1. Einführung Mietradsystem der MVG in Dachau
Vereinbarung mit der Landeshauptstadt München
mit der Option Elektro-Leihräder (MVG eRad)
2. Lovis-Corinth-Straße, Führung des Radverkehrs
Antwort der Stadtverwaltung zum Anwohnerschreiben vom 04.08.2019
3. Aktionsplan Laufstreifen Altstadt, 1. Bauabschnitt
Haltepunkte der Linien 720/ 722 „Rathaus“ mit Fußgängerquerung
Billigung der Planung
4. Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum
Link: Antrag der Bündnis für Dachau vom 23.09.2019
5. Schleißheimer Straße
Verkehrsanbindung zur Bahnhof Ostseite
Ergebnisse neuer Planfall
6. Begleitende Maßnahmen zur Stärkung ÖPNV/Radverkehr;
Neuaufteilung des innerstädtischen Verkehrsraums
im Falle einer Umsetzung der Nord-/Ostumfahrung
Antrag der ÜB-Fraktion vom 07.03.2019
7. Kreuzung Schleißheimer Straße / Alte Römer Straße
Verkehrsuntersuchungen Bau zweistreifiger Kreisverkehr oder alternativ Anlage von Radfahrstreifen
8. Verschiedenes öffentlich
Donnerstag, 21. November 2019
Mittwoch, 20. November 2019
Räumliches Leitbild verabschiedet - Bürgerbeteiligung - Bündnis Antrag beschlossen
Einstimmig wurde heute das in einem Bürgerbeteiligungsprozess erarbeitete "Räumliche Leitbild" beschlossen. Es soll als Grundlage für die Erarbeitung eines neuen Flächennutzungsplans dienen.
Die CSU-Fraktion bestand darauf, dass die NO-Umfahrung mit in das räumliche Leitbild (unter dem Punkt Z2 "Dachau baut auf umweltfreundliche Mobilität) mit aufzunehmen. Dagegen stimmten lediglich die beiden Grünen-Vertreter Kreß und Esch sowie Kai Kühnel für das Bündnis für Dachau. Der Versuch des OB der CSU klar zu machen, dass die Aufnahme der Umfahrung bzw. Nichtaufnahme ziemlich bedeutungslos sei, weil die Stadt Dachau ohnehin nichts zu entscheiden habe, schlug fehl. Bauamtsleiter Reinhold schaffte es immerhin die CSU davon zu überzeugen, die Umfahrung wenigstens an einer anderen Stelle zu erwähnen. CSU/SPD/ÜB/FW stimmten für die Umfahrung.
Gleichzeitig wurde auch der Bündnis Antrag im Hinblick auf den Klimawandel beschlossen:
Die Stadt Dachau erarbeitet ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)
Die Begründung lautete seinerzeit:
Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) ist die zentrale Voraussetzung für viele Förderprogramme zur Schaffung, Erweiterung und Vernetzung von Grünflächen und wird wiederum selbst in Förderprogrammen wie „Zukunft Stadtgrün in Bayern“ gefördert.
Die Stadt Dachau hat in den letzten Jahren einige wichtige Projekte zur Aufwertung Ihrer Grünflächen durchgeführt. Gelungene Beispiele hierfür sind die Würmverführung und das Postschulgelände. Mit dem fortschreitenden Klimawandel wird es aber noch wichtiger verstärkt Grünflächen zu schaffen und diese wirksam zu vernetzen, was zuletzt auch in der Stadtklimaanalyse bestätigt wurde.
Mit dem Konzept Grün-Blau aus der Integrativen Stadtentwicklung liegt bereits eine wichtige Planung für durchgängige Grünzüge vor und mit den weiteren Konzepten, die in den letzten Jahren erarbeitet wurden, wie dem Schulausbaukonzept, dem Gewerbeflächenkonzept, dem Nahverkehrskonzept, dem bereits beschlossenen Radverkehrskonzept, dem erst kürzlich angestoßenen Flächennutzungskonzept, etc., wäre es durchaus Sinnvoll daraus ein ISEK zu erarbeiten. Damit könnte dann wiederum Fördermöglichkeiten erschlossen werden, um die bereits vorhandenen Konzepte schneller voran zu treiben.
Die CSU-Fraktion bestand darauf, dass die NO-Umfahrung mit in das räumliche Leitbild (unter dem Punkt Z2 "Dachau baut auf umweltfreundliche Mobilität) mit aufzunehmen. Dagegen stimmten lediglich die beiden Grünen-Vertreter Kreß und Esch sowie Kai Kühnel für das Bündnis für Dachau. Der Versuch des OB der CSU klar zu machen, dass die Aufnahme der Umfahrung bzw. Nichtaufnahme ziemlich bedeutungslos sei, weil die Stadt Dachau ohnehin nichts zu entscheiden habe, schlug fehl. Bauamtsleiter Reinhold schaffte es immerhin die CSU davon zu überzeugen, die Umfahrung wenigstens an einer anderen Stelle zu erwähnen. CSU/SPD/ÜB/FW stimmten für die Umfahrung.
Gleichzeitig wurde auch der Bündnis Antrag im Hinblick auf den Klimawandel beschlossen:
Die Stadt Dachau erarbeitet ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)
Die Begründung lautete seinerzeit:
Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) ist die zentrale Voraussetzung für viele Förderprogramme zur Schaffung, Erweiterung und Vernetzung von Grünflächen und wird wiederum selbst in Förderprogrammen wie „Zukunft Stadtgrün in Bayern“ gefördert.
Die Stadt Dachau hat in den letzten Jahren einige wichtige Projekte zur Aufwertung Ihrer Grünflächen durchgeführt. Gelungene Beispiele hierfür sind die Würmverführung und das Postschulgelände. Mit dem fortschreitenden Klimawandel wird es aber noch wichtiger verstärkt Grünflächen zu schaffen und diese wirksam zu vernetzen, was zuletzt auch in der Stadtklimaanalyse bestätigt wurde.
Mit dem Konzept Grün-Blau aus der Integrativen Stadtentwicklung liegt bereits eine wichtige Planung für durchgängige Grünzüge vor und mit den weiteren Konzepten, die in den letzten Jahren erarbeitet wurden, wie dem Schulausbaukonzept, dem Gewerbeflächenkonzept, dem Nahverkehrskonzept, dem bereits beschlossenen Radverkehrskonzept, dem erst kürzlich angestoßenen Flächennutzungskonzept, etc., wäre es durchaus Sinnvoll daraus ein ISEK zu erarbeiten. Damit könnte dann wiederum Fördermöglichkeiten erschlossen werden, um die bereits vorhandenen Konzepte schneller voran zu treiben.
Streng geschützer Echter Seidelbast auf der Trasse der NO-Umfahrung
Artenportrait Sulida: Echter Seidelbast (Daphne mezereum)
- Der Echte Seidelbast (Daphne mezereum), auch Echt-Seidelbast, Gewöhnlicher Seidelbast oder Kellerhals genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Seidelbast
- Er wächst als kleiner, wenig verzweigter, aufrechter bis aufsteigender, sommergrüner Strauch
- Der Seidelbast blüht schon im Vorfrühling mit stark duftenden, lila Blüten und bildet im Herbst knallrote, giftige Beeren aus.
- Er ist ein typischer Begleiter von Buchen-und Eichenmischwäldern im Auwald-Bereich und deshalb auch regional nur begrenzt vorkommend.
- Schutzstatus: Streng geschützt nach Bundesartenschutzverordnung

-Quelle:LBVDachau ©LBV Dachau
Der Echte Seidelbast ist im Landkreis – soweit bekannt – nur auf die Auwald-Flächen entlang der Amper beschränkt. Hier besonders entlang der Amper. Im Eichenmischwald der Sulida bis Ampermoching ist er noch regelmäßig anzutreffen, allerdings nur beschränkt auf die Abschnitte mit hohem, lichtem Laubholzanteil. Auf Störungen wie starken Holzeinschlag, Aufforstung mit Nadelholz und Austrocknen reagiert er empfindlich und verschwindet in kurzer Zeit.
Mi 20.11.19 14:30h - Bau- und Planungsausschuss
1. Flächenmanagement
Erhebung der Flächenreserven im Siedlungsbestand
Vorstellung der Ergebnisse der Untersuchung
2. Räumliches Leitbild Dachau
Ergebnis Leitbildentwicklung mit Bürgerbeteiligung
Abschluss Etappe 3, Entwurf Räumliches Leitbild
3. Ehemalige MD-Papierfabrik
Bebauungs- und Grünordnungsplan BP 144/08
Bericht über die Planung
4. Ehemalige MD-Papierfabrik
Bebauungs- und Grünordnungsplan BP 144/08
Betreutes Wohnen als Bestandteil des städtebaulichen Vertrags mit ISARIA
Antrag der ÜB-Fraktion vom 01.10.2019
5. Ehemalige MD-Papierfabrik
Bebauungs- und Grünordnungsplan BP 144/08
Erstellung eines gesamtstädtischen Nahversorgungskonzeptes
6. Anton-Günther-Straße
Bebauungsplan 172/17 Erweiterung Schulzentrum Dachau Ost
Abwägungs- und Satzungsbeschluss
7. Dachbegrünung städtischer und gewerblicher Gebäude
Antrag der Grünen-Fraktion vom 27.07.2019
8. Baugebiet südlich der Schleißheimer Straße
Vereinbarung über die Übernahme und Ablöse von naturfachlichen Ausgleichsmaßnah-men im Zusammenhang mit dem Abriss und Neubau der Brücke am Schleißheimer Ka-nal“
9. Konrad-Adenauer-Straße 30
4. Tektur zum Umbau einer Klinik in Eigentumswohnungen mit Tiefgarage
Geänderte Planung zur Unterbringung der oberirdischen Stellplätze
10. Ascherbachweg 2 c und 2 d
Vorbescheid zum Neubau zweier Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage
Innenbereich § 34 BauGB
11. Brucker Straße 50 b
Vorbescheid zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garagen
Außenbereich § 35 BauGB
12. Pollnstraße 5 H92 Kinderhaus
Machbarkeitsstudie für eine Kindertagesstätte mit vier Kinderkrippen- und zwei Kinder-gartengruppen
13. Verschiedenes öffentlich
Donnerstag, 14. November 2019
Streng geschützt im Dachauer Bannwald: Der Mittelspecht
Artenportrait Sulida: Mittelspecht (Leiopicus medius)
-Der Mittelspecht(Leiopicus medius, Syn.: Dendrocoptes medius, Dendrocopos medius) ist eine in Mitteleuropa relativ seltene Vogelart aus der Familie der Spechte
-Der Mittelspecht ist ein Standvogel und nur unwesentlich kleiner als ein Buntspecht.
-Er zieht seinen Nachwuchs in selbst gezimmerten Höhlen auf.
-Die Brut beginnt teilweise schon im April mit 5 –6 weißlichen, ovalen Eiern-Bis Ende der 1990er Jahre wurde die enge Bindung des Mittelspechts in Mitteleuropa an alte Eichen betont und die Art daher als Charakterart alter Eichenwälder bezeichnet
-Status: Streng geschützt nach Bundesartenschutzverordnung -BArtSchV-
Quelle: LBV Dachau ©LBV Dachau
Heute weiß man, dass weniger das Artenspektrum eines Waldgebietes als vielmehr dessen Alter und Bewirtschaftung für das Vorkommen des Mittelspechts relevant sind. Diese Art benötigt zur Bäume mit grob rissiger Rinde oder stark strukturiertemTotholzzur Nahrungssuche.In bewirtschafteten Wäldern ist die Art deshalb auf Eichen angewiesen, da nur diese auch bereits im Jugendstadium grob rissige Rinden aufweisen. Für diese attraktive, aber sehr seltene Spechtart ist der Erhalt des Bannwaldes mit seinen vielen alten Eichen zwischen Sulida und Ampermoching zwingend notwendig, da hier der einzige derzeit bekannte Standort im Landkreis Dachau ist.
-Der Mittelspecht(Leiopicus medius, Syn.: Dendrocoptes medius, Dendrocopos medius) ist eine in Mitteleuropa relativ seltene Vogelart aus der Familie der Spechte
-Der Mittelspecht ist ein Standvogel und nur unwesentlich kleiner als ein Buntspecht.
-Er zieht seinen Nachwuchs in selbst gezimmerten Höhlen auf.
-Die Brut beginnt teilweise schon im April mit 5 –6 weißlichen, ovalen Eiern-Bis Ende der 1990er Jahre wurde die enge Bindung des Mittelspechts in Mitteleuropa an alte Eichen betont und die Art daher als Charakterart alter Eichenwälder bezeichnet
-Status: Streng geschützt nach Bundesartenschutzverordnung -BArtSchV-
Quelle: LBV Dachau ©LBV Dachau
Heute weiß man, dass weniger das Artenspektrum eines Waldgebietes als vielmehr dessen Alter und Bewirtschaftung für das Vorkommen des Mittelspechts relevant sind. Diese Art benötigt zur Bäume mit grob rissiger Rinde oder stark strukturiertemTotholzzur Nahrungssuche.In bewirtschafteten Wäldern ist die Art deshalb auf Eichen angewiesen, da nur diese auch bereits im Jugendstadium grob rissige Rinden aufweisen. Für diese attraktive, aber sehr seltene Spechtart ist der Erhalt des Bannwaldes mit seinen vielen alten Eichen zwischen Sulida und Ampermoching zwingend notwendig, da hier der einzige derzeit bekannte Standort im Landkreis Dachau ist.
Montag, 11. November 2019
Bündnis Positionen bekräftigt - Ergebnisse aus dem Netzwerk Armutsbekämpfung vorgestellt.
Am Donnerstag, den 07.11.2019 wurden im Rotkreuzhaus in
Dachau erste Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppen des Netzwerks Armutsbekämpfung
vorgestellt. Das Bündnis ist natürlich auch aktiv mit einigen seiner
Mitglieder dabei. Allen voran Lena Wirthmüller mit Ihrer wertvollen Basisarbeit
beim Caritas-Armutsbericht, der das Thema Armut im Landkreis erst richtig
verdeutlicht hat.
Insbesondere in der Arbeitsgruppe "Wohnen und
Armut" wurden eine Reihe von Forderungen des Bündnis für Dachau nochmals
bekräftigt:
Aber auch in anderen Gruppen kommen verschiedene Bündnisforderungen immer wieder vor:
Das Bündnis bedankt sich herzlich für die wertvolle Arbeit in den Arbeitsgruppen und wird in jedem Fall die Umsetzung der Arbeitsergebnisse des Netzwerk Armutsbekämpfung aktiv im politischen Tagesgeschäft einfordern.
Netzwerk Armutsbekämpfung in der Presse:
Süddeutsche Zeitung
Merkur
·
SOBON überall und
nicht nur in der Stadt Dachau
· Werkswohnungen, Monteurswohnungen, Mitarbeiterwohnungen
· Werkswohnungen, Monteurswohnungen, Mitarbeiterwohnungen
·
Zweckentfremdungssatzung
und Spekulationserschwernisse
·
Verstärkter
Sozialwohnungsbau auch in allen Landkreisgemeinden
·
Fachstelle zur
Verhinderung von Obdachlosigkeit im Landkreis
![]() |
| Das Netzwerk Armutsbekämpfung mit Unterstützung aus der Politik |
- Ausbau des ÖPNV auch als soziale Komponente für einen Mobilität für Alle
- Förderung von attraktiven Orts- und Stadtteilzentren als wohnortnahe Treffpunkte
- Ausbau von Erneuerbaren Energien als günstige Energieversorgung
Das Bündnis bedankt sich herzlich für die wertvolle Arbeit in den Arbeitsgruppen und wird in jedem Fall die Umsetzung der Arbeitsergebnisse des Netzwerk Armutsbekämpfung aktiv im politischen Tagesgeschäft einfordern.
Netzwerk Armutsbekämpfung in der Presse:
Süddeutsche Zeitung
Merkur
Mittwoch, 6. November 2019
NO-Umfahrung bedroht die Keiljungfer
Artenportrait Sulida: Westliche Keiljungfer (Gomphuspulchellus)
- Die Westliche Keiljungfer (Gomphuspulchellus) ist eine Libellenart aus der Familie der Flussjungfern (Gomphidae).
- Als einziger Vertreter ihrer Art besiedelt sie ausschließlich stehende Gewässer
- Die schwarzgelbe Libelle ist relativ zierlich und erreicht eine Körperlänge von ca. 40 - 50mm, sowie eine Spannweite von ca. 60 – 70mm
- Die Larve benötigt in ihrem Gewässer eine Entwicklungszeit von 2 – 3 Jahren
Schutzstatus: Die Westliche Keiljungfer ist unter anderem nach dem deutschen Bundesnaturschutzgesetz und der Bundesartenschutzverordnung eine „besonders geschützte“ Art.

Quelle LBV Dachau ©LBV Dachau
Die Westliche Keiljungfer nutzt vor allem Baggerseen in Kiesgruben als Lebensraum und profitiert von deren Zunahme. Besonders in Flussauen entstehen manchmal großräumige Abbaustellen von Sanden und Kiesen. Heute bilden diese vegetationsarmen Baggerseen den wichtigsten Lebensraum der westlichen Keiljungfer. Aber auch Stauseen, nährstoffreiche Moorweiher, Altarme von Flüssen, Kanäle und Flussunterläufe gehören zum Lebensraum-Spektrum dieser Art. Gemeinsame Merkmale all dieser Gewässer sind besonnte, offene Sand-, Kies- oder Geröllufer, verbunden mit tieferen Wasserzonen, mit feinkörnigen bis schlammigen Sedimenten. Durch die geplante Vernichtung der Habitate im Bereich Dachau/Hebertshausen verliert diese äußerst seltene Libelle auch ihre gerade eben neu besiedelten Lebensräume.
- Die Westliche Keiljungfer (Gomphuspulchellus) ist eine Libellenart aus der Familie der Flussjungfern (Gomphidae).
- Als einziger Vertreter ihrer Art besiedelt sie ausschließlich stehende Gewässer
- Die schwarzgelbe Libelle ist relativ zierlich und erreicht eine Körperlänge von ca. 40 - 50mm, sowie eine Spannweite von ca. 60 – 70mm
- Die Larve benötigt in ihrem Gewässer eine Entwicklungszeit von 2 – 3 Jahren
Schutzstatus: Die Westliche Keiljungfer ist unter anderem nach dem deutschen Bundesnaturschutzgesetz und der Bundesartenschutzverordnung eine „besonders geschützte“ Art.

Quelle LBV Dachau ©LBV Dachau
Die Westliche Keiljungfer nutzt vor allem Baggerseen in Kiesgruben als Lebensraum und profitiert von deren Zunahme. Besonders in Flussauen entstehen manchmal großräumige Abbaustellen von Sanden und Kiesen. Heute bilden diese vegetationsarmen Baggerseen den wichtigsten Lebensraum der westlichen Keiljungfer. Aber auch Stauseen, nährstoffreiche Moorweiher, Altarme von Flüssen, Kanäle und Flussunterläufe gehören zum Lebensraum-Spektrum dieser Art. Gemeinsame Merkmale all dieser Gewässer sind besonnte, offene Sand-, Kies- oder Geröllufer, verbunden mit tieferen Wasserzonen, mit feinkörnigen bis schlammigen Sedimenten. Durch die geplante Vernichtung der Habitate im Bereich Dachau/Hebertshausen verliert diese äußerst seltene Libelle auch ihre gerade eben neu besiedelten Lebensräume.
Städtepartnerschaft mit Léognan - OB Hartmann überzeugt mit beeindruckender Rede
In der Stadtratssitzung vom 05.11.2019 stand eine durchaus historische Abstimmung auf der Tagesordnung: Léognan sollte Partnerstadt von Dachau werden - ein entsprechendes Angebot von Léognan liegt dazu vor. Der Stadtrat entschied sich mit großer Mehrheit von SPD, Grüne, ÜB, FDP, FW, Ullmann, Graßl (CSU) und dem Bündnis für Dachau dieses Angebot von Léognan anzunehmen und damit für eine neue Städtepartnerschaft!
OB Florian Hartmann warb mit einer beeindruckenden Rede für diese Städtepartnerschaft. Er erinnerte daran, dass die nach dem zweiten Weltkrieg entstandene Freundschaft mit Frankreich insbesondere auf den vielen Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich basieren. Dass nun auch Dachau dazu beitragen kann, ist eine historische Chance. Er betonte außerdem, dass die Freundschaft zu Oradour sur Glane davon nicht beeinträchtigt wird und intensiv weiter ausgebaut wird. Der OB bewies mit seiner klaren und sachlichen Haltung Führungsstärke und der Stadtrat folgte ihm mit großer Mehrheit.
Leider konnte sich gerade der Städtepartnerschaftsreferent nicht für eine Zustimmung durchringen. Dass er seine komplexe aber nicht nachvollziehbare Sichtweise dabei jetzt kurz vor einer Abstimmung darlegt, und nicht schon im Laufe des letzten halben Jahres in den nichtöffentlichen Vorbesprechungen, bleibt sein Geheimnis. Florian Schiller legte die Gründe für die Ablehnung der CSU dar, wünschte der neuen Städtepartnerschaft dennoch ein gutes Gelingen.
Wir freuen uns über die neue Städtepartnerschaft und hoffen auf die Mitarbeit aller Stadtratsfraktionen für einen intensiven Austausch mit Léognan und vielen neuen Kontakten zwischen beiden Städten.
hier der Pressespiegel zum Thema:
Sueddeutsche Zeitung
Merkur
Dachauer Kurier
OB Florian Hartmann warb mit einer beeindruckenden Rede für diese Städtepartnerschaft. Er erinnerte daran, dass die nach dem zweiten Weltkrieg entstandene Freundschaft mit Frankreich insbesondere auf den vielen Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich basieren. Dass nun auch Dachau dazu beitragen kann, ist eine historische Chance. Er betonte außerdem, dass die Freundschaft zu Oradour sur Glane davon nicht beeinträchtigt wird und intensiv weiter ausgebaut wird. Der OB bewies mit seiner klaren und sachlichen Haltung Führungsstärke und der Stadtrat folgte ihm mit großer Mehrheit.
Leider konnte sich gerade der Städtepartnerschaftsreferent nicht für eine Zustimmung durchringen. Dass er seine komplexe aber nicht nachvollziehbare Sichtweise dabei jetzt kurz vor einer Abstimmung darlegt, und nicht schon im Laufe des letzten halben Jahres in den nichtöffentlichen Vorbesprechungen, bleibt sein Geheimnis. Florian Schiller legte die Gründe für die Ablehnung der CSU dar, wünschte der neuen Städtepartnerschaft dennoch ein gutes Gelingen.
Wir freuen uns über die neue Städtepartnerschaft und hoffen auf die Mitarbeit aller Stadtratsfraktionen für einen intensiven Austausch mit Léognan und vielen neuen Kontakten zwischen beiden Städten.
hier der Pressespiegel zum Thema:
Sueddeutsche Zeitung
Merkur
Dachauer Kurier
Mittwoch, 30. Oktober 2019
NO-Umfahrung versus Schwertlilie
Artenportrait Sulida: Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica)
- Die Sibirische Schwertlilie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 120 Zentimeter erreicht.
- Die Blütenstände enthalten zwei bis fünf blaue Blüten
- Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni
- Am 22.Oktober 2009 wurde die Sibirische Schwertlilie zur Blume des Jahres 2010 gewählt
- Die Art wächst auf kalkhaltigen, feuchtnassen Böden, Sumpfwiesen, in Gräben und auf feuchten Waldlichtungen
Die Sibirische Schwertlilie zählt zu den geschützten Wildpflanzen und kommt nur noch selten vor. In der Roten Liste Deutschlands wird sie als stark gefährdet geführt (RL 2), in Bayern ist sie gefährdet (RL 3).
Im Gebiet entlang der Amper zwischen Dachau und Haimhausen an einigen wenigen Stellen vorkommend, ist sie wie verschiedene geschützte Orchideenarten oder andere auf Feuchtgebiete angewiesene Pflanzenarten und Gesellschaften unmittelbar vom zunehmenden Flächenfraß durch Baumaßnahmen wie die geplanten Straßenprojekte –speziell in den naturnahen Restflächen nordöstlich von Dachau - massiv gefährdet.
- Die Sibirische Schwertlilie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 120 Zentimeter erreicht.
- Die Blütenstände enthalten zwei bis fünf blaue Blüten
- Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni
- Am 22.Oktober 2009 wurde die Sibirische Schwertlilie zur Blume des Jahres 2010 gewählt
- Die Art wächst auf kalkhaltigen, feuchtnassen Böden, Sumpfwiesen, in Gräben und auf feuchten Waldlichtungen
Die Sibirische Schwertlilie zählt zu den geschützten Wildpflanzen und kommt nur noch selten vor. In der Roten Liste Deutschlands wird sie als stark gefährdet geführt (RL 2), in Bayern ist sie gefährdet (RL 3).
Im Gebiet entlang der Amper zwischen Dachau und Haimhausen an einigen wenigen Stellen vorkommend, ist sie wie verschiedene geschützte Orchideenarten oder andere auf Feuchtgebiete angewiesene Pflanzenarten und Gesellschaften unmittelbar vom zunehmenden Flächenfraß durch Baumaßnahmen wie die geplanten Straßenprojekte –speziell in den naturnahen Restflächen nordöstlich von Dachau - massiv gefährdet.
Dienstag, 29. Oktober 2019
Die Kreisumlage sinkt, die Kreisumlage steigt
Es gibt zwei Blickwinkel auf die Kreisumlage, einmal den Hebesatz, der nichts anderes als ein Prozentsatz ist, der von den Gemeinden durch den Landkreis abgeschöpft wird und den anderen Blickwinkel: der absolute Betrag.
Nennt man klare Zahlen, so ist das kein Wahlkampfgetöse, hat nichts mit menschlichen Antipathien zu tun, und schon erst recht nicht mit persönlichen Diffamierungen. Der Text, den wir dem Merkur zur Verfügung stellten ist, hier 1:1 nach zu lesen. Die Strategie einfach einen Fake als Zuweisung in den Raum zu stellen, sagt wohl einiges über die Aufgeregtheit der CSU im Vorwahlkampf aus.
Nennt man klare Zahlen, so ist das kein Wahlkampfgetöse, hat nichts mit menschlichen Antipathien zu tun, und schon erst recht nicht mit persönlichen Diffamierungen. Der Text, den wir dem Merkur zur Verfügung stellten ist, hier 1:1 nach zu lesen. Die Strategie einfach einen Fake als Zuweisung in den Raum zu stellen, sagt wohl einiges über die Aufgeregtheit der CSU im Vorwahlkampf aus.
Der Artikel in den Dachauer Nachrichten: Grundsätzlich ungerecht, die Kreisumlage vermeidet absolute Zahlen, unsere Tabelle die wir mit gesandt haben wird durch eine Tabelle des Landratsamtes ersetzt.
Wir liefern die Tabelle aber gerne noch einmal nach:
das sind rund 20 Millionen € mehr, daran führt kein Weg vorbei.
Freitag, 25. Oktober 2019
Gemeinwohlökonomie im Hauptausschuss - Unternehmerbefragung 2018
Eines der Ergebnisse war überraschend und aus Sicht des Bündnis auch sehr erfreulich: Die GWÖ (Gemeinwohlökonomie), ein ethisches Wirtschaftsmodell, von dem das Bündnis für Dachau schon lange absolut überzeugt ist, ist zwar nur ca. 10% der Betrieben bekannt, aber deutlich mehr, nämlich ca. 30%, wünschen sich mehr Informationen darüber. Der Referent Josef Rother von der Firma GEFAK (übrigens selbst ein GWÖ-zertifiziertes Unternehmen), konstatierte also Handlungsbedarf im Handlungsfeld "Nachhaltigkeit" .
Die einleitenden Worte von Bündnis-Sprecher Mike Berwanger, gefolgt vom Referenten Christian Felber mit anschließender Podiumsdiskussion.
Für diesen Vortrag brauchen Sie ca. 2h Zeit. Der Film wurde vom Bündnis für Dachau und Thomas Grafe produziert.
Sabine Geißler regte an, die Wirtschaftsförderung solle daher doch den Begründer der GWÖ, Christian Felber, nach Dachau einladen.
Zur Erinnerung: Das Bündnis für Dachau veranstaltete schon vor 2 Jahren, am 17. Oktober 2017, einen begeisternden Themenabend mit Christian Felber im Thoma-Haus.
Der Vortrag mit Christian Felber über Gemeinwohlökonomie in Dachau als Video
Die einleitenden Worte von Bündnis-Sprecher Mike Berwanger, gefolgt vom Referenten Christian Felber mit anschließender Podiumsdiskussion.
Für diesen Vortrag brauchen Sie ca. 2h Zeit. Der Film wurde vom Bündnis für Dachau und Thomas Grafe produziert.
Feuerwerk - Bündnis plädiert für Sylvester- statt Volksfestalternative
Prüfantrag des fraktionslosen Stadtrats Moll zum Ersatz des Großfeuerwerks beim Volksfest durch eine Lasershow. Als Gründe für den Antrag nennt der Antragsteller folgende Gründe:
- Umweltschutz (Feinstaubentwicklung)
- Tierwohl und Tierschutz in Folge der Lärmentwicklung
- Unfallschutz
Umweltreferentin Sabine Geißler akzeptierte diese Argumente, verwies aber darauf, dass sie alle in einem viel stärkeren Maß auf Sylvester zutreffen:
- Die Feinstaubbelastung ist in der Sylvesternacht sicher höher als beim Volksfestfeuerwerk. Nicht umsonst ist die Stadt dann oft in dichten "Nebel" gehüllt.
- Die Lärmbelastung an Sylvester dauert stundenlang, nicht nur 20 Minuten, was den Stress für (Haus)Tieren deutlich erhöht.
- Es hat sicher jeder schon selbst Gefahrensituationen durch die Sylvesterknallerei erlebt.
Sabine Geißler plädierte folglich für die Prüfung einer zentralen Lasershow am Sylvesterabend - was aber nicht auf der Tagesordnung stand, also nicht abgestimmt werden konnte.
Der gestellte Antrag wurde dann übrigens mehrheitlich abgelehnt.
- Umweltschutz (Feinstaubentwicklung)
- Tierwohl und Tierschutz in Folge der Lärmentwicklung
- Unfallschutz
Umweltreferentin Sabine Geißler akzeptierte diese Argumente, verwies aber darauf, dass sie alle in einem viel stärkeren Maß auf Sylvester zutreffen:
- Die Feinstaubbelastung ist in der Sylvesternacht sicher höher als beim Volksfestfeuerwerk. Nicht umsonst ist die Stadt dann oft in dichten "Nebel" gehüllt.
- Die Lärmbelastung an Sylvester dauert stundenlang, nicht nur 20 Minuten, was den Stress für (Haus)Tieren deutlich erhöht.
- Es hat sicher jeder schon selbst Gefahrensituationen durch die Sylvesterknallerei erlebt.
Sabine Geißler plädierte folglich für die Prüfung einer zentralen Lasershow am Sylvesterabend - was aber nicht auf der Tagesordnung stand, also nicht abgestimmt werden konnte.Der gestellte Antrag wurde dann übrigens mehrheitlich abgelehnt.
Mittwoch, 23. Oktober 2019
Blindschleiche versus Nord-Ost-Umfahrung
Artenportrait Sulida: Blindschleiche (Anguis fragilis)
Kurzportrait
- Körperlänge: 45 bis maximal 57,5 cm
- Kreisrunder Körperquerschnitt
- Grundfärbung in Grau-, Gelb-, Bronze- oder Kupfertönen
- Tragzeit 11-14 Wochen
- 8-12 Jungtiere in dünner transparenter Eihülle, die direkt nach der Geburt durchstoßen wird (Ovoviviparie)
Schutzstatus: streng geschützt gem. BNatSchG
Rote Liste Bayern: Vorwarnstufe
Den Winter verbringen Blindschleichen in Kältestarre bzw. Ruhe in den oben genannten, möglichst frostsicheren Verstecken. Häufig in unterirdischen Gängen von Mäusen von 15 bis zu 100 cm Länge. Regelmäßig findet die Überwinterung gesellig statt in Gruppen von 5 bis 30 oder mehr Individuen. Die Art ist tagaktiv in den Morgenstunden von 4 bis etwa 10 Uhr oder abends von 18 bis 21 Uhr. Bei feucht-milder Witterung, etwa vor Gewittern ist sie außerhalb der Verstecke anzutreffen.
Blindschleichen jagen Nacktschnecken, Regenwürmer oder nackte Raupen; ihr nach hinten gekrümmtes Gebiss hilft ihnen beim Festhalten der schlüpfrigen Beute. Unter den Schnecken sind besonders Ackerschnecken als Nahrung von Bedeutung, aber auch andere Schneckenarten werden gefressen. Zum erweiterten Beutespektrum gehören Asseln, Heuschrecken, Käfer sowie Zikaden, Blattläuse und Ameisen, oder Spinnen. Blindschleichen sind nicht blind, haben aber eine eingeschränkte Sehleistung, unter anderem sind sie farbenblind. Durch ihr Verhalten auf Wegen und Straßen Wärme zu tanken, fallen sehr viele Blindschleichen dem Straßenverkehr zum Opfer. An der Amper zwischen Dachau und Hebertshausen kann man Blindschleichen immer wieder beobachten, besonders in der Nähe von Waldrändern mit sonnenbeschienenen Altholzhaufen. Der Neubau einer Straße in diesem Bereich und das damit erhöhte Verkehrsaufkommen würden die Bestände vernichten.

Quelle: LBV Dachau © LBV Dachau
Kurzportrait
- Körperlänge: 45 bis maximal 57,5 cm
- Kreisrunder Körperquerschnitt
- Grundfärbung in Grau-, Gelb-, Bronze- oder Kupfertönen
- Tragzeit 11-14 Wochen
- 8-12 Jungtiere in dünner transparenter Eihülle, die direkt nach der Geburt durchstoßen wird (Ovoviviparie)
Schutzstatus: streng geschützt gem. BNatSchG
Rote Liste Bayern: Vorwarnstufe
Den Winter verbringen Blindschleichen in Kältestarre bzw. Ruhe in den oben genannten, möglichst frostsicheren Verstecken. Häufig in unterirdischen Gängen von Mäusen von 15 bis zu 100 cm Länge. Regelmäßig findet die Überwinterung gesellig statt in Gruppen von 5 bis 30 oder mehr Individuen. Die Art ist tagaktiv in den Morgenstunden von 4 bis etwa 10 Uhr oder abends von 18 bis 21 Uhr. Bei feucht-milder Witterung, etwa vor Gewittern ist sie außerhalb der Verstecke anzutreffen.
Blindschleichen jagen Nacktschnecken, Regenwürmer oder nackte Raupen; ihr nach hinten gekrümmtes Gebiss hilft ihnen beim Festhalten der schlüpfrigen Beute. Unter den Schnecken sind besonders Ackerschnecken als Nahrung von Bedeutung, aber auch andere Schneckenarten werden gefressen. Zum erweiterten Beutespektrum gehören Asseln, Heuschrecken, Käfer sowie Zikaden, Blattläuse und Ameisen, oder Spinnen. Blindschleichen sind nicht blind, haben aber eine eingeschränkte Sehleistung, unter anderem sind sie farbenblind. Durch ihr Verhalten auf Wegen und Straßen Wärme zu tanken, fallen sehr viele Blindschleichen dem Straßenverkehr zum Opfer. An der Amper zwischen Dachau und Hebertshausen kann man Blindschleichen immer wieder beobachten, besonders in der Nähe von Waldrändern mit sonnenbeschienenen Altholzhaufen. Der Neubau einer Straße in diesem Bereich und das damit erhöhte Verkehrsaufkommen würden die Bestände vernichten.

Quelle: LBV Dachau © LBV Dachau
Bündnis kritisch - CSU kündigt konstruktive Arbeit im Stadtrat auf!
Die Werkausschusssitzung vom 22.10.2019 gilt wohl als letzter Beweis, dass die Dachauer CSU in den eher schmutzigen Wahlkampf eingetreten ist. Mit kruden Argumentationen, aggressiven Angriffen, totaler Verweigerungshaltung und ohne konstruktiven Beiträgen schaffen die Christsozialen ein völlig vergiftetes Klima im Stadtrat.
Vorweg, die CSU hat den Wirtschaftsplan der Stadtwerke Dachau abgelehnt. Man muss sich hier die Konsequenzen dieser Entscheidung vor Augen halten:
Allein diese Auflistung gibt einen Eindruck davon, wie weit sich die Dachauer CSU von einer konstruktiven Stadtratsarbeit entfernt hat. Dazu kommt, dass keine Vorschläge von der CSU zur Lösung von durchaus vorhandenen Problemen kommen - das ist der größten Stadtratsfraktion definitiv nicht würdig. Insbesondere die beharrliche Weigerung der Dachauer CSU den CSU dominierten Landkreis zur Finanzierung des Dachauer Busverkehrs in die Pflicht zu nehmen grenzt an grobe Fahrlässigkeit.
Wie auch immer - Gott sei Dank gibt es weiterhin verantwortungsvolle Kräfte in Stadtrat (ÜB, Grüne, SPD, Bündnis), die konstruktiv an einer Neuordnung und der Erhöhung der Ertragskraft der Stadtwerke Dachau mit arbeiten und dem vorgelegten Wirtschaftsplan zugestimmt haben. Damit können auch im nächsten Jahr wichtige Neuinvestitionen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Stadtwerke getätigt werden.
Vorweg, die CSU hat den Wirtschaftsplan der Stadtwerke Dachau abgelehnt. Man muss sich hier die Konsequenzen dieser Entscheidung vor Augen halten:
- Die Einrichtung des 10 Minuten Takts im Städtischen Busverkehrs zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 hätte zeitlich nicht mehr realisiert werden können.
- Investitionen in den Ausbau der Glasfaserversorgung wären verzögert worden.
- Der Einstieg in den Aufbau von Ladestationen für E-Fahrzeuge wäre gestoppt worden.
- Wichtige Investitionen zur Wasserversorgung in Dachau wären verzögert worden, obwohl die Dringlichkeit einer alternativen zweiten Wasserversorgung zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit dringend geboten ist.
- Wichtige Investitionen in die Abwasseraufbereitung wären verzögert worden
- Der Umbau der Stadtwerkeführung zu einer modernen Organisationsform wäre verhindert worden
Allein diese Auflistung gibt einen Eindruck davon, wie weit sich die Dachauer CSU von einer konstruktiven Stadtratsarbeit entfernt hat. Dazu kommt, dass keine Vorschläge von der CSU zur Lösung von durchaus vorhandenen Problemen kommen - das ist der größten Stadtratsfraktion definitiv nicht würdig. Insbesondere die beharrliche Weigerung der Dachauer CSU den CSU dominierten Landkreis zur Finanzierung des Dachauer Busverkehrs in die Pflicht zu nehmen grenzt an grobe Fahrlässigkeit.
Wie auch immer - Gott sei Dank gibt es weiterhin verantwortungsvolle Kräfte in Stadtrat (ÜB, Grüne, SPD, Bündnis), die konstruktiv an einer Neuordnung und der Erhöhung der Ertragskraft der Stadtwerke Dachau mit arbeiten und dem vorgelegten Wirtschaftsplan zugestimmt haben. Damit können auch im nächsten Jahr wichtige Neuinvestitionen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Stadtwerke getätigt werden.
Sonntag, 20. Oktober 2019
Bündnis unterstützt Oberbürgermeister Florian Hartmann
Vorstand und Stadtratsfraktion vom Bündnis
für Dachau schlagen Florian Hartmann als gemeinsamen OB-Kandidaten von
SPD, Grüne und Bündnis vor.
Der
Vorstand und die Stadtratsfraktion des Bündnis für Dachau sind der
Ansicht, dass OB Hartmann in den vergangenen Jahren erheblich dazu
beigetragen hat, dass die Politik in der Stadt Dachau sozialer,
bürgernäher und ökologischer geworden ist. Das Bündnis für Dachau hat
mit OB Hartmann in den vergangenen Jahren sehr gut zusammengearbeitet
und viel Positives für die Bürger*innen erreicht.
Ein paar Beispiele:
-Ausbau und Förderung des Fahrradverkehrs
-Förderprogramm für E-Bikes und Lastenräder
-Verlängerung des Busbetriebs bis 24 Uhr
-Ökologische und klimaschonende Maßnahmen
-Ein klares Nein zum Bau der Ostumfahrung Dachaus mit Eigenmitteln der Stadt
-Ausbau des gesetzlich nicht vorgeschriebenen aber praktisch dringend notwendigen Hortangebots
-Sozialgerechte Bodennutzung
Deswegen wird das Bündnis auf der Mitgliederversammlung am 24.11.2019
vorschlagen, Florian Hartmann zum gemeinsamen Kandidat von SPD, Bündnis
90/Die Grünen und Bündnis für Dachau zu nominieren.
Der Pressespiegel dazu:
Samstag, 19. Oktober 2019
Mi 23.10.2019 14:30h Haupt- und Finanzausschuss
1. Machbarkeitserörterung Ersatz des Großfeuerwerks durch ein Lasershowevent
2. Antrag zur Erlangung des Titels Fairtrade-Town
3. Ergebnispräsentation zur Unternehmensbefragung 2019
4. Erweiterung Tierheim Dachau um ein Multifunktionsgebäude;
Antrag auf Gewährung eines Investitionskostenzuschusses
5. Feuerwehrbedarfsplan, Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Kräfte
6. Verschiedenes öffentlich
2. Antrag zur Erlangung des Titels Fairtrade-Town
3. Ergebnispräsentation zur Unternehmensbefragung 2019
4. Erweiterung Tierheim Dachau um ein Multifunktionsgebäude;
Antrag auf Gewährung eines Investitionskostenzuschusses
5. Feuerwehrbedarfsplan, Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Kräfte
6. Verschiedenes öffentlich
Di 22.10.19 14:30h - Werkausschuss
1.Wirtschaftsplan 2020
2.Erlass einer geänderten Betriebssatzung
3.Bestellung des alleinigen Werkleiters
4.Bestellung von Prokuristen
5.Verschiedenes öffentlich.
2.Erlass einer geänderten Betriebssatzung
3.Bestellung des alleinigen Werkleiters
4.Bestellung von Prokuristen
5.Verschiedenes öffentlich.
Donnerstag, 17. Oktober 2019
Bündnis nimmt Landrat Löwl beim Wort - Nord-Ost-Umfahrung jetzt stoppen!
In der Haushaltsitzung des Umwelt- und Verkehrsausschuss vom 15.10.2019 wurde auf Antrag von Thomas Kreß (Grüne) mehrheitlich die Budgetposition für die Nord-Ost-Umfahrung Dachaus in Höhe von insgesamt 21 Mio. EUR gestrichen.
Das Bündnis für Dachau hat sich seit Jahren gegen dieses Straßenbauprojekt ausgesprochen und entsprechend abgestimmt. Hauptgrund dafür ist, dass dieses Projekt weder zeitlich (es kann bis heute kein verlässlicher Zeitpunkt für die Realisierung genannt werden) noch sachlich (siehe Auszug aus der Verwaltungsvorlage unten) eine Lösung für die derzeitigen Verkehrsbelastungen bietet. Die desaströse Auswirkung auf ein höchst sensibles und artenreiches Naturgebiet ist dabei noch gar nicht berücksichtigt.
"Die dargestellten Maßnahmen sind - nach Meinung der Stadtverwaltung Dachau - nicht geeignet,
das regionale Straßennetz zu entlasten und die Verkehrsbelastungen nachhaltig zu reduzieren. Es
wird sogar eher die Gefahr gesehen, dass durch die Maßnahmen weiterer Verkehr induziert wird.....
Zum Thema Nord-Ostumfahrung Dachau gelten weiterhin die Aussagen, ...: "Für eine Entlastung der innerstädtischen Verkehrsachsen in Dachau ist der Bau des Umfahrungssystems nicht geeignet. Die Einschätzung der Stadtverwaltung ist, dass die prognostizierten, geringfügigen Entlastungen im Stadtgebiet allein nicht ausreichen, um einen deutlich größeren Handlungsspielraum für Verbesserungen im Sinne des städtischen Leitbildes Mobilität und Verkehr der Stadt Dachau zu gewinnen.""
Mit diesem Beschluss wurde nunmehr faktisch die Realisierung der Nord-Ost-Umfahrung auf Dachauer Stadtgebiet abgelehnt. Das Bündnis für Dachau erinnert daher an das Versprechen des Landrats Löwl, dass keine Straßenbaumaßnahmen gegen den Willen der einzelnen Kommunen durchgesetzt werden, und fordert den Landrat auf, die Dachauer Nord-Ost-Umfahrung nicht weiter zu verfolgen.
Das Bündnis für Dachau fordert vielmehr sich jetzt auf wirklich wirksame Lösungsmöglichkeiten, wie den Ausbau des ÖPNV und dem Ausbau des Radwegenetzes, zu konzentrieren.
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| Die geplante Trasse für eine Ostumfahrung im Dachauer Moos |
Das Bündnis für Dachau hat sich seit Jahren gegen dieses Straßenbauprojekt ausgesprochen und entsprechend abgestimmt. Hauptgrund dafür ist, dass dieses Projekt weder zeitlich (es kann bis heute kein verlässlicher Zeitpunkt für die Realisierung genannt werden) noch sachlich (siehe Auszug aus der Verwaltungsvorlage unten) eine Lösung für die derzeitigen Verkehrsbelastungen bietet. Die desaströse Auswirkung auf ein höchst sensibles und artenreiches Naturgebiet ist dabei noch gar nicht berücksichtigt.
"Die dargestellten Maßnahmen sind - nach Meinung der Stadtverwaltung Dachau - nicht geeignet,
das regionale Straßennetz zu entlasten und die Verkehrsbelastungen nachhaltig zu reduzieren. Es
wird sogar eher die Gefahr gesehen, dass durch die Maßnahmen weiterer Verkehr induziert wird.....
Zum Thema Nord-Ostumfahrung Dachau gelten weiterhin die Aussagen, ...: "Für eine Entlastung der innerstädtischen Verkehrsachsen in Dachau ist der Bau des Umfahrungssystems nicht geeignet. Die Einschätzung der Stadtverwaltung ist, dass die prognostizierten, geringfügigen Entlastungen im Stadtgebiet allein nicht ausreichen, um einen deutlich größeren Handlungsspielraum für Verbesserungen im Sinne des städtischen Leitbildes Mobilität und Verkehr der Stadt Dachau zu gewinnen.""
Mit diesem Beschluss wurde nunmehr faktisch die Realisierung der Nord-Ost-Umfahrung auf Dachauer Stadtgebiet abgelehnt. Das Bündnis für Dachau erinnert daher an das Versprechen des Landrats Löwl, dass keine Straßenbaumaßnahmen gegen den Willen der einzelnen Kommunen durchgesetzt werden, und fordert den Landrat auf, die Dachauer Nord-Ost-Umfahrung nicht weiter zu verfolgen.
Das Bündnis für Dachau fordert vielmehr sich jetzt auf wirklich wirksame Lösungsmöglichkeiten, wie den Ausbau des ÖPNV und dem Ausbau des Radwegenetzes, zu konzentrieren.
Mittwoch, 16. Oktober 2019
Bauauschuss stimmt Bauetat einstimmig zu.
In der heutigen Bauauschussitzung wurde der Etat für 2020 einstimmig beschlossen. Auf Antrag der CSU wurden alle Ansätze für neue Vorhaben im Bauetat um 10% gekürzt. Darüber hinaus wurde für neu im Haushalt aufgenommene Kindergarten-Neubauten auf Antrag von Kai Kühnel (Bündnis für Dachau) der ursprünglich vorgesehene Betrag von 1 Mio € auf 750.000 € Baukosten pro Kindergartengruppe gedeckelt.
NO-Umfahrung: Die Waldohreule in Gefahr
Artenportrait Sulida: Waldohreule (Asio otus)
Kurzportrait
- Körperlänge: 35-38cm
- Flügelspannweite: 90-100cm
- Gewicht: 220 – 435g (Weibchen größer als Männchen)
- Auffällige Federohren, ähnlich Uhu aber viel kleiner. Oft ruhig und versteckt sitzen in der Vegatition, z.T. wenig Scheu vor Menschen.
- Brut: Baut keine eigenen Nester, übernimmt Nester anderer Vögel (z.B. Elster, Krähen, Greifvögel). 5-7 Eier, Brutzeit 26-28 Tage, Jungvögel verlassen mit ca 21 Tagen noch bevor voll flugfähig. Mit ca. 35 Tagen
flugfähig.
Schutzstatus: streng geschützt gem. BNatSchG
Die Waldohreule sieht auf den ersten Blick dem Uhu ähnlich, ist aber schlanker und viel kleiner. Tatsächlich werden Waldohreulen immer wieder Beute des Uhus. Zur Jagd bevorzugt sie offene Flächen wie Wiesen oder Waldlichtungen, brütet aber in Hecken, Gehölzen oder Wäldern. Gerade die Waldrandstruktur in der Sulida mit Ihren angrenzenden Freiflächen ins Dachauer Moos bilden ein ideales Jagdrevier für diese dort vorkommende Eulenart. Wichtigste Beutetiere sind hier Wühlmäuse aber gelegentlich auch andere Vögel.
Nachts werden Eulen häufig Opfer des Straßenverkehrs wenn sie dicht über dem Boden nach Beute jagen. Insbesondere bei neu angelegten Straßen in Eulenrevieren ist mit erhöhten Opferzahlen zu rechnen.

QUELLE: LBV DACHAU © LBV DACHAU
Kurzportrait
- Körperlänge: 35-38cm
- Flügelspannweite: 90-100cm
- Gewicht: 220 – 435g (Weibchen größer als Männchen)
- Auffällige Federohren, ähnlich Uhu aber viel kleiner. Oft ruhig und versteckt sitzen in der Vegatition, z.T. wenig Scheu vor Menschen.
- Brut: Baut keine eigenen Nester, übernimmt Nester anderer Vögel (z.B. Elster, Krähen, Greifvögel). 5-7 Eier, Brutzeit 26-28 Tage, Jungvögel verlassen mit ca 21 Tagen noch bevor voll flugfähig. Mit ca. 35 Tagen
flugfähig.
Schutzstatus: streng geschützt gem. BNatSchG
Die Waldohreule sieht auf den ersten Blick dem Uhu ähnlich, ist aber schlanker und viel kleiner. Tatsächlich werden Waldohreulen immer wieder Beute des Uhus. Zur Jagd bevorzugt sie offene Flächen wie Wiesen oder Waldlichtungen, brütet aber in Hecken, Gehölzen oder Wäldern. Gerade die Waldrandstruktur in der Sulida mit Ihren angrenzenden Freiflächen ins Dachauer Moos bilden ein ideales Jagdrevier für diese dort vorkommende Eulenart. Wichtigste Beutetiere sind hier Wühlmäuse aber gelegentlich auch andere Vögel.
Nachts werden Eulen häufig Opfer des Straßenverkehrs wenn sie dicht über dem Boden nach Beute jagen. Insbesondere bei neu angelegten Straßen in Eulenrevieren ist mit erhöhten Opferzahlen zu rechnen.

QUELLE: LBV DACHAU © LBV DACHAU
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