Samstag, 28. April 2018

FFB Kreisausschuss knapp pro Sparkassen-Fusion

Mit knapper Mehrheit von 9:6 stimmt der Brucker Kreisausschuss pro Fusion

SZ FFB: Mehrheit für Sparkassenfusion

Die Brucker SPD kündigt Widerstand an
Merkur FFB: Politiker diskutieren das Für und Wider

Donnerstag, 26. April 2018

Do 03.05.2018 14:30h - Bau- und Planungsausschuss

1. Ignaz-Taschner-Straße 14
Bebauungsplan BP 173/17 "Ehemalige Schule Mitterndorf"
Variantenentscheidung Dachform

2. Augustenfeld Bahnhofostseite
Parkhausplanung, Stellplatzanzahl und Bauraumhöhen
Mitbehandlung Antrag CSU Stadtratsfraktion vom 15.11.2017

3. Gröbenrieder Straße 21 - ASV Gelände
Ersatzbau Georg-Scherer-Halle
Sachstand und Planziele

4. Östlich Theodor-Heuss-Straße/nördlich Feldstraße
Teilaussiedlung TSV 1865
110 kV-Leitung - weiteres Vorgehen

5. Schleißheimer Straße 84
Bauantrag, Tektur zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses (Haus G) hinsichtlich Erkeranbaus im Osten und Grundsrissänderung im Dachgeschoss und Dachstuhl
Wiederbehandlung

6. Sudetenlandstraße 79
Bauantrag zum Neubau eines Boardinghauses mit Carlift und Duplexparkern
§ 34 BauGB, Innenbereich

7. Landsberger Straße 2 a
Vorbescheid, Neubau einer Wohnanlage mit Tiefgarage
Innenbereich § 34 BauGB

8. Pfarrstraße 1
Antrag auf Vorbescheid
Aufstockung mit Veränderung im Dachgeschoß des ehemaligen Kaufhauses Hörhammer

9. Hochstraße 24a
Neubau einer zusätzlichen Wohneinheit
Befreiung vom Bebauungsplan Nr. 5/65

10. Ascherbachweg 4
Nutzungsänderung eines Wohnhauses in eine Tagespflegeeinrichtung mit Betriebsleiterwohnung
Außenbereich § 35 BauGB

11. Verschiedenes öffentlich

Mi 02.05.2018 14:30h - Haupt- und Finanzausschuss

1.Sanierung, Renovierung, Erweiterung Musikheim der Knabenkapelle Dachau e.V. – Investitionsantrag für Planungsleistungen

2.Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der städtischen Bestattungseinrichtungen (Friedhofsgebührensatzung); Änderung der Bestattungsgebühren

3.Änderung der Feuerwehrgebührensatzung

4.Antrag von Radsport u. Freizeit "forice 89" Dachau e.V. - Franz-Xaver-Böhm-Gedächtnisrennen 2018

5.Max-Mannheimer-Platz 4 (Städtisches Studentenwohnheim);
Antrag der Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau e.V. auf Öffnung des Studentenwohnheims auch für Auszubildende und Meisterschüler

6.Gewerbesteuer / Steuergeheimnis

7.Bericht zur Datenschutz-Grundverordnung

8.Verschiedenes öffentlich

Dienstag, 24. April 2018

Sparkassen Fusion: Notwendige Nachbesserungen zur Fusion - Veranstaltungshinweis

Pressemitteilung:

Das Bündnis für Dachau begleitet die geplante Fusion der Sparkassen Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg sehr kritisch und veranstaltet daher am

Freitag den 04. Mai 2018
19.00 Uhr
Altstadthotel Zieglerbräu



einen Themenabend mit Dr. Martin Runge. Dazu laden wir alle Interessierten Bürgerinnen herzlich ein. In dieser Veranstaltung sollen zum Teil auch die für das Bündnis für Dachau wichtigsten 3 Aspekte der Sparkassenfusion angesprochen werden:

Gemeinwohl: Die Sparkassen sind von Gesetz her öffentliche Einrichtungen und sind dem Gemeinwohl verpflichtet. Es muss daher weiterhin gewährleistet sein, dass die Sparkassen regional verwurzelt bleiben und flächendeckend geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen für die Wirtschaft, die Kommunen und alle Bevölkerungsschichten zur Verfügung stellen. Das Bündnis für Dachau tritt darüber hinaus dafür ein, dass im Zuge einer Fusion auch der Beitritt zur Gemeinwohlökonomie geprüft werden sollte. Prominente Mitglieder dieser Organisation in der Region sind die Spardabank München und BKK Pro Vita. Mit einem solchen ganzheitlichen Ansatz werden auch so wichtige Aspekte wie Mitarbeiterzufriedenheit und ökologische Aspekte der Geschäftstätigkeit mit einbezogen, die für das Bündnis für Dachau wichtige Prüfpunkte einer Fusion darstellen. Darüber hinaus haben die genannten Unternehmen gezeigt, dass die Gemeinwohlökonomie auch wirtschaftliche Vorteile bringt.

Wirtschaft: Das Bündnis für Dachau tritt dafür ein, dass Dachau als wichtiger Sparkassenstandort bestehen bleibt. Dies ist so auch im Fusionsvertrag verankert. Es muss weiterhin auch gewährleistet werden, dass die Gewerbesteuererträge fusionsbedingt nicht absinken. Kritisch zu sehen ist, dass trotz des Fakts das Dachau in der geplanten Fusion der stärkste Partner ist, in Zukunft der Hauptstandort und die meisten Mitarbeiter in Fürstenfeldbruck verankert werden. Langfristig wird damit Dachau in der zukünftigen Sparkasse wirtschaftlich abgehängt. Dringend notwendig ist auch eine Abkehr von der bisherigen Sponsorentätigkeit der Sparkassen nach Gutsherrenart hin zu einer substantiellen
Ausschüttungskultur an die Anteilseigner - nur so kann gewährleistet werden, dass die Gelder nach demokratischen Grundsätzen dem Gemeinwohl zugeführt werden.

Vorstand und Aufsichtsrat: Vorstand und Aufsichtsrat der Fusionssparkassen sind bereits heute die im Vergleich zu anderen Sparkassen höchst dotierten Positionen in Bayern. Es muss daher darauf geachtet werden, dass erst nach vollständigem Vollzug der Fusion (also frühestens 2026) über eine dann mit der Leistungsfähigkeit der Sparkasse im Einklang stehenden Erhöhung der Bezüge nachgedacht wird. Damit sollten unnötig hohe Pensionsansprüche für demnächst ausscheidende Vorstandsmitglieder vermieden werden. Im Übrigen müssen die Bezüge der Vorstände in einer gesunden Relation zu den Mitarbeitern stehen (die Gemeinwohlökonomie empfiehlt hier einen Faktor von max. 10 zwischen geringstem und höchstem Einkommen im Unternehmen). Bei der Besetzung von Aufsichtsratspositionen muss in Zukunft gewährleistet sein, dass hier kein lukrativer Nebenerwerb für ehemaligen Mandatsträger mehr ermöglicht wird.

Bündnis für Dachau
Fraktion im Stadtrat
Sabine Geissler     Kai Kühnel      Bernhard Sturm       Michael Eisenmann

Klagenfurt 500: Partnerstädte-Delegationen empfangen

Bürgermeister Kai Kühnel nahm als Stellvertreter für den Oberbürgermeister an der 500 Jahr Feier der Stadt Klagenfurt teil. Beim heutigen Festakt sprach u.a. auch Büchner-Preisträger Josef Winkler. Die Rede sorgte für Aufsehen, da der Schriftsteller in ihr die Regierenden der Stadt Klagenfurt und des Landes Kärnten heftig kritisierte; etwa dafür, dass Klagenfurt immer noch keine eigene Stadtbibliothek aber ein Fussballstadion für 30.000 Zuschauer hat. Dabei bezog er sich im wesentlichen auf die ehemals Regierenden unter anderen auch auf Jörg Haider. Er sprach den Hypo-Alpe-Adria-Skandal an in dem auch die BayernLB (In der Landesbank-Affäre gerät Dachaus Landrat Christmann unter Druck) verwickelt war. Dabei erhob er schwerste Vorwürfe, in der Kleinen Zeitung wird das als Skandal gewertet: Aufregung um Rede von Josef Winkler.

Die Sonderseiten zum Festakt Klagenfurt 500

Ein Live Aufzeichnung als Video ist hier zu finden: Festakt im Wappensaal (Winklers Rede ab 2:26:00h)

Hier die offizielle Pressemitteilung der Stadt Klagenfurt.
Zum großen Schenkungsjubiläum der Stadt Klagenfurt reisen aus ganz Europa die Gratulanten an. Gestern Abend gab es einen Empfang im Schloss Maria Loretto.
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und die beiden Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler und Christian Scheider konnten Bürgermeister und Delegationen aus elf der fünfzehn Klagenfurter Partnerstädte begrüßen.

Alle nehmen heute, Dienstag, am großen Festakt im Wappensaal teil. Mit dabei sind die Partnerstädte Wiesbaden, Gorizia, Nova Gorica, Gladsaxe, Dessau- Roßlau, Dachau, Czernowitz, Sibiu, Tarragona, Zalaegerszeg und Rzeszow.

Die Klagenfurter Bürgermeisterin begrüßte die Delegationen mit herzlichen Worten. „Es ist eine sehr große Ehre, dass wir am Vorabend des Schenkungstages Freunde aus so vielen Partnerstädten willkommen heißen dürfen“, sagte Dr. Maria-Luise Mathiaschitz. Sie wies auf die Bedeutung der Schenkung an die Landstände hin und erklärte, wie sich Klagenfurt dadurch entwickeln konnte und entwickelt hat.

Um die Herausforderungen und Aufgaben, die sich auch innerhalb der Europäischen Union stellen, in der Zukunft gut bewältigen zu können, ist der Austausch und der Dialog unter den Städten wichtiger denn je, stellte die Bürgermeisterin fest und meinte: „Eine Stadt kann sich nur weiterentwickeln, wenn man sich mit neuen Ideen beschäftigt und über den Tellerrand sieht“.

Beim Empfang für die Partnerstädte im Schloss Loretto gab es auch die Uraufführung eines Kurzfilms von Ingmar Lindner. Das Video widmet sich gelebter Partnerschaft und stellt Menschen aus Klagenfurter Partnerstädten vor, die in der Kärntner Landeshauptstadt eine neue Heimat gefunden haben.

Zum Abschluss des Abends trugen sich die Gäste in das Goldene Buch der Stadt Klagenfurt ein.

Montag, 16. April 2018

Quo vadis CSU...

...erst das Polizeiaufgabengesetz und jetzt das „Psychisch-Kranke-Wegsperrgesetz“. Die Söderregierung möchte zukünftig depressive, psychisch Kranke Menschen „Mollathisieren“ (Zitat SZ). „Depressive Menschen sollen künftig nach Regeln, die bisher nur für Straftäter galten, in Krankenhäusern festgesetzt werden können - ohne dass (wie bei Gustl Mollath) eine Straftat vorliegt. 
Hey CSU, was soll das. Anlasslos angebliche „Gefährder“ auf unbestimmte Zeit wegsperren wollen, psychisch Kranke kriminalisieren und Orban in den Himmel jauchzen. Ja, geht‘s noch? Was kommt als nächstes? Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der CSU-Basis?

Sonntag, 15. April 2018

Wussten Sie schon...


...das Auto wird am effizientesten eingesetzt,
wenn es vor der Benutzung durch das Fahrrad ersetzt wird.


 

Auf Strecken bis 8 Kilometer ist man mit dem Pedelec schneller im Stadtverkehr.

Bis 5 Kilometer ist man meist mit einem Fahrrad schneller als mit dem Auto.

Freitag, 13. April 2018

Förderung von Lastenfahrrädern: Unnötige Hindernisse beseitigen


die Stadt Dachau fördert mittlerweile den Kauf von Lastenfahrrädern und hofft damit Dachauer Bürger zum Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu bewegen. Das Bündnis für Dachau stellt dazu folgenden


Antrag:



Die Stadt Dachau beseitigt soweit möglich im gesamten Stadtgebiet sogenannte Umlaufsperren sowie ähnliche Hindernisse, wie Stufen und Pfosten auf Rad- und kombinierten Rad-/Fußwegen.



Begründung:


Sogenannte Umlaufsperren sind bereits als Solches eine Zumutung für Radfahrer. Für Lastenradfahrer sind solche Hindernisse hingegen oft unüberwindlich und erfordern teils erhebliche Umwege und reduziert die Bereitschaft auf Lastenräder umzusteigen.

Donnerstag, 5. April 2018

Sparkassen Fusion: Weitere Irritationen aus dem Landkreis Landsberg

Die Sparkasse Landsberg sorgt weiter für Irritationen bezüglich der geplanten Fusion mit den Sparkassen Fürstenfeldbruck und Dachau. In einem Bericht der Augsburger Allgemeinen wurde jetzt die Anklage gegen den Landsberger Sparkassen Vorstand Roland Böck wegen Untreue im Fall der Miesbacher Sparkasse und dem damaligen Landrat Kreidl veröffentlicht.


Für das Bündnis stellt sich hier die Frage, ob dieses Verfahren einen Einfluss auf die Fusionspläne hat und noch wichtiger, ob sichergestellt ist, dass ein möglicherweise wegen Untreue verurteilter Landsberger Vorstand nicht Vorstand einer Fussionssparkasse wird.
Michael Eisenmann
Stadtrat

Mittwoch, 4. April 2018

Fr 04.05.18 Themenabend: Sparkassen-Fusion

Sparkassen-Fusion – (überlebens)notwendiger Schritt oder bewusster Marsch in das Ende von Sparkassen als öffentliche und örtliche Geldhäuser?

Dr. Martin Runge, MdL
wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion
Die Grünen im Bayrischen Landtag

Einlass 18:30h Beginn 19:00h

Die drei Sparkassen Dachau, Fürstenfeldbruck, und Landsberg-Dießen streben bekanntlich ihren Zusammenschluss an. Sollte es zu einer Fusion der drei genannten Geldhäuser kommen, würde die viertgrößte Sparkasse in Bayern mit einer Bilanzsumme von gut acht Milliarden Euro entstehen. Als Vorteile einer Fusion und damit eines größeren Unternehmens werden von den Protagonisten des Zusammenschlusses größere Flexibilität, Bündelung von Kompetenzen und in Relation weniger Verwaltungsaufwand ins Feld geführt. Dies sei wiederum vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen – genannt werden hier die Digitalisierung, wachsende regulatorische Anforderungen und die Niedrigzinsphase – wichtig, um im Markt gut bestehen zu können.


Vor einer Entscheidung für oder gegen eine Fusion gilt es nun, die möglichen Vor- und Nachteile, die Chancen und Risiken eines Zusammenschlusses zu diskutieren und abzuwägen. Bei einer solchen Abwägung darf es nicht nur um einzelwirtschaftliche, pekuniäre Gesichtspunkte gehen. Vielmehr gilt es zu hinterfragen, was eine Fusionierung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Kunden der Sparkassen zur Folge hat und wie es bestellt sein wird um die Erfüllbarkeit und die Erfüllung der originären Aufgaben von Sparkassen. Zu nennen sind hier die Bedienung mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen in der Fläche und die Örtlichkeit, aber auch die Unterstützung der „Aufgabenerfüllung der Kommunen im wirtschaftlichen, regionalpolitischen, sozialen und kulturellen Bereich“. Denn Sparkassen sind öffentliche Einrichtungen, sie haben einen öffentlichen Auftrag und sind dem Gemeinwohl verpflichtet.

All die genannten Punkte wird Dr. Martin Runge, gelernter Wirtschaftswissenschaftler und als langjähriger Fürstenfeldbrucker Kreisrat auch Mitglied der Verbandsversammlung der Sparkasse Fürstenfeldbruck, ansprechen. Selbstverständlich wird er auch auf finanzwirtschaftliche Kennzahlen der drei Geldhäuser und auf Eckpunkte des vorgesehenen Vereinigungsvertrages eingehen.

Di 10.04.2018 14:30h - Haupt- und Finanzausschuss

1. Bestätigung der Kommandantenwahl der Freiwilligen Feuerwehr Pellheim

2. Bestellung des behördlichen Datenschutzbeauftragten:
Hier Stellvertreter

3. Verschiedenes öffentlich

Sonntag, 1. April 2018

DAHxit: wie schnell wird Dachau kreisfrei

Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD) und sein Stellvertreter Kai Kühnel (Bündnis für Dachau) werden bereits am kommenden Mittwoch der Einladung von Oberbürgermeister Gerold Noerenberger (CSU) folgen und sich vor Ort über Chancen und Risiken Neu-Ulms auf dem Weg in die Kreisfreiheit informieren. Die Stadt Dachau wird in den nächsten Jahren die 50.000er Marke bei der Einwohnerzahl überschreiten und kann dann bei der Regierung einen Antrag auf Austritt aus dem Landkreis stellen.

Auf diesen Weg ist neben Neu-Ulm auch die Stadt Reutlingen. "Wenn wir kreisfrei werden, hat die Stadt Neu-Ulm rund sechs Millionen Euro zusätzlich zur Gestaltung ihrer städtischen Aufgaben zur Verfügung, als bisher als kreisangehörige Stadt", sagte Oberbürgermeister Noerenberg.

Dass so ein Schritt für Dachau wohlüberlegt sein muss ist klar. "Wir müssen vorbereitet sein, wenn der Tag X eintritt, da kann man sich nicht früh genug kundig machen" so Bürgermeister Kühnel.

Auch für den Landkreis ergäben sich große Vorteile, denn mit dem Austritt der Stadt Dachau aus dem Landkreis ist auch keine Erhöhung der Kreistagsmitglieder von 60 auf 70 notwendig. Man spart also nicht nur den Umbau des Sitzungssaals, eventuell erübrigt sich dann auch der Neubau des Landratsamtes.

Landkreis schreibt Blogwart aus

Eine Allianz aus Landkreispolitikern fordert Landrat Löwl auf einen Blogwart einzustellen. Um noch ausreichend schnell auf die Flut von Blogbeiträgen der Dachauer Ortsverbände von CSU, SPD, Bündnis für Dachau und ÜB reagieren zu können, solle nun ein hauptamtlicher Blogwart beim Landkreis geschaffen werden. Die Stelle wird in der Tarifgruppe E7 ab 1.4.18 ausgeschrieben.

Mittwoch, 28. März 2018

Gemeinwohlökonomie: Kritische Auseinandersetzung zum Konsum im BR

Heute gabs einen interessanten Beitrag in der BR Sendung Stationen zur Gemeinwohlökonomie. Der Titel der Sendung nannte sich "Konsum und Moral - geht beides?". Hier passt die Gemeinwohlökonomie, deren Mitglied auch das Bündnis ist,  natürlich bestens zum Thema. Ab Minute 22:50 startet der Beitrag. Allerdings sind auch alle weiteren Beiträge durchaus sehenswert (Solidarische Landwirtschaft, Verpackungsfreie Märkte, Verbraucherberatungsportal Utopia, usw.).

hier geht's zum BR Beitrag

Sparkassen-Fusion: wachsender Widerstand

Anbei aktuelle Links zur Fusion

MM/DAH 29.03.18
Geplante Sparkassen-Fusion: Gegner machen mobil

SZ FFB 26.03.18
Bürger gegen Sparkassenfusion
Landsberger Stadtrat muss sich mit Versammlungsvotum beschäftigen


Augsburger Allgemeine 26.03.18
Sparkasse: Etappenerfolg für Fusionskritiker

MM FFB 02.03.18
Unterschriften gegen Sparkassen-Fusion

Montag, 26. März 2018

400.000 Zugriffe

Heute Nacht hatten wir den vierhunderttausensten Zugriff auf unseren Blog.

Wir begannen 2007 mit unserem Berichten aus der Kommunalpolitik. In den ersten Jahren kamen wir über 2000 Zugriffe im Monat nicht hinaus. Inzwischen bewegen wir uns im Schnitt unter knapp 10.000 Zugriffen im Monat.

Die meisten Zugriffe hatten folgende Themen:

2.157 Radlparkhaus
1.374 Seilbahn für Dachau
1.169 Münchener Straße bleibt
990 Landratsamterweiterung
927 Burgfriedenstr.1 wird nicht abgerissen

Zwischendurch gab es einige Versuche uns das posten zu verbieten, aber inzwischen haben sich (fast) alle daran gewohnt, dass es auch Stadträten erlaubt sein muss die Geschehnisse aus ihrer Sicht darzustellen. Wir haben nicht den Anspruch objektiv zu berichten, dafür gibt es die Lokalblätter.

Samstag, 24. März 2018

Seilbahn Koblenz aus der Vogelperspektive

Diese Seilbahn verwendet Kabinen mit einer Kapazität von 35 Personen, die auch im ÖPNV eingesetzt werden. Die Seilbahn ist barrierefrei, d.h. Rollstühle können problemlos mitfahren. Auch Fahrräder passen in die Kabinen.

Copyright by Skyglide Event Deutschland GmbH.

Seilbahn für Dachau?!? - Stadträte sind begeistert - Löwl ignorierte den Vorschlag

Einstimmig hat der Stadtrat im Umwelt- und Verkehrsausschuss vom 21.03.18 dem Vorschlag des Bündnis zugestimmt die Machbarkeit einer Seilbahnverbindung in den Münchner Norden zu prüfen.


Ein durchaus überraschendes Ergebnis, was man auch an der Pressereaktion (siehe unten) ablesen kann. Doch was noch viel mehr überrascht und doch sehr verwundert ist, dass diese sehr vielversprechende Alternative vom Landrat Löwl im Nahverkehrsplan nicht ansatzweise untersucht und einbezogen wurde. Und das obwohl wir vom Bündnis diese Möglichkeit bereits bei der Bürgerbeteiligung mit eingebracht haben und sogar einen konkreten Vorschlag für einen Streckenverlauf an den Landrat weitergegeben haben.
Offensichtlich ist der Landrat so sehr auf seine Megastraßenbaulösung mit diversen Umfahrungen (inkl. der Nord-Ost-Umfahrung Dachau) versteift, dass es Ihm offensichtlich nicht Wert war auch Alternativen zum Straßenwahn zu untersuchen. Auf explizite Nachfrage wurde jedenfalls bestätigt, dass die so wichtige Verbindung in den Münchner Norden in keinster Weise im neuen Nahverkehrsplan untersucht wurde. Das ist Bürgerveräppelung und nicht -beteiligung, wenn man sich aus den Beiträgen nur raussucht, was einem in sein Parteikonzept passt.


Gott sei Dank lassen sich die Dachauer Stadträte nicht vom Landrat überrumpeln und haben neben der Seilbahn auch noch einige weitere wichtige Ausbaustufen für den Dachauer Busverkehr für den neuen Nahverkehrsplan eingefordert.

Pressespiegel:

Münchner Merkur: Grünes Licht für schnellere Busse
Dachauer Kurier: Damit sich in Dachau etwas bewegt
Süddeutsche Zeitung: Vorfahrt für den Nahverkehr


Donnerstag, 22. März 2018

Mietradsystem für Dachau - Blaue MVG Räder kommen nach Dachau

Im Umwelt- und Verkehrsausschuss vom 21.03.2018 wurde beschlossen, dass das MVG Mietradangebot auch nach Dachau hin ausgeweitet wird.
So sieht es auch bald in Dachau aus - MVG RadStation an der Hackerbrücke




Nachdem das aus München bekannte Mietradsystem der MVG seine Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt hat, wird es dieses bald auch in Dachau geben. Von der Verwaltung wurde vorgeschlagen, dass an drei Standorten (Bahnhof, Altstadt, Gedenkstätte) Ausleihstationen erstellt werden.


Dieser Vorschlag wurde von der CSU als zu sehr touristisch und zu wenig alltagstauglich kritisiert. Schlussendlich einigte man sich auf einen größeren Wurf, in dem weitere Standorte (Klagenfurter Platz, Stadtbahnhof, Ernst-Reuter-Platz und Gewerbegebiet) mit einbezogen werden.



Seilbahn für Dachau?!? Auf Anregung des Bündnis prüft die Stadt die Machbarkeit einer Seilbahnlösung in den Münchner Norden

Im Umwelt- und Verkehrsausschuss vom 21.03.2018 wurde dem Stadtrat die Ergebnisse des Nahverkehrsplans des Landkreis Dachaus in Zusammenarbeit mit der Stadt Dachau präsentiert.


Das Bündnis kritisierte, dass im vorliegenden Nahverkehrsplan die Verbindungen in den Münchner Norden mit den dort ansässigen großen Arbeitgebern nicht ausreichen berücksichtigt wurde. Gerade diese Verbindungen sind aber für einen beträchtlichen Teil der Verkehrsbelastung in und um Dachau verantwortlich. Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem ( S-Bahn Nordring, Verlängerung U 3 bis Untermenzing) sind auf absehbare Zukunft nicht absehbar.


Das Bündnis für Dachau brachte deshalb den Vorschlag, dass eine Seilbahnverbindung von Dachau aus in den Münchner Norden auf deren Machbarkeit hin geprüft werden sollte. Dabei könnte z.B. auch das vom Landrat so sehr präferierte Parkhaus in Breitenau sinnvoll erschlossen werden. Der Ausschuss stimmte einstimmig diesem Vorstoß zu.
Seilbahnen werden immer öfter im Urbanen Raum, wie hier in Koblenz am Deutschen Eck, eingesetzt.
Eine solche Lösung bietet einige wichtige Vorteile: Seilbahnen....


• haben einen geringen Platzbedarf
• haben kein störenden Einfluss auf den übrigen Verkehr
• benötigen wenig Fläche
• verursachen keine CO2-Emissionen (bei Verwendung Ökostrom)
• besitzen eine deutlich größere Förderkapazität als Buslinien
• kennen keine Wartezeiten, da es sich um einen Stetigförderer handelt
• nehmen die Luftlinie, das bedingt kurze Beförderungszeiten
• besitzen hohe touristische Attraktivität
• überschweben Hindernisse (Wasser, Straßen, Bahnlinien, Gebäude, etc.)

• haben geringere Investitions- , Betriebs- und Personalkosten

Das Bündnis ist davon überzeugt, dass es damit den Anstoß für eine attraktive Anbindung Dachaus in den Münchner Norden gegeben hat.


Insgesamt wird der Nahverkehrsplan einige wichtige Verbesserungen für die Stadt bringen. Die wichtigste wäre dabei die Einführung eines landkreisweiten Rufbussystems für die Zeiten, an denen kein Busverkehr zur Verfügung steht. Womit die Voraussetzung geschaffen wird auf ein Auto (zumindest das 2., 3. oder 4.)  zu verzichten. Weitere Verbesserungen sind die Einführung eines 10 Minuten Takts auf den Ringlinien und die Ausweitung der Betriebszeiten bis 22.00 Uhr auf allen Linien.


Dem Ausschuss gingen diese Verbesserungen allerdings nicht weit genug. Die Stadt wurde deshalb beauftragt weitere Verbesserungen (Ausweitung der Betriebszeiten bis 24.00Uhr und 10 Minuten Takt auf allen Linien) in den Nahverkehrsplan einzubringen.

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