Montag, 10. November 2008

Freie Wähler konsequent inkonsequent

In der heutigen Hauptausschusssitzung lehnte Freier Wähler Dr. Forster den Antrag des Jugendrates auf baldige Errichtung des Jugendzentrums im ASV ab. "Wir Freien Wähler halten den Standort für nicht geeignet und fordern die Verwaltung auf einen besser geeigneten zu finden". Dass der Antrag des Jugendrates vom Freien Wähler Markus Erhorn gestellt war, kümmerte den Freien Wähler Dr. Forster nicht. Oder handelte es sich bei dem "Wir" nur um einen pluralis majestatis?

Auf alle Fälle wurde der Antrag des Jugendrates von CSU und Freie Wähler abgelehnt.

Kommentare:

  1. Sehr geehrter Herr Kühnel,

    ich möchte an dieser Stelle feststellen, dass der Dachauer Jugendrat laut Satzung ein überparteiliches Gremium ist und daher keine Anträge aufgrund irgendeiner Parteizugehörigkeit stellt. Das Prinzip der Demokratie gilt uneingeschränkt. Die Sprecher sind befugt, die Anträge im Büro des Oberbürgermeisters einzureichen. Dieser Aufgabe kommen sie nach. Das ist auch auf der Internetseite www.jugendrat-dachau.de deutlich nachzulesen. Wenn hier als Fraktion versucht wird, eine Verquickung von Jugendrat und politischem Engagement zu konstruieren, finde ich das sehr schade, denn damit wird versucht, den Jugendrat in eine Ecke zu drängen und das Engagement junger Menschen in ein falsches, bzw. schlechtes Licht zu rücken. Ich spreche hier -das möchte ich betonen, damit keine Missverständnisse entstehen- als gewähltes Mitglied des Jugendrats, und nicht mehr. Ich ersuche Sie deshalb, künftig solche Verbindungen nicht zu konstruieren, freue mich aber, wenn Sie die Arbeit des Jugendrats weiterhin positiv verfolgen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian Leiß

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  2. Sehr geehrter Herr Keiß,

    ich bitte Sie mir in Zukunft Ihre Interpretation von Demokratie zu ersparen. Was Sie darunter verstehen, haben die meisten im Jugendrat und auch im Stadtrat schon verstanden.

    Wenn ihr Onkel Dr. Forster im Stadtrat von "Wir Freien Wählern" spricht, denke ich natürlich zu allererst an Markus Erhorn und Sebastian Leiß. Denn die meisten anderen Freien Wähler sind ja erst später "zugewandert".

    Ihr Onkel, hätte ja auch sagen können:
    "Wir, von der Stadtratsfraktion der Freien Wähler"
    oder
    "Wir, Freien Wähler, der Überlaufer und der FDPler"
    oder
    "Wir, Edgar Forster und ich"

    Also, ich freue mich sehr, dass sie so eifrig unseren Blog lesen und beglückwünsche Sie zu Ihrer erfolgreichen Plakataktion zur Bezirkstagswahl, man konnte Sie ja überall bewundern, an Brückengeländern, Laternenmasten und wo sonst überall nach der Plakatierungsverordnung verboten ist.

    So viel zu Ihrem Demokratieverständnis.

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  3. Das sollte natülich Leiß heißen, das war das K zu nah am L...

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  4. Sehr geehrter Herr Lühnel,

    vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Es freut mich, dass Sie mein Anliegen verstehen und danke für Ihre Glückwünsche zur Bezirkstagswahl. Das Stimmenergebnis hat auch mich positiv überrascht.

    Ich möchte Sie jedoch bitten, den Wortlaut mit Herrn Dr. Forster persönlich zu klären.

    Ich freue mich auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit bei künftigen Anträgen des Jugendrats und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen

    Sebastian Leiß

    Der Rechtschreibfehler tut mir leid, aber das L war zu nah am K...

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  5. Hier der Antrag im Original:

    Jugendzentrum Süd – Nachträgliche Aufnahme in den Haushaltsplan

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Bürgel,

    Der Jugendrat beantragt, dass die Mittel für die Verlegung des Jugendzentrums an die Kunsteisbahn nachträglich in den Haushaltsplan 2009 aufgenommen werden und der Standort für das JUZ an diesem Ort festgelegt wird.

    Begründung:

    Die Räumlichkeiten des JUZ Süd sind einfach schon zu lange zu klein. Der Jugendrat nahm sich dieses Jahr dieses Themas an und beantragte bereits Details zum Jugendzentrum Süd. Nun möchten einige Stadträte den Standort neben der Eislaufanlage beim ASV wieder kippen und alternative Standorte suchen, obwohl bereits eine lange Suche diesen Standort zum Ergebnis hatte.
    Bei einem Besuch einer Delegation des Jugendrats befürchteten einige Jugendliche, die Neueröffnung „nicht mehr als Jugendliche“ zu erleben. Da kann die Politik nun ein Zeichen dafür setzen, dass Jugendliche und ihre Bedürfnisse auch ernst genommen werden und nicht auf den Sankt Nimmerleinstag vertröstet werden.
    Deshalb muß die Stadt unbedingt Prioritäten für die Jugend setzen.

    Mit freundlichen Grüßen


    Samuel Raz
    Pressesprecher
    Markus Erhorn Nannette Hierner
    Sprecher des Jugendrates

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  6. Da passt er ja hervorragend zu den Freien Wählern, der Herr Erhorn (mit E). Die haben doch mehr multiple Perönlichkeiten in ihrer Mitte.

    Der eine (mit L) treibt sich in der Politik herum und beweihräuchert sich als Lokalreporter dann gleich selber, und belehrt dann noch andere über die Demokratie.

    Der andere (mit W) lässt sich von der ÜB für den Stadtrat aufstellen, um sich dann von der CSU für die Freien Wähler zum Bürgermeister machen zu lassen.

    Und der dritte (mit F) kommt gleich ganz offiziell als "die Freien Wähler" zur Tür herein (siehe Willy Wähler).

    Da kann es dann schon mal passieren, dass die Herren beim Miteinander mal was durcheinander bringen und dann gegeneinander...

    Outsider

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  7. Sehr geehrter Herr Leiß,

    So so: Wenn man den Jugendrat politisch mit den FW in Verbindung bringt,
    drängt man ihn Ihrer Ansicht nach in eine Ecke - die FW als "Ecke"?! Da
    machen Sie sich selbst und Ihrem Onkel nicht gerade ein Kompliment.

    Sehr interessant finde ich auch, dass Sie der Meinung sind, dass der
    Jugendrat und sein Engagament in ein schlechtes (!!!) Licht gerückt wird,
    wenn man ihn mit den Aktivitäten der FW (oder der Jungen FW) in Verbindung
    bringt .....

    Was soll man da noch weiter dazu sagen...?!

    Mit freundlichem Gruß
    Sabine Geißler

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  8. Sehr geehrte Frau Geißler,

    ich finde es sehr schade, dass Sie hier meinem Kollegen jedes Wort im Munde umdrehen.

    Frau Geißler, Sie als Stadträtin sollten sich nicht auf ein derart niedriges Niveu begeben.

    Sie sind natürlich zu dem FW-Stammtisch, am Samstag um 12 Uhr im Cafe Teufelhart eingeladen. Dort können wir gerne über die falschen Aussagen dieser Homepage diskutieren.

    Mit freundlichen Grüßen


    Markus Erhorn

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  9. über falsch oder nicht falsch würde ich hier garnicht diskutieren. Es ist doch Tatsache, daß sich die JFW im Jugendrat profilieren wollen. So ist das mit (mind.) 5 Leuten in einem Gremium mit 16.

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  10. Schon wieder dieSeR Anonym!

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