08.11.12 04:56h
Bei der morgentlichen Lektüre der Dachauer SZ fällt auf, dass bei der Vorstellung des MD-Vorhabens ein ganzes Baugebiet fehlt. Unerklärlich, wie kann das sein.
08.11.12 05:12h
Ich nicke wieder ein und träume weiter. Ein Anruf bei unserem Whistleblower Martin Unwahr bringt dann Klarheit:
Die Dachauer SZ hat dem MD-Baurechtsentwickler Ullmann das Landschaftsschutzgebiet auf dem ehemaligen Fussballplatz abgetrotzt. Während der Präsentation der Pläne "Kontorhaus und Pentagon" wurde seitens der SZ heftig nachgefragt wie denn die mehr als 15.000 m2 Bruttogeschossfläche östlich der Bahn verkehrlich erschlossen werden sollen und wie der Bauwerber sicherstellen wolle, dass sowohl Kreistag als auch Stadtrat der Aufhebung des Landschaftsschutzes zustimmen. Die rund 100 Wohneinheiten lösten zudem soziale Folgelasten wie Kindergärten und Schulen aus, zusätzlich zu den westlich der Bahn gelegenen Bauflächen.
Schießlich zeigte sich Ullmann einsichtig und handelte mit der Dachauer SZ einen Deal aus: die Dachauer SZ berichtet überhaupt nicht über das östlich der Bahn gelegene Gelände, im Gegenzug verzichtet Ullmann darauf den Stadtrat und die Bevölkerung mit der strittigen Bebauung zu belasten und biete dafür einen Yacht- und Kanuhafen an der Amper an.
So kommt es, dass im Gegensatz zu den Dachauer Nachrichten die Dachauer SZ gar nicht mehr über das Gebiet "Rosenaue" berichtet.
Wir gratulieren, die Dachauer SZ hat dem Bauausschuss und Stadtrat nun heftige Auseinandersetzungen erspart und auch der Wahlkampf wird nicht mit diesem höchst brisanten Thema belastet. Gäbe es einen Friedensnobelpreis auf lokaler Ebene, die Dachauer SZ hätte ihn verdient.
08.11.12 07:00h Der Wecker klingelt, zurück in der Wirklichkeit
Donnerstag, 8. November 2012
Dienstag, 6. November 2012
DEG (Ullmann) legt Studie für MD-Gelände vor.
Laut einem Bericht in der Dachauer SZ hat die Dachau Entwicklungsgesellschaft ein Rahmenkonzept vorgelegt.
"Wir wollen nicht bloß eine Schlafstadt, aber wir brauchen eine gewisse Flexibilität bei der Nutzung", erklärt Ullmann in der morgigen Ausgabe. Abgesehen davon, dass der Satz relativ sinnfrei ist, können wir uns denken was flexibel heißt, das haben wir ja hinreichend erfahren bei den Bauvorhaben:
Flexibel heißt: beide Augen ganz fest zudrücken bei der sozialgerechten Bodennutzung, Straßenraum und öffentliche Stellplätze knappest bemessen, Verkehrschaos ist zu Gunsten des Bauträgers seitens der Stadt in Kauf zu nehmen.
Am lustigsten wird dann wieder das folgende Argument sein:
"Wir treten ja so und so viel Grünfläche ab." Was für ein Unsinn! Wenn jemand von 100 % Fläche 70% Baufläche bekommt, dann wird ihm nichts weggenommen, sondern ihm wird etwas geschenkt.
Im Konzept heißt es weiterhin: "Im neuen Konzept ist auch eine lockere Bebauung des Sportplatzgeländes an der Rosenstraße mit Einfamilien- und Doppelhäusern enthalten." Rosenaue wird das neue Stadtviertel genannt. Allein dieses Gebiet, aufgeteilt in 3 Bauabschnitte, beinhaltet 15330 m2 Bruttogeschossfläche. Der verkehrliche Anschluss ist in dem 100-Seiten-Papier erstmal ausgelassen, bzw. wird komplett über die Ostenstraße abgewickelt. Und dass das Gelände Landschaftsschutzgebiet ist, wird mit keinem Wort erwähnt.
Man kann sich auch schon ein schönes Bild davon machen wie die für Dachau typische Wohnquartierbebauung aussehen wird, einmal am Beispiel-Entwurf "Würzburg" aber auch das gefällige Modell "Wiesbaden" oder auch "Hamburg Barmbeck".
Im Fazit kommt die EG dann auf den Punkt:
"Wir wollen nicht bloß eine Schlafstadt, aber wir brauchen eine gewisse Flexibilität bei der Nutzung", erklärt Ullmann in der morgigen Ausgabe. Abgesehen davon, dass der Satz relativ sinnfrei ist, können wir uns denken was flexibel heißt, das haben wir ja hinreichend erfahren bei den Bauvorhaben:
- Pilz und Palme (Ullmann)
- Theo 8 und Umgebung (Ullmann)
- Stockmann-Straße (Ullmann)
Flexibel heißt: beide Augen ganz fest zudrücken bei der sozialgerechten Bodennutzung, Straßenraum und öffentliche Stellplätze knappest bemessen, Verkehrschaos ist zu Gunsten des Bauträgers seitens der Stadt in Kauf zu nehmen.
Am lustigsten wird dann wieder das folgende Argument sein:
"Wir treten ja so und so viel Grünfläche ab." Was für ein Unsinn! Wenn jemand von 100 % Fläche 70% Baufläche bekommt, dann wird ihm nichts weggenommen, sondern ihm wird etwas geschenkt.
Im Konzept heißt es weiterhin: "Im neuen Konzept ist auch eine lockere Bebauung des Sportplatzgeländes an der Rosenstraße mit Einfamilien- und Doppelhäusern enthalten." Rosenaue wird das neue Stadtviertel genannt. Allein dieses Gebiet, aufgeteilt in 3 Bauabschnitte, beinhaltet 15330 m2 Bruttogeschossfläche. Der verkehrliche Anschluss ist in dem 100-Seiten-Papier erstmal ausgelassen, bzw. wird komplett über die Ostenstraße abgewickelt. Und dass das Gelände Landschaftsschutzgebiet ist, wird mit keinem Wort erwähnt.
Man kann sich auch schon ein schönes Bild davon machen wie die für Dachau typische Wohnquartierbebauung aussehen wird, einmal am Beispiel-Entwurf "Würzburg" aber auch das gefällige Modell "Wiesbaden" oder auch "Hamburg Barmbeck".
Im Fazit kommt die EG dann auf den Punkt:
"Entscheidend ist aber gerade deshalb auch seitens der Genehmigungsbehörden und beteiligter öffentlicher Stellen, insbesondere der Stadt Dachau, die bekanntermaßen die Planungshoheit besitzt und Bauaufsichtsbehörde ist, eine großzügige, tolerante Verbind-lichkeit, die ebenso unerlässlich ist, wie die erforderliche Flexibilität im Sinne einer wirtschaftlich notwendigen und zweckmäßigen Umsetzung dieses Großprojektes." Das sind Sätze!
Montag, 5. November 2012
Hauptausschuss 07.11.
Am Mittwoch, 7. November 2012,
14:30 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses statt.
Ort: Alter Sitzungssaal im
Rathaus Dachau
Es werden folgende
Tagesordnungspunkte behandelt:
1. Bürgerspitalstiftung;
Etatfestlegungen und Erlass der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2013
2. Sportförderung 2013
3. Haushalt 2013 - Zuschussantrag
des TSV 1865 Dachau zur Sanierung des Umkleide- und Duschbereichs
4. Haushalt 2013 - Zuschussantrag
des ASV Dachau für Brandschutzmaßnahmen in der Georg-Scherer-Halle
5. Etatfestlegungen und Erlass
der Haushaltssatzung der Stadt Dachau für das Haushaltsjahr 2013
6. Verschiedenes öffentlich
Stadtratssitzung 06.11.
Am Dienstag, 6. November 2012, 18:00 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Stadtrats statt.
Ort: Neuer Sitzungssaal im Rathaus Dachau
Es werden folgende Tagesordnungspunkte behandelt:
1. Kinderhaus Mariä Himmelfahrt Außenanlagen
Billigung der Planung
2. Verschiedenes öffentlich
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Sanierung der Altstadtgarage wird weitergeplant
Im gestrigen Werkausschuss wurde trotz Bedenken der Werkleitung und aller Fraktionen beschlossen die Planung der Sanierung der Altstadtgarage voranzutreiben.
CSU/FDP-FW/ÜB (11) : SPD/GRÜNE/Bündnis für Dachau (4)
Während Verkehrsreferent Koch seine Gegenargumente vorbrachte, wurde er ständig von der CSU aufgefordert Alternativlösungen vorzuschlagen. Kai Kühnel (Bündnis) stellte aber in Frage ob es überhaupt die Aufgabe der öffentlichen Hand sei, für 88 Dauerparker eine Garage vorzuhalten und machte den Vorschlag die Garage den Nutzern zu schenken oder kostendeckende Gebühren zu verlangen. Auch Werkleiter Nübel betonte, dass dies eine politische Entscheidung und zweifelhaft sei, ob dauervermietete Stellplätze der Daseinsfürsorge dienten und somit eine kommunale Aufgabe wären.
OB Bürgel räumte ein, dass die Garage niemand geschenkt haben wolle.
Auf mehrfache Nachrage, was denn ein dauervermieteter Stellplatz in der Altstadtgarage überhaupt Miete kosten müsste, sicherte Werkleiter Haimerl zu, die entsprechenden Zahlen demnächst zur Verfügung zu stellen.
Grundsätzlich war man sich darüber einig, dass eine neue öffentliche Garage aus immisionsschutzrechtlichen Gründen nirgendwo in der Altstadt genehmigungsfähig ist. Allenfalls kleinere Anwohnergaragen seien möglich, weil so mit weniger Wechsel und somit Lärm gerechnet werden müsse.
Erläuterung:
Nach der Sanierung stehen lediglich ca. 30 Stellplätze für die öffentliche Nutzung zur Verfügung, diese befinden sich überwiegend ohne Dach auf den oberen Decks. Die 88 dauervermietenden Plätze stehen der öffentlichen Nutzung nicht zur Verfügung. Wenn also von größeren Veranstaltungen die Rede ist, dann bleibt zweifelhaft ob 30 Stellplätze dieses Problem lösen können.
CSU/FDP-FW/ÜB (11) : SPD/GRÜNE/Bündnis für Dachau (4)
Während Verkehrsreferent Koch seine Gegenargumente vorbrachte, wurde er ständig von der CSU aufgefordert Alternativlösungen vorzuschlagen. Kai Kühnel (Bündnis) stellte aber in Frage ob es überhaupt die Aufgabe der öffentlichen Hand sei, für 88 Dauerparker eine Garage vorzuhalten und machte den Vorschlag die Garage den Nutzern zu schenken oder kostendeckende Gebühren zu verlangen. Auch Werkleiter Nübel betonte, dass dies eine politische Entscheidung und zweifelhaft sei, ob dauervermietete Stellplätze der Daseinsfürsorge dienten und somit eine kommunale Aufgabe wären.
OB Bürgel räumte ein, dass die Garage niemand geschenkt haben wolle.
Auf mehrfache Nachrage, was denn ein dauervermieteter Stellplatz in der Altstadtgarage überhaupt Miete kosten müsste, sicherte Werkleiter Haimerl zu, die entsprechenden Zahlen demnächst zur Verfügung zu stellen.
Grundsätzlich war man sich darüber einig, dass eine neue öffentliche Garage aus immisionsschutzrechtlichen Gründen nirgendwo in der Altstadt genehmigungsfähig ist. Allenfalls kleinere Anwohnergaragen seien möglich, weil so mit weniger Wechsel und somit Lärm gerechnet werden müsse.
Erläuterung:
Nach der Sanierung stehen lediglich ca. 30 Stellplätze für die öffentliche Nutzung zur Verfügung, diese befinden sich überwiegend ohne Dach auf den oberen Decks. Die 88 dauervermietenden Plätze stehen der öffentlichen Nutzung nicht zur Verfügung. Wenn also von größeren Veranstaltungen die Rede ist, dann bleibt zweifelhaft ob 30 Stellplätze dieses Problem lösen können.
Freitag, 26. Oktober 2012
Kohlekraftwerk Lünen: Auch neue Genehmigungsanträge rechtswidrig?
Das Kohlekraftwerk mit Beteiligung der Stadtwerke Dachau ist nach Ansicht des BUND weiterhin nicht genehmigungsfähig.
Im Fazit der Pressemitteilung heißt es dazu:
"Unterm Strich verstoßen nach BUND-Meinung auch die Neuanträge damit nach wie vor gegen zahl-reiche gesetzliche Vorgaben. Die Einleitung der schadstoff- und wärmebelasteten Kraftwerks- und Kühlturmabwässer seien unvereinbar mit dem Verschlechterungsverbot und dem Verbesserungsgebot der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Zudem würden streng geschützte Arten wie z.B. der Eisvogel mit Quecksilber vergiftet. Auch die neue Prognose der Luftschadstoffimmissionen sei mangelhaft und der Nachweis der FFH-Verträglichkeit hätte nicht erbracht werden können. Der Trianel-Versuch, vorsorglich eine Ausnahme von den Gesetzen zum Schutz der FFH-Gebiete zu beantragen, sei ebenfalls unzulässig. An Trianel appellierte der BUND daher, endlich einzusehen, dass der stark vorbelastete Raum kein neues Kohlekraftwerk vertrage. Obendrein drohe das Vorhaben energiewirtschaftlich und finanziell zu einem Fiasko zu werden."
100.000€ - Die teuersten Stellplätze der Welt in Dachau
In der Vorlage für den Tagesordnungspunkt 1 "Sanierung der Altstadtgarage" zum Werkausschuss heißt es:
Der Nutzen der Parkgarage ergibt sich überwiegend aus den Dauerparkplätzen, die sonst in unmittelbarer Nähe nicht zu finden wären. Für öffentliche Parker ist sie auf Grund der Auslastung von maximal 50% und der noch freien Parkplätze im Einzugsgebiet nicht zwingend erforderlich.
Die Parkgarage hat derzeit 138 Stellplätze. Nach einer Sanierung werden es nur noch 121 sein. Da davon wiederum 88 Stellplätze dauervermietet (aber nicht kostendeckend!) sind, verbleiben lediglich 33 öffentliche Stellplätze.
Addiert man nun zu den prognostizierten Sanierungskosten rund 500.000 € Grundstückswert, dann ergibt sich eine Summe von 3,3 Mio für 33 öffentliche Stellplätze - das sind exakt 100.000€ pro Stellplatz.
Natürlich kann man es auch anders sehen und sagen: die 88 privat vermieteten Stellplätze sind eine öffentliche Aufgabe, da es den Bewohnern der Altstadt nicht zuzumuten ist auf ihren eigenem Grundstück ausreichend Stellplätze zur Verfügung zu stellen.
Oder man könnte argumentieren: Nein es ist einem Altstadtbewohner bzw. einem Mitarbeiter eines Altstadtgeschäftes nicht zuzumuten, auf der Thoma-Wiese zu parken und mit dem Shuttle-Bus die Altstadt zu erreichen.
Für die Kosten wird entweder der Dachauer Stromgebührenzahler aufkommen müssen, oder der Dachauer Steuerzahler. Vielleicht wäre es aber einfach gerechter man frägt die Dauernutzer ob sie bereit sind über eine kostendeckende Miete das Projekt zu finanzieren und ermittelt so den "tatsächlichen" Bedarf! Oder man schenkt den 88 Dauernutzer die Parkgarage, vielleicht sind sie ja ohnehin mit dem Zustand zufrieden.
Letzendlich wäre es sogar billiger, sämtlichen Altstatdbewohnern die Taxifahrten zu ersetzen, die sich aus dem angeblichen Stellplatzmangel in der Dachauer Altstadt ergeben.
30.10.12 Werkausschuss
Am Dienstag, 30. Oktober 2012, 14:30 Uhr,
findet eine öffentliche Sitzung des Werkausschuss statt.
Ort: Sitzungssaal der Stadtwerke Dachau im 2. OG
Es werden folgende Tagesordnungspunkte behandelt:
1. Sanierung Altstadtparkgarage
2. Wirtschaftsplan 2013
3. Verschiedenes öffentlich
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Merkur: Grundidee der Dachauer Windkraft-Allianz ist gescheitert
Unsere Prognose vom 27.04.12 war richtig:
Der gemeinsame Flächennutzungsplan mit der 900 m Abstandsregel ist rechtlich nicht haltbar.
Dazu heute in den Dachauer Nachrichten:
Der gemeinsame Flächennutzungsplan mit der 900 m Abstandsregel ist rechtlich nicht haltbar.
Dazu heute in den Dachauer Nachrichten:
Grundidee der Dachauer Windkraft-Allianz ist gescheitert
SPD stellt Antrag zu Hermann-Ehrlich-Preis
Die SPD, im Gegensatz zur SZ bei der Preisverleihung an Helge Cramer anwesend, wertet den Preis abweichend vom nicht anwesenden Berichterstatter Andreas Glas in der Dachauer Lokalredaktion anders und stellt folgerichtig einen Antrag im Stadtrat:
Der Filmbeitrag über den Dachauer Wahlfälschungsskandal aus dem Jahr 2002 für das ARD Fernsehmagazin Monitor von Dokumentarfilmer Helge Cramer wird als zugängliche Archivalie ins Stadtarchiv Dachau aufgenommen.
BEGRÜNDUNG :
"Der Wahlfälschungsskandal von Dachau im Jahre 2002 ist der größte bekannt gewordene Fall an Wahlfälschung in der Bundesrepublik Deutschland."
(Quelle: Wikipedia, aufgerufen am 23.10.2012).
Aus diesem Grund soll eine Kopie des Filmbeitrages aus dem Jahr 2002 über den Dachauer Wahlfälschungsskandal für das ARD Fernsehmagazin Monitor von Helge Cramer, dem Preisträger des Hermann-Ehrlich-Preises 2012, als zeitgeschichtliches Dokument im Stadtarchiv Dachau aufgenommen werden.
Wahrscheinlich wird der Kommentator erneut nicht nachvollziehen können, welche Bedeutung der Vorgang hat, aber das macht nichts, auf Grund der technischen Probleme im Dachauer Telefonnetz (SZ berichtet!) wird eine Nachfrage ohnehin nicht möglich sein.
Runder Tisch zur Münchner Straße
Bauausschuss am 24.10.12
Die Umgestaltung der Münchner Straße soll an einem Runden Tisch mit Bürgerbeteiligung unter Moderation eines Fachbüros entwickelt werden. Alle anderen Anträge zu dem Thema wurden zurückgezogen bzw vertagt, um der Runde nicht vorzugreifen.
Die Umgestaltung der Münchner Straße soll an einem Runden Tisch mit Bürgerbeteiligung unter Moderation eines Fachbüros entwickelt werden. Alle anderen Anträge zu dem Thema wurden zurückgezogen bzw vertagt, um der Runde nicht vorzugreifen.
Grünzug Dachau - Abstimmung erzwungen
Bauausschussitzung am 25.10.12
Im Entwurf zur Fortschreibung des Regionalplanes ist das Gebiet zwischen dem brachliegenden Gelände der ehemaligen Schuster-Werke und der Stadtgrenze nicht als landschaftliche Vorbehaltsfläche enthalten.
Helmut Esch (Grüne) und Kai Kühnel (Bündnis für Dachau) argumentierten, dass diese Fläche entsprechend gekennzeichnet werden solle. Die CSU stellte klar, dass diese Fläche für sie langfristig eine Entwicklungsfläche darstellt.
Schließlich wurde über diesen Punkt mit folgendem Ergebnis abgestimmt:
CSU/FW/FDP : ÜB/SPD/GRÜNE/BÜNDNIS FÜR DACHAU
8 : 7
Im Entwurf zur Fortschreibung des Regionalplanes ist das Gebiet zwischen dem brachliegenden Gelände der ehemaligen Schuster-Werke und der Stadtgrenze nicht als landschaftliche Vorbehaltsfläche enthalten.
Helmut Esch (Grüne) und Kai Kühnel (Bündnis für Dachau) argumentierten, dass diese Fläche entsprechend gekennzeichnet werden solle. Die CSU stellte klar, dass diese Fläche für sie langfristig eine Entwicklungsfläche darstellt.
Schließlich wurde über diesen Punkt mit folgendem Ergebnis abgestimmt:
CSU/FW/FDP : ÜB/SPD/GRÜNE/BÜNDNIS FÜR DACHAU
8 : 7
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Landratskandidaten der Opposition nicht in Sicht
Einzig die CSU hat bisher einen Kandidaten für den neu zu besetzenden Landratsposten benannt.
Stefan Löwl, seit drei Jahren Jurist im Landratsamt Dachau - Abteilungsleiter Umweltschutz, sowie Zufriedenheits- und Beschwerdemagement ist im Landkreis Dachau wenig bis nicht bekannt. Der 38-jährige Bietigheim-Bissinger lebt derzeit in Olching und wird nur nach der gewonnen Wahl in den Dachauer Landkreis ziehen, noch vor der Wahl ab August 2013 wird er eine Lehrtätigkeit in Hof aufnehmen. Den Wahlkampf muss er von dort aus bestreiten.
Eine große Verbundenheit an den Dachauer Landkreis lässt sich daraus nicht interpretieren. Die Dachauer CSU gibt nach außen das Signal, das es in ihren eigenen Dachauer Reihen keine vermittelbaren Kandidaten gibt, ein kompetenter Nachwuchs nicht vorhanden ist. Die so eingeschätzten werden also genau so wenig wie der Kandidat im Wahlkampf zur Verfügung stehen.
Es sollte also für die Oppositionsparteien im Kreistag ein leichtes sein einen Kandidaten mit Erfolgsaussicht aufzustellen. Doch so hoch man auch den Ausguck hängt, kein Land (Kandidat) für die Opposition ist in Sicht. Die Besenstil-Taktik der CSU scheint wieder mal aufzugehen.
Stefan Löwl, seit drei Jahren Jurist im Landratsamt Dachau - Abteilungsleiter Umweltschutz, sowie Zufriedenheits- und Beschwerdemagement ist im Landkreis Dachau wenig bis nicht bekannt. Der 38-jährige Bietigheim-Bissinger lebt derzeit in Olching und wird nur nach der gewonnen Wahl in den Dachauer Landkreis ziehen, noch vor der Wahl ab August 2013 wird er eine Lehrtätigkeit in Hof aufnehmen. Den Wahlkampf muss er von dort aus bestreiten.
Eine große Verbundenheit an den Dachauer Landkreis lässt sich daraus nicht interpretieren. Die Dachauer CSU gibt nach außen das Signal, das es in ihren eigenen Dachauer Reihen keine vermittelbaren Kandidaten gibt, ein kompetenter Nachwuchs nicht vorhanden ist. Die so eingeschätzten werden also genau so wenig wie der Kandidat im Wahlkampf zur Verfügung stehen.
Es sollte also für die Oppositionsparteien im Kreistag ein leichtes sein einen Kandidaten mit Erfolgsaussicht aufzustellen. Doch so hoch man auch den Ausguck hängt, kein Land (Kandidat) für die Opposition ist in Sicht. Die Besenstil-Taktik der CSU scheint wieder mal aufzugehen.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Mi 24.10. Bauauschuss
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Montag, 15. Oktober 2012
16.10.12 Umweltausschuss
Am Dienstag, 16. Oktober 2012, 16:00 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Umweltausschuss statt.
Ort: Alter Sitzungssaal im Rathaus Dachau
Es werden folgende Tagesordnungspunkte behandelt:
1. Haushaltsplan- Umweltetat
2. Verbot von Streusalz im Umfeld von Straßenbäumen
3. Neuberechnung der Luftschaftstoffmessung im Stadtgebiet Dachau
4. Trassenführung für Lichtwellenleiter-(LWL)-Verbindung im Bereich Otto-Hahn-
Straße Nordteil
5. Verschiedenes öffentlich
Ort: Alter Sitzungssaal im Rathaus Dachau
Es werden folgende Tagesordnungspunkte behandelt:
1. Haushaltsplan- Umweltetat
2. Verbot von Streusalz im Umfeld von Straßenbäumen
3. Neuberechnung der Luftschaftstoffmessung im Stadtgebiet Dachau
4. Trassenführung für Lichtwellenleiter-(LWL)-Verbindung im Bereich Otto-Hahn-
Straße Nordteil
5. Verschiedenes öffentlich
Samstag, 13. Oktober 2012
Emser Depesche im Quadrat
Die von der SZ gestrichen Passagen der Leserbriefe finden Sie hervorgehoben in den Orginalleserbriefen weiter unten.
Der SZ wird von Helge Cramer beschieden, das Stilmittel der Emser Depesche zu verwenden - und prompt wird es im gleichen Leserbrief wieder angewendet. Gut, die Auslassungen sind nicht sinnverzerrend, aber lassen dennoch die SZ in einem nicht ganz so schlechten Licht erscheinen.
Außerdem sind die Änderungen nicht gekennzeichnet, so dass ein Leser das sehen kann. Und in Jürgen Zaruskys Brief ist die Änderung von "Andreas Glas" zu "Dachauer SZ" schlampig vollzogen, so dass der weitere Bezug "er" (statt "sie") unverständlich wird.
Der SZ wird von Helge Cramer beschieden, das Stilmittel der Emser Depesche zu verwenden - und prompt wird es im gleichen Leserbrief wieder angewendet. Gut, die Auslassungen sind nicht sinnverzerrend, aber lassen dennoch die SZ in einem nicht ganz so schlechten Licht erscheinen.
Außerdem sind die Änderungen nicht gekennzeichnet, so dass ein Leser das sehen kann. Und in Jürgen Zaruskys Brief ist die Änderung von "Andreas Glas" zu "Dachauer SZ" schlampig vollzogen, so dass der weitere Bezug "er" (statt "sie") unverständlich wird.
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Helge Cramer: SZ testet das Redaktionsmuster "Emser Depesche"
Die von der SZ im Printteil gestrichenen Passagen sind fett und kursiv gedruckt.
Leserbrief
Die Brisanz, die niemand sah
SZ Dachau vom 06./07.10. 2012
Sicher werde ich den mir von der SZ verpaßten Ehrentitel dark horse nur einmal verwenden. Und dass indirekte Zitierungen schon mal ein wenig von dem abweichen, was man meint und nach eigener Erinnerung auch gesagt hat, nimmt man nach einiger Erfahrung gelassen, solange es im Kern einigermaßen stimmt. Aber es wird lächerlich, wenn man nach drei ausführlichen Telefonaten im gedruckten Text kaum noch den Gesprächsgegenstand wiedererkennt: Da wird aus der in ARDMagazinen durchaus mal vorkommenden Absetzung eines noch unfertigen Beitrags eine "geradezu alltägliche redaktionelle Entscheidung"; mein Überraschtsein von einer unerwartbaren Auszeichnung mutiert zur Verwunderung, dass ein alter Hut gepriesen wird; aus einem trotz westfälischer Geburtsurkunde gesamten, 44jährigen Arbeitsleben in Bayern wird im Kontext meiner Arbeit "der Westfale Cramer"; und meine bemüht höfliche Beantwortung der bemerkenswerten Reporterfrage, ob ich mich denn überhaupt als ein dieser Auszeichnung "angemessener" Preisträger fühle, schrumpft zu meiner "trotzdem" empfundenen Freude über den Preis, zumal doch "andere Kriterien wichtiger seien" als der verlangte "lokale Bezug des Preisträgers". Tatsächlich wurden die "anderen Kriterien" en detail erörtert; aber nichts davon im SZ-Bericht, geschweige denn in meinen Zitaten: Weggelassen.
Weggelassen wurde das Preis-Motto Entschlossen und furchtlos für Menschlichkeit und Demokratie auch im Gegenwind; weggelassen wurde der in der Stiftungs-Satzung festgeschriebene Gegenstand der Stiftung ("...stiftet einen Preis für Personen oder Gruppen, die aufrecht demokratisches Verhalten beweisen, obwohl sie dafür persönliche Nachteile in Kauf nehmen müssen"); weggelassen wurden die ersten vier von fünf in dieser Satzung weiter benannten Kriterien, aufgrund derer der Preisträger honoriert werden sollte, nämlich Bewusste Bürgerschaft, Zivilcourage, Soziales Engagement und Kulturelles Engagement. Nichts von dem im SZ-Bericht; nicht einmal die Jury-Begründung, warum sie auch das erst an fünfter Stelle genannte Kriterum Lokaler Bezug als erfüllt ansieht.
Einem Journalisten, der das alles zwar nicht zitieren, die Preisvergabe aber trotzdem gerne als "mindestens erstaunlich" kommentieren möchte, sei dies unbenommen. Aber ein Bericht, der anlässlich eines neu gestifteten Preises den vom Stifter ausdrücklich vorangestellten Stiftungsgegenstand und seine ersten vier Vergabekriterien verschweigt, um lediglich ein erst an fünfter Stelle angeführtes Kriterium als die eigentlichen Voraussetzung der Preisvergabe darzustellen, bedient sich jener Blaupause zielgerichteter Berichterstattung, die als Emser Depesche Berühmtheit erlangt hat: Entscheidendes weglassen, um mit dem dann im Zweifelsfall bloß noch marginal zu retouschierenden Rest der Nachricht auch ohne grobe Fälschung eine beabsichtigte Wirkung zu erzielen.
Die Maßnahme wird ihre Wirkung auf unbefangene SZ-Leser womöglich nicht verfehlt haben. Aber dass die SZ ihren Bericht über die erstmalige Vergabe des Hermann-Ehrlich-Preises zum Anlass nimmt, das Redaktionsmuster "Emser Depesche" auszutesten, ist mindestens erstaunlich.
Helge "dark horse" Cramer
TV-Journalist
Leserbrief
Die Brisanz, die niemand sah
SZ Dachau vom 06./07.10. 2012
Sicher werde ich den mir von der SZ verpaßten Ehrentitel dark horse nur einmal verwenden. Und dass indirekte Zitierungen schon mal ein wenig von dem abweichen, was man meint und nach eigener Erinnerung auch gesagt hat, nimmt man nach einiger Erfahrung gelassen, solange es im Kern einigermaßen stimmt. Aber es wird lächerlich, wenn man nach drei ausführlichen Telefonaten im gedruckten Text kaum noch den Gesprächsgegenstand wiedererkennt: Da wird aus der in ARDMagazinen durchaus mal vorkommenden Absetzung eines noch unfertigen Beitrags eine "geradezu alltägliche redaktionelle Entscheidung"; mein Überraschtsein von einer unerwartbaren Auszeichnung mutiert zur Verwunderung, dass ein alter Hut gepriesen wird; aus einem trotz westfälischer Geburtsurkunde gesamten, 44jährigen Arbeitsleben in Bayern wird im Kontext meiner Arbeit "der Westfale Cramer"; und meine bemüht höfliche Beantwortung der bemerkenswerten Reporterfrage, ob ich mich denn überhaupt als ein dieser Auszeichnung "angemessener" Preisträger fühle, schrumpft zu meiner "trotzdem" empfundenen Freude über den Preis, zumal doch "andere Kriterien wichtiger seien" als der verlangte "lokale Bezug des Preisträgers". Tatsächlich wurden die "anderen Kriterien" en detail erörtert; aber nichts davon im SZ-Bericht, geschweige denn in meinen Zitaten: Weggelassen.
Weggelassen wurde das Preis-Motto Entschlossen und furchtlos für Menschlichkeit und Demokratie auch im Gegenwind; weggelassen wurde der in der Stiftungs-Satzung festgeschriebene Gegenstand der Stiftung ("...stiftet einen Preis für Personen oder Gruppen, die aufrecht demokratisches Verhalten beweisen, obwohl sie dafür persönliche Nachteile in Kauf nehmen müssen"); weggelassen wurden die ersten vier von fünf in dieser Satzung weiter benannten Kriterien, aufgrund derer der Preisträger honoriert werden sollte, nämlich Bewusste Bürgerschaft, Zivilcourage, Soziales Engagement und Kulturelles Engagement. Nichts von dem im SZ-Bericht; nicht einmal die Jury-Begründung, warum sie auch das erst an fünfter Stelle genannte Kriterum Lokaler Bezug als erfüllt ansieht.
Einem Journalisten, der das alles zwar nicht zitieren, die Preisvergabe aber trotzdem gerne als "mindestens erstaunlich" kommentieren möchte, sei dies unbenommen. Aber ein Bericht, der anlässlich eines neu gestifteten Preises den vom Stifter ausdrücklich vorangestellten Stiftungsgegenstand und seine ersten vier Vergabekriterien verschweigt, um lediglich ein erst an fünfter Stelle angeführtes Kriterium als die eigentlichen Voraussetzung der Preisvergabe darzustellen, bedient sich jener Blaupause zielgerichteter Berichterstattung, die als Emser Depesche Berühmtheit erlangt hat: Entscheidendes weglassen, um mit dem dann im Zweifelsfall bloß noch marginal zu retouschierenden Rest der Nachricht auch ohne grobe Fälschung eine beabsichtigte Wirkung zu erzielen.
Die Maßnahme wird ihre Wirkung auf unbefangene SZ-Leser womöglich nicht verfehlt haben. Aber dass die SZ ihren Bericht über die erstmalige Vergabe des Hermann-Ehrlich-Preises zum Anlass nimmt, das Redaktionsmuster "Emser Depesche" auszutesten, ist mindestens erstaunlich.
Helge "dark horse" Cramer
TV-Journalist
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Die Jury zur SZ-"Berichterstattung" in Abwesenheit
Heute finden wir in der Dachauer SZ folgenden Leserbrief:
Die von der SZ im Printteil gestrichenen Passagen sind fett und kursiv gedruckt.
„Dass mit Helge Cramer nun in seinem Namen ein Filmemacher ausgezeichnet wurde, der nicht aus dem Dachauer Raum stammt - überdies für einen kurzen Fernsehbeitrag, der zehn Jahre alt ist und niemals gesendet wurde - ist mindestens erstaunlich“, schreibt Andreas Glas über die Verleihung des Hermann-Ehrlich-Preises. Vielleicht wäre er etwas weniger erstaunt, wenn er sich die Mühe gemacht hätte, an der Preisverleihung als Reporter teilzunehmen, statt sich mit bruchstückhaften Informationen aus ein paar Telefonaten zu begnügen. Die Folge ist nun ein wechselseitiges Erstaunen. So findet es die Preisjury höchst erstaunlich, dass Herr Glas sich berufen fühlt, ein Vergabekriterium zu erfinden, an das Stifter und Jury nie im Entferntesten gedacht haben: Nirgends ist in der Preissatzung davon die Rede, dass der Preisträger aus dem Dachauer Raum stammen muss. Befremdlich ist auch Glas‘ Charakterisierung des Namensgebers: Hermann Ehrlich, schreibt er, habe „seinen Überzeugungen von sozialer und politischer Gerechtigkeit vor allem musikalisch Ausdruck verliehen“. Über den kritischen Bürger Hermann Ehrlich und seine bedeutsame Rolle in der Bewegung gegen den Dachauer Wahlbetrug 2002 schweigt Glas. Bei der Preisverleihung hätte er darüber Einiges erfahren können, ebenso wie über den eindrucksvollen Werdegang des Dokumentarfilmers Helge Cramer. Die Landtagsabgeordnete Susanna Tausendfreund hat ihm eine schöne und informative Laudatio gewidmet. Und der leider verhinderte Reporter Glas hätte sich ein eigenes Bild von der Brisanz machen können, die das vor zehn Jahren nicht gesendete Filmmaterial heute noch hat. Die rund hundert Anwesenden (vielleicht wären es noch ein paar mehr geworden, wenn die SZ es nicht peinlichst vermieden hätte, die Veranstaltung auch nur mit einer Zeile anzukündigen) waren jedenfalls ziemlich beeindruckt. Die Gründe der Nichtausstrahlung hat Helge Cramer bei dieser Gelegenheit auch klar erläutert: Nach einer ersten Verschiebung, bei der man von einer längerfristigen Aktualität des Wahlkonflikts ausgegangen sei, habe die Redaktion von „Monitor“ im Einvernehmen mit ihm nach der Verhaftung von Wolfgang Aechtner den Beitrag abgesetzt, weil man geglaubt habe, nun werde der Skandal aufgeklärt. Aus heutiger Sicht, so Cramer, sei das ein Fehler gewesen, weil es keineswegs zu einer vollständigen Aufklärung gekommen ist. Die Jury hat Helge Cramer den Hermann-Ehrlich-Preis zuerkannt „in Anerkennung seines Engagements für die Aufklärung des Dachauer Wahlfälschungsskandals und in Würdigung einer jahrzehntelangen dokumentarischen Filmarbeit, die sich durch einen kritischen Blick auf gesellschaftliche Brennpunkte auszeichnet“. Journalistische Vorbilder, die für Offenheit und solide Recherchearbeit stehen, sind immens wichtig. Lokale Bezüge dafür liegen auf der Hand.
Dr. Jürgen Zarusky, Dachau, im Namen der Jury des Hermann-Ehrlich-Preises
Samstag, 6. Oktober 2012
Aufklärungsarbeit von Helge Cramer gewürdigt
Die Dachauer Nachrichten / Münchner Merkur berichten von der Verleihung des hermann Ehrlich-Preises an Filmemacher Helge Cramer in der heutigen Samstagsausgabe (mit Foto).
Freitag, 5. Oktober 2012
Die SZ berichtet über Preis-Verleihung ohne anwesend zu sein.
Obwohl bei der Preisverleihung überhaupt nicht anwesend und obwohl, so wie Andreas Glas beim Telefonat mit Kai Kühnel vage andeutete, in der Redaktionskonferenz der Preisverleihung an Helge Cramer keine hinreichende Relevanz für eine Ankündigung in der Dachauer SZ beigemessen werden konnte, wertet die SZ in einem Bericht, der eher einem Kommentar gleichkommt, in der heutigen Online Ausgabe der SZ.
Die mehr als 100 Gäste haben es anders entfunden als der Kommentator Glas und das ist uns bei weitem wichtiger. Stehende Ovationen über mehrere Minuten haben deutlich gemacht wie daneben die SZ wieder einmal liegt.
Die mehr als 100 Gäste haben es anders entfunden als der Kommentator Glas und das ist uns bei weitem wichtiger. Stehende Ovationen über mehrere Minuten haben deutlich gemacht wie daneben die SZ wieder einmal liegt.
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