Mittwoch, 23. Oktober 2019

Bündnis kritisch - CSU kündigt konstruktive Arbeit im Stadtrat auf!

Die Werkausschusssitzung vom 22.10.2019 gilt wohl als letzter Beweis, dass die Dachauer CSU in den eher schmutzigen Wahlkampf eingetreten ist. Mit kruden Argumentationen, aggressiven Angriffen, totaler Verweigerungshaltung und ohne konstruktiven Beiträgen schaffen die Christsozialen ein völlig vergiftetes Klima im Stadtrat.



Vorweg, die CSU hat den Wirtschaftsplan der Stadtwerke Dachau abgelehnt. Man muss sich hier die Konsequenzen dieser Entscheidung vor Augen halten:
  • Die Einrichtung des 10 Minuten Takts im Städtischen Busverkehrs zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 hätte zeitlich nicht mehr realisiert werden können.
  • Investitionen in den Ausbau der Glasfaserversorgung wären verzögert worden.
  • Der Einstieg in den Aufbau von Ladestationen für E-Fahrzeuge wäre gestoppt worden.
  • Wichtige Investitionen zur Wasserversorgung in Dachau wären verzögert worden, obwohl die Dringlichkeit einer alternativen zweiten Wasserversorgung zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit dringend geboten ist.
  • Wichtige Investitionen in die Abwasseraufbereitung wären verzögert worden
  • Der Umbau der Stadtwerkeführung zu einer modernen Organisationsform wäre verhindert worden

Allein diese Auflistung gibt einen Eindruck davon, wie weit sich die Dachauer CSU von einer konstruktiven Stadtratsarbeit entfernt hat. Dazu kommt, dass keine Vorschläge von der CSU zur Lösung von durchaus vorhandenen Problemen kommen - das ist der größten Stadtratsfraktion definitiv nicht würdig. Insbesondere die beharrliche Weigerung der Dachauer CSU den CSU dominierten Landkreis zur Finanzierung des Dachauer Busverkehrs in die Pflicht zu nehmen grenzt an grobe Fahrlässigkeit.

Wie auch immer - Gott sei Dank gibt es weiterhin verantwortungsvolle Kräfte in Stadtrat (ÜB, Grüne, SPD, Bündnis), die konstruktiv an einer Neuordnung und der Erhöhung der Ertragskraft der Stadtwerke Dachau mit arbeiten und dem vorgelegten Wirtschaftsplan zugestimmt haben. Damit können auch im nächsten Jahr  wichtige Neuinvestitionen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Stadtwerke getätigt werden.


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