Donnerstag, 31. Juli 2008

Freie Wähler für den Neubau von AKWs?

Während die Freien Wähler auf Landesebene zur Atomenergie systematisch schweigen, plädiert einer ihrer niederbayerischen Landtagskandidaten nicht nur für längere Laufzeiten, sondern für den Neubau von Atomkraftwerken. In einem Interview mit der Lokalausgabe der Passauer Neuen Presse für den Landkreis Rottal-Inn setzt FW-Kandidat Max Veicht nach einem Bekenntnis zur Laufzeitverlängerung noch eins drauf: “Ich bin sogar der Meinung, dass noch mehr gebaut werden sollten .Wenn wir dies selber tun, haben wir die größte Sicherheit, weil wir den Bau überwachen können. Die Gefahr ist kontrollierbar.“ (vgl. Rottaler Anzeiger, PNP vom 11.7. S. 27).

Da ist wohl ein klares Wort der Freien Wähler in Dachau und im Landkreis dringend erforderlich.

Kommentare:

  1. Liebe Leser,

    das Bauen von Atomkraftwerken sowie die weiter Betriebnahme von Atomkraftwerken ist sache des Bundes. Daran hat auch die Föderalismusreform nichts geändert.
    Daher hat eine derartige Aussage im Wahlkampf zur Landtagswahl nichts zu suchen. Herr Veit hat das recht, seine persönliche Meinung dazu zu äußern. Aber dies hat nichts mit der Ansicht aller Freien Wähler zu tun. Wer wissen will, was die Freien Wähler fordern, kann gerne in das Wahlprogramm der Freien Wähler schauen.

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  2. Mich interessiert es schon ob bayrische Politiker für oder gegen Atomkraft sind.

    Schließlich würden die auch in Bayern gebaut, oder in Bayern stillgelegt.

    Auf den 24 Seiten Leitlinien der Freien Wähler ist dazu nichts zu finden.

    Sollte es eine Koaltion CSU/FW/FDP geben, muss der Wähler doch vorab wissen was auf ihn zukommt.

    Also wie stehen die Dachauer Kandidaten zum Austieg aus dem Ausstieg?

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