Mittwoch, 22. Mai 2019

Bündnis für Dachau - Ein erster Schritt in Richtung gasbetriebener Stadtbusse

In der heutigen Werkausschusssitzung wurde eine wichtige Weichenstellung für den Busverkehr in Dachau diskutiert. Einstimmig wurde beschlossen als Alternative zu den jetzigen Dieselbussen gasbetriebene Busse näher zu betrachten. Das hat gute Gründe.

Wie fahren in Zukunft die Dachauer Busse? - Mit Gas oder mit Diesel?
Diese wurden vom Bündnis Stadtrat Michael Eisenmann klar benannt, den gasbetriebene Busse sind:
 
wirtschaftlich:
  • es ist zwar richtig, dass Dieselbusse voraussichtlich günstiger sein könnten
  • allerdings  
  • ohne Berücksichtigung  einer möglichen CO2-Steuer 
  • ohne evtl. bessere Restwerte bei Erdgasbussen zu betrachten
  • ohne Einrechnung möglicher Förderungen 
  • und ohne Berücksichtigung, dass der Gasvertrieb ein Geschäftszweig der Stadtwerke ist, womit evtl. Mehrkosten vom Diesel durch Erlöse bei Gas ausgeglichen werden können. 
  • perspektivisch kann auch daran gedacht werden eigene Erzeugungsanlagen in der Region zu errichten.
zukunftsfähig:
  • mit Biogas kann die Stadtwerkeflotte zu 100 % CO2 frei gestaltet werden (wichtig! falls eine CO2 Steuer kommt, kann entsprechend reagiert werden) 
  • Eine bewährte Technik. Seit Jahren basiert z.B. die gesamte Augsburger Busflotte auf Erdgas (bzw. Biogas). Kürzlich haben auch umgestellt: Oldenburg; Koblenz 
  • sollten mittelfristig Überschüsse bei den Erzeugungskapazitäten für Erneuerbare Energien auftreten kann evtl. auch bis zu 15 %  Wasserstoff  (Power to Gas) in den Betrieb mit einfließen.
  • derzeit ist noch nicht klar, welche Antriebstechnik sich in Zukunft durchsetzt. Mit einer sauberen und fast CO2 freien Basis können die Stadtwerke die Entwicklung abwarten. Evtl. setzt sich sogar dauerhaft der Biogasantrieb für den ÖPNV durch.
 
sauber:
  • der Gasantrieb ist Leise und setzt nur einen Bruchteil der Stickoxide eines Dieselbusses frei
  • mit Biogas kann der Betrieb fast komplett CO2 frei gestaltet werden 
Image relevant: 
  • Die Stadtwerke sollten den bestmöglichen Service für die Bürger leisten. Dazu gehört definitiv ein sauberer Busantrieb 
  • die Stadt sollte bzw. muss auch Vorbild sein. 
  • unsere Kinder demonstrieren derzeit jeden Freitag für eine bessere Klimapolitik, da kann nicht ernsthaft an einer völlig veralteten Technik festgehalten werden.

Fazit: Das Bündnis kann einer Anschaffung von Dieselbussen nicht zustimmen. Wir brauchen eine zukunftsfähige Bustechnologie. Nach Verfügbarkeit sollte darüber nachgedacht werden, ob Brennstoffzellenbusse getestet werden können. 

Montag, 20. Mai 2019

Bündnis für Dachau - Mehr Grün gegen den Klimawandel


die Stadt Dachau ist eine grüne Stadt. Allerdings hat der Sommer 2018 sehr deutlich gezeigt, dass auch eine so grüne Stadt wie Dachau verstärkte Anstrengungen zur Anpassung an den Klimawandel unternehmen muss. In einem vorangegangenen Beschluss zu einem Bündnis-Antrag zu diesem Thema wurde der Stadtrat aufgefordert konkrete Straßen oder Plätze für eine Begrünung zu benennen. 
Mehr Grün kann kühlen - Liegnitzer Straße / Dachau-Ost


 Das Bündnis für Dachau stellt dazu folgenden 


Antrag:


Das Bündnis für Dachau sieht die Liegnitzer Straße als einen für Begrünung geeigneten Straßenzug. Die Abteilung Stadtgrün möge eine Gestaltung mit passenden Straßenbäumen und Grünflächen vorschlagen. 

Begründung:


In der im letzten Jahr vorgestellten Stadtklimaanalyse wurde von Temperaturunterschieden von bis zu 7 Grad im Stadtgebiet und den damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen berichtet.  

Der fortschreitende Klimawandel verstärkt die Anzahl von Nächten, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt und insbesondere Straßen ohne Bepflanzung sind davon besonders betroffen.  
Die Liegnitzer Straße ist mit der weitläufigen Asphaltfläche ein betroffener Straßenzug in Hauptwindrichtung. Eine Begrünung mit Bäumen könnte sehr positiv auf das Straßenklima wirken. Auch die Aufenthaltsqualität würde deutlich erhöht werden.

Dazu berichtet die SZ

Freitag, 17. Mai 2019

Radschnellwege bleiben Luftschlösser solange Freisstaat keine Grundlagen schafft

In dem Artikel der Dachauer SZ weist Bündnis Stadtrat Bernhard Sturm auf den entscheidenden Mitspieler hin, der nichts voran bringt: der Freisstaat Bayern, also CSU und Freie Wähler.

Radschnellweg von München nach Dachau wird konkreter

Die Kommunen könnten das nicht leisten, sagt Bernhard Sturm, Bündnis-Stadtratsmitglied in Dachau und Sprecher des Dachauer Kreisverbandes des Verkehrsklub Deutschland (VCD). Doch nicht nur finanziell, auch planungstechnisch und rechtlich werde es schon kompliziert, wenn ein Radschnellweg durch mehrere Gemeinden verlaufe, sagt Sturm. Deshalb fordert er, Bau und Unterhalt müsse Aufgabe des Freistaates werden. Das sieht auch Löwl so.

Passend dazu auch der Kommentar in der SZ: Der Freistaat ist gefordert

Bündnis für Dachau - Erfolgreiches Konzept zum Anwohnerparken ausweiten


Erstellung eines Gutachtens zur Parkraumsituation im Gebiet zwischen Pollnstraße / Sudetenlandstraße / Würmstraße / Schleißheimer Straße

die Stadt Dachau hat mit dem eingeführten Parkraummanagement östlich der Bahn sehr gute Erfahrungen gemacht. Durch das Anwohnerparken hat sich die Parksituation sehr entspannt.
Nicht zuletzt aufgrund der positiven Resultate wird nun auch westlich der Bahn ein Parkraummanagement eingerichtet.
 




Das Bündnis für Dachau stellt folgenden  

Antrag: 

Die Stadt Dachau gibt ein Gutachten zur Parkraumsituation im Gebiet zwischen Pollnstraße / Sudetenlandstraße / Würmstraße / Schleißheimer Straße mit dem Ziel in Auftrag, bei entsprechender Belastung ein Parkraummanagement mit Zonen für Anwohnerparken zu errichten. Es soll auch untersucht werden, ob im genannten Gebiet Bereiche für Besucherparkplätze ausgewiesen werden können. 

Begründung: 

Über verschiedenste Kanäle wie Bürgerversammlungen, Informationsveranstaltungen, Beschwerden an die Stadtverwaltungen, Facebook, persönlichen Gesprächen, etc. wird immer wieder die Parksituation im oben genannten Gebiet als höchst problematisch dargestellt. Insbesondere parkende Kleinlaster und LKW werden als Ärgernis benannt.

Die Untersuchung soll auch Aufschluss darüber geben, ob durch die Parksituation Gefahrenstellen an den häufig genutzten Schulwegen vorliegen. Wir gehen davon aus, dass aus den Wohngebieten ein hoher Anteil von Kindern und Jugendlichen zu Schulen und Kindergarten unterwegs sind.

Für weitere Entscheidungen wie z.B. eine Zone für Anwohnerparken, ist ein Gutachten zur Parkraumsituation Voraussetzung.


Dazu auch der Artikel in der Dachauer SZ: Bündnis fordert weitere Anwohnerparkzone

Mittwoch, 15. Mai 2019

Seit 1996 sind wir erfolgreich im Stadtrat vertreten: Bündnis für Dachau


Stadtrat beschließt umweltfreundlichere Kunstrasenplätze

Machbar und unwesentlich teurer", sagte Umweltreferentin Sabine Geißler (Bündnis für Dachau). Ein Fazit, dem sich die Stadträte im Ausschuss einstimmig anschlossen. So heißt es im Schlusssatz des Berichts der Dachauer SZ zu den neuen Kunstrasenplätzen beim TSV und ASV.

Die Stadträte vom Bündnis und der SPD hatten auf die Problematik in einer Hauptausschusssitzung aufmerksam gemacht, auch das Fraunhofer-Institut warnte vor Kunstrasen. TSV Vorsitzender Stadtrat Moll stellte dies als seit vielen Jahren bekannt dar. Warum er aber dann nicht gleich die bessere Variante vorgeschlagen hat, bleibt schleierhaft.

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