Mittwoch, 8. Oktober 2014

Kampf ums Radhaus

Förderung von 808.000€ nicht verfallen lassen!


Bei der gestrigen Bauausschussssitzung wurde der Bauetat 2015 beraten.  Die Bündnis-Fraktion versuchte mit neuen Argumenten den Baubeginn von aktuell 2017 auf 2015 vorzuverlegen.

pmp Architekten
Hauptargument dabei war eine mögliche zusätzliche Förderung von 250.000 €, die Bündnis-Stadtrat Eisenmann in Erfahrung gebracht hatte, und die Kai Kühnel erläuterte.

Zu den bereits dargestellten Förderungen von 558.000€ können jetzt zusätzlich 250.000 über das neu aufgelegte Programm des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bis zum März 2015 abgerufen werden. Somit würden bei veranschlagten Baukosten von 1,1 Mio € lediglich 310.000€ von der Stadt Dachau zzgl. der Baunebenkosten zu tragen sein.



Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative




Klimaschutz und nachhaltige Mobilität


Um nachhaltige Mobilitätsformen zu unterstützen, sind folgende infrastrukturelle Maßnahmen zuwendungsfähig: 
  • die Errichtung verkehrsmittelübergreifender Mobilitätsstationen,
  • die Anschaffung und das Aufstellen von Beschilderungssystemen für Fahrradwege,
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur.
Im Regelfall erfolgt die Zuwendung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für Mobilitätsstationen und in Höhe von bis zu 40 Prozentder zuwendungsfähigen Ausgaben für Wegweisungssysteme und Radverkehrsanlagen. Der Zuschuss ist pro Antrag auf 250.000 Euro begrenzt.

Der Bauausschuss kam überein den Vorschlag des Bündnis für Dachau zu prüfen und in der nächsten Bauaussschusssitzung sollten die Förerbedingungen zutreffen den Bau der Radhalle vorzuziehen. 

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