende Lücken im Netz schnell zu schliessen.
Nachteil: Derzeit gibt es keine Förderungen für diese kostengünstige Infrastrukturmaßnahme.
Aber das kann man ja ändern, Herr Ministerpräsident.
SZ Verkehr 10.07.18 München könnte eine Seilbahn entlang des Frankfurter Rings bekommen
Donnerstag, 22. März 2018
Seilbahn für Dachau?!? Auf Anregung des Bündnis prüft die Stadt die Machbarkeit einer Seilbahnlösung in den Münchner Norden
Im Umwelt- und Verkehrsausschuss vom 21.03.2018 wurde dem Stadtrat die Ergebnisse des Nahverkehrsplans des Landkreis Dachaus in Zusammenarbeit mit der Stadt Dachau präsentiert.
Das Bündnis kritisierte, dass im vorliegenden Nahverkehrsplan die Verbindungen in den Münchner Norden mit den dort ansässigen großen Arbeitgebern nicht ausreichen berücksichtigt wurde. Gerade diese Verbindungen sind aber für einen beträchtlichen Teil der Verkehrsbelastung in und um Dachau verantwortlich. Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem ( S-Bahn Nordring, Verlängerung U 3 bis Untermenzing) sind auf absehbare Zukunft nicht absehbar.
Das Bündnis für Dachau brachte deshalb den Vorschlag, dass eine Seilbahnverbindung von Dachau aus in den Münchner Norden auf deren Machbarkeit hin geprüft werden sollte. Dabei könnte z.B. auch das vom Landrat so sehr präferierte Parkhaus in Breitenau sinnvoll erschlossen werden. Der Ausschuss stimmte einstimmig diesem Vorstoß zu.
Eine solche Lösung bietet einige wichtige Vorteile: Seilbahnen....
• haben einen geringen Platzbedarf
• haben kein störenden Einfluss auf den übrigen Verkehr
• benötigen wenig Fläche
• verursachen keine CO2-Emissionen (bei Verwendung Ökostrom)
• besitzen eine deutlich größere Förderkapazität als Buslinien
• kennen keine Wartezeiten, da es sich um einen Stetigförderer handelt
• nehmen die Luftlinie, das bedingt kurze Beförderungszeiten
• besitzen hohe touristische Attraktivität
• überschweben Hindernisse (Wasser, Straßen, Bahnlinien, Gebäude, etc.)
• haben geringere Investitions- , Betriebs- und Personalkosten
Das Bündnis ist davon überzeugt, dass es damit den Anstoß für eine attraktive Anbindung Dachaus in den Münchner Norden gegeben hat.
Insgesamt wird der Nahverkehrsplan einige wichtige Verbesserungen für die Stadt bringen. Die wichtigste wäre dabei die Einführung eines landkreisweiten Rufbussystems für die Zeiten, an denen kein Busverkehr zur Verfügung steht. Womit die Voraussetzung geschaffen wird auf ein Auto (zumindest das 2., 3. oder 4.) zu verzichten. Weitere Verbesserungen sind die Einführung eines 10 Minuten Takts auf den Ringlinien und die Ausweitung der Betriebszeiten bis 22.00 Uhr auf allen Linien.
Dem Ausschuss gingen diese Verbesserungen allerdings nicht weit genug. Die Stadt wurde deshalb beauftragt weitere Verbesserungen (Ausweitung der Betriebszeiten bis 24.00Uhr und 10 Minuten Takt auf allen Linien) in den Nahverkehrsplan einzubringen.
Das Bündnis kritisierte, dass im vorliegenden Nahverkehrsplan die Verbindungen in den Münchner Norden mit den dort ansässigen großen Arbeitgebern nicht ausreichen berücksichtigt wurde. Gerade diese Verbindungen sind aber für einen beträchtlichen Teil der Verkehrsbelastung in und um Dachau verantwortlich. Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem ( S-Bahn Nordring, Verlängerung U 3 bis Untermenzing) sind auf absehbare Zukunft nicht absehbar.
Das Bündnis für Dachau brachte deshalb den Vorschlag, dass eine Seilbahnverbindung von Dachau aus in den Münchner Norden auf deren Machbarkeit hin geprüft werden sollte. Dabei könnte z.B. auch das vom Landrat so sehr präferierte Parkhaus in Breitenau sinnvoll erschlossen werden. Der Ausschuss stimmte einstimmig diesem Vorstoß zu.
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| Seilbahnen werden immer öfter im Urbanen Raum, wie hier in Koblenz am Deutschen Eck, eingesetzt. |
• haben einen geringen Platzbedarf
• haben kein störenden Einfluss auf den übrigen Verkehr
• benötigen wenig Fläche
• verursachen keine CO2-Emissionen (bei Verwendung Ökostrom)
• besitzen eine deutlich größere Förderkapazität als Buslinien
• kennen keine Wartezeiten, da es sich um einen Stetigförderer handelt
• nehmen die Luftlinie, das bedingt kurze Beförderungszeiten
• besitzen hohe touristische Attraktivität
• überschweben Hindernisse (Wasser, Straßen, Bahnlinien, Gebäude, etc.)
• haben geringere Investitions- , Betriebs- und Personalkosten
Das Bündnis ist davon überzeugt, dass es damit den Anstoß für eine attraktive Anbindung Dachaus in den Münchner Norden gegeben hat.
Insgesamt wird der Nahverkehrsplan einige wichtige Verbesserungen für die Stadt bringen. Die wichtigste wäre dabei die Einführung eines landkreisweiten Rufbussystems für die Zeiten, an denen kein Busverkehr zur Verfügung steht. Womit die Voraussetzung geschaffen wird auf ein Auto (zumindest das 2., 3. oder 4.) zu verzichten. Weitere Verbesserungen sind die Einführung eines 10 Minuten Takts auf den Ringlinien und die Ausweitung der Betriebszeiten bis 22.00 Uhr auf allen Linien.
Dem Ausschuss gingen diese Verbesserungen allerdings nicht weit genug. Die Stadt wurde deshalb beauftragt weitere Verbesserungen (Ausweitung der Betriebszeiten bis 24.00Uhr und 10 Minuten Takt auf allen Linien) in den Nahverkehrsplan einzubringen.
Sonntag, 18. Oktober 2015
Urbane Seilbahnsysteme
Ein Vortrag von Prof. Monheim zum Thema Urbane Seilbahnsyteme ist zu finden auf der Seite Zukunft Mobilität. Wer die Bestandsanlyse überspringen will setzt bei Minute 10:00 der Sounddatei ein und klickt vor bis Folie 16, dann dauert der Vortrag noch 12 Minuten.
Hier ein paar Stichpunkte aus dem Vortrag
Hier ein paar Stichpunkte aus dem Vortrag
- 5.000 Personen in jede Richtung pro Stunde
- Teuer als Bus, aber wesentlich günstiger als normaler Schienenverkehr.
- 15 Jahre Planung für Schienenverkehr, 14 Monate Planung für urbane Seilbahnen.
- Extrem barrierefrei
- förderfähig siehe Koblenz
- extrem geeignet für für Lückenschlüsse
- spart Parkhäuser
- kann durch Radstationen ergänzt werden
Auf der Seite des WDR ganz unten ein kurzes Video Seilbahnpläne finden fast überall Beifall auf dem auch Bezug zu Prof. Monheim genommen wird.
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