Dienstag, 25. März 2014

Radhalle auf der Ostseite des Bahnhofs beschlossen, Bündnis-Vorschlag auf Verschiebung nach Norden aufgegriffen.

Das beauftragte Münchner Planungsbüro stellte in der heutigen Sitzung des Bauausschuss 4 Varianten zur Diskussion. Während die ersten drei Varianten eine Kapazität zwischen 500 und 790 Fahrrädern vorsehen, wurde auf Anregung des runden Tisch Radverkehrs auch eine 4. zweigeschossige Anlage geprüft, in der 1240 Stellplätze untergebracht werden können.

Verkehrsreferent Koch plädierte für die große Lösung. Erwin Zehrer (CSU) schlug vor ausschließlich die Variante 4, also die große Lösung, im Bauausschuss vorzustellen, weil für seine Fraktion ohnehin nur diese Variante in Betracht käme.

Alle Fraktionen nahmen auch die zusätzlichen Kosten für eine WC-Anlage in Kauf.

Kai Kühnel (Bündnis für Dachau) schlug vor das Gebäude ganz oder teilweise nach Norden zu verschieben unter der Bedingung, dass das nördliche Grundstück zur Verfügung steht. Bauamtsleiter Simon bejahte das.

Kai Kühnel führte die Vorteile einer Verschiebung aus

  • wie in der Stellungnahme des ADFC ausgeführt wird bei einer beidseitigen Positionierung der Kreuzungspunkt zwischen Fußgänger und Radfahrern entschärft.
  • die maximale Entfernung zur Fußgängerunerführung wird auf 35m halbiert
  • die geplante Überführung über die Schleißheimer Straße kann u.U. niveaugleich an das Oberdeck der Radgarage herangeführt werden und von dort aus der Bahnsteig niveaugleich erschlossen werden.
  • die Rampe kann aus dem Gebäude ausgelagert werden und die ohnehin für den Radweg erforderliche Rampe genutzt werden. Dadurch kann die Kapzität erhöht oder das Gebäude verkleinert werden.
Erwin Zehrer und Gertrud Schmidt-Podolsky (CSU) warfen beide ihre Bedenken ein, die Radabstellanlage sei dringend nötig und eine weitere Verzögerung zu vermeiden. OB Peter Bürgel zerstreute diese und stellte fest, dass eine Verzögerung um 3 Monate bei einer so wichtigen Entscheidung nicht ausschlaggebend sei.

Der Bauauschuss beauftragte die Planer diese Variante auf Machbarkeit zu prüfen.

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