Mittwoch, 12. November 2014

CSU ist für alles - Totalverschuldung für Dachau

Vor den Haushaltsberatungen zeichnet sich nun ein eindeutiges Bild ab. Die CSU strebt die Totalverschuldung für Dachau an. Während sich die CSU Hebertshausen vornehm zurückhält und keine Aussage zur Übernahme der Kosten bei der Südumfahrung macht (die ja an die Dachauer Umgehung anschließt) macht die CSU Dachau heute folgende Aussage:

"Für die CSU muss eine Maßnahme in kommunaler Baulast hingegen die absolute Ausnahme bleiben. Die Nordostumfahrung rechtfertigt dies..." 

TSV + Umfahrung = 17+5,27x2+X Mio € = 27,54 + X Mio € ohne die Zwischenfinanzierung, die für den Staat übernommen werden muss.

Die CSU Dachau will die TSV Verlagerung für 17 Mio €
Die CSU Dachau ist dafür die Nordost-Umfahrung in Sonderbaulast zu übernehmen:

13,25 Mio € + X Baukosten für die Ostumfahrung, 

davon bleiben geschätzt bei der Stadt hängen
4,50 Mio € 
0,77 Mio € für die Erschließungstraßen zum neuem Gewerbegebiet
X,XX Mio € für Unterhalt-, Sanierung und Verkehrsicherungspflicht, die ansonsten der Staat tragen würde

Diese Beträge können verdoppelt werden, wenn die Straße auf Stelzen gebaut werden muss, was sich aber erst im Verfahren herausstellen wird.

Dazu kommen noch die Kosten für die Nordumfahrung, denn ohne Nordumfahrung macht die Ostumfahrung keinen Sinn, was man aber nicht gerne benennen will. Die Strecke ist länger und somit die Kosten auch höher. 

Dienstag, 11. November 2014

Mi 19.11.14 14:30h - Haupt- und Finanzausschuss

  • Öffentliche Tagesordnungspunkte

  • 1.
    Ausarbeitung einer Zweckentfremdungssatzung; Antrag der SPD-Fraktion vom 25.06.2014
  • 2.
    Antrag der ÜB-Fraktion auf Prüfung von Fördermöglichkeiten der Aktivitäten der Stadtbau GmbH
  • 3.
    Weihnachtsbeleuchtung Münchner Straße - Antrag der SPD vom 29.09.2014
  • 4.
    Abschaffung der Gebühren für die Benutzung der öffentlichen Toiletten auf dem Dachauer Volksfest; Antrag der Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft Dachau e. V. (ÜB) vom 29.07.2014
  • 5.
    Einrichtung eines Bürgerinformationssystems;
    Veröffentlichung von Sitzungsunterlagen / Beschlussvorlagen vor der Sitzung
  • 6.
    Sportförderung 2015
  • 7.
    Stadtbau GmbH Dachau;
    hier: Jahresabschluss zum 31.12.2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013
  • 8.
    Antrag des TSV 1865 Dachau auf einen Reparaturkostenzuschuss;
    Reparatur bzw. Ersatz der Heizungsanlage in der Jahnhalle
  • 9.
    Verschiedenes öffentlich

Di 18.11.2014 16:00h - Kulturausschuss

  • Öffentliche Tagesordnungspunkte

  • 1.
    Projektantrag Volkschor Dachau e.V. - Adventskonzert 2014
  • 2.
    Projektanträge div. kultureller Vereine und künstlerischer Zusammenschlüsse 2015
  • 3.
    Projektanträge div. zeitgeschichtlicher Vereine und Künstler 2015
  • 4.
    Projektanträge div. KünstlerInnen für auswärtige Ausstellungen 2015
  • 5.
    Fahrtkostenzuschüsse Dachauer Schulen und Vereine 2015
  • 6.
    Verschiedenes öffentlich

Sonntag, 9. November 2014

Gedenken kann man nicht stehlen

Mahnwache des "Runden Tisch gegen Rassismus" vor dem Eingang zur Gedenkstätte mit dem geschändeten Tor, heute 9. November.
Dachauer zeigen Zivilcourage.

Zitat aus der Pressemitteilung: "Angesichts des Diebstahls des historischen Tores im Eingang zur KZ-Gedenkstätte Dachau letztes Wochenende betrachtet es der Runde Tisch gegen Rassismus als seine ureigene Aufgabe, der Öffentlichkeit zu signalisieren, dass die entstandene Lücke an diesem Gedenkort gegen Rassismus und Naziterror eigentlich nur eine optische Lücke ist: Die Existenz und das Wirken unseres Bündnisses zeigen, dass das Gedenken, die Aufklärung und der zivil-gesellschaftliche Konsens gegen Rassismus unverbrüchlich fortbestehen, weil sie gerade nicht materieller Natur sind."

Der Dachauer Runde Tisch gegen Rassismus, der sich seit Frühjahr diesen Jahres regelmäßig trifft, steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Florian Hartmann und setzt sich aus allen demokratischen Parteien im Dachauer Stadtrat und darüber hinaus, sowie aus Vertretern der Kirchen, der Verwaltung, privater Vereine, der Wohlfahrtsverbände, der Gewerkschaften, von KZ-Überlebenden und insbesondere auch der Jugend zusammen. Es ist ein außerordentlich breites Bündnis entstanden, das sich für zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus sowie für Bewusstseinsschärfung und Aufklärung einsetzt.

Donnerstag, 6. November 2014

Trauer um Willy Siebmanns

                                                                                                               
Das Bündnis für Dachau trauert um eines seiner langjährigsten Mitglieder.
Wilhelm Siebmanns ist am 30.10.14 im Alter von 76 Jahren verstorben.

Unsere herzliche Anteilnahme gehört seiner ganzen Familie.
                                                                                                               

Willy Siebmanns gehörte zu den Gründungsvätern des Bündnis für Dachau, damals noch ein Zusammenschluss von Grünen, ÖDP und unabhängigen Bürgern aus einer Vielzahl von Vereinen. 
Willy hatte sich intensiv in unsere ursprüngliche Programmarbeit eingebracht, von ihm stammte auch die Idee einen Altstadt-City-Bus kostenlos zwischen Bahnhof und Altstadt pendeln zu lassen, den später die CSU aufgriff. Willy wir werden Dich vermissen.

MI 12.11.2014 14:30h - Familien- und Sozialausschuss

  • Öffentliche Tagesordnungspunkte

  • 1.
    Armutsbericht für den Landkreis Dachau
  • 2.
    Aktueller Bericht der Aufsuchenden Jugendarbeit/Streetwork
  • 3.
    Bedarfssituation Kitas; Aktueller Sachstand der Umsetzung der in der FSA Sitzung vom 28.05.2014 beschlossenen Maßnahmen - Oktober 2014
  • 4.
    Bericht über die aktuellen Schülerzahlen und die Zahlen der Schüler mit Migrationshintergrund
  • 5.
    Einführung eines veganen Tages pro Woche in allen städtischen Essenseinrichtungen;
    Antrag der ehemaligen StRin Elisabeth Schilhabel vom 30.04.2014
  • 6.
    Antrag auf Spende zum 1. Dachauer Palliativtag und Beitritt zur "Charta" zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland
  • 7.
    Soziale Stadt Dachau-Ost
    Ergebnis der Zwischenevaluation
  • 8.
    Verschiedenes öffentlich

Dienstag, 4. November 2014

Di11.11.14 14:30h Umwelt- und Verkehrsausschuss

  • Öffentliche Tagesordnungspunkte

  • 1.
    Verkehrskonzept ehemaliges MD-Gelände
    Entwicklung von Netzvarianten
    mikroskopische Verkehrssimulationen an zwei relevanten Knotenpunkten
  • 2.
    Verkehrskonzept ehemaliges MD-Gelände
    Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen vom 15.07.2014
    Erneute Behandlung
  • 3.
    Einführung eines Dachau-Tagestickets
  • 4.
    Online Mobilitäts-Informationen der Münchner Verkehrsbetriebe MVV und MVG
  • 5.
    Radfahrverkehrskonzept
    Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 26.07.2014
  • 6.
    Ergänzung aller Auf- / und Abfahrten der B 471 in beide Richtungen
    Antrag der SPD-Fraktion vom 13.08.2014
  • 7.
    Untersuchung für eine mögliche "Westumfahrung" der Stadt Dachau
    Antrag der SPD-Fraktion vom 13.08.2014
  • 8.
    Antrag der Schlösserverwaltung zur Parkraumbewirtschaftung des Schlossplatzes
  • 9.
    Antrag der ÜB-Fraktion auf Einführung einer Beschränkung auf 30 km/h in der Ludwig-Dill-Straße beim Familienbad
  • 10.
    Parkraum-Management im Bahnhofsumfeld; Antrag der CSU-Fraktion vom 22.10.2014
  • 11.
    Beitritt der Stadt Dachau zum Erholungsflächenverein
    Erneute Behandlung
  • 12.
    Baumfällantrag Lovis-Corinth-Straße 18,16 und 15
  • 13.
    Verschiedenes öffentlich

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Parkraumbewirtschaftung P+R Dachau S-Bahn



Die CSU Fraktion im Dachauer Stadtrat hat am 22.10.2014 einen Antrag zur Parkraumbewirtschaftung rund um den S-Bahnhof Dachau gestellt. In Ergänzung dazu

stellt das Bündnis für Dachau folgenden

Prüfantrag:

Die Stadt Dachau prüft die Möglichkeiten, ob ein gebührenpflichtiger P+R Parkplatz am S-Bahnhof innerhalb des Geschäftsbereichs Parkhäuser der Stadtwerke Dachau betrieben und ein entsprechender Überschuss zweckgebunden für den Unterhalt der bestehenden Parkhäuser genutzt werden kann.


Begründung:

  1. Die Stadtwerke Dachau betreiben bereits 2 Parkhäuser und bewirtschaften damit knappen Parkraum im Stadtgebiet. Beide Parkhäuser sind aufgrund der Größe und Lage stark defizitär und belasten die Stadtwerke mit jährlich fast 500.000 EUR, die für wichtige andere Aufgaben der Stadtwerke fehlen. Es ist daher wünschenswert, dass der Geschäftsbereich Parkhäuser der Stadtwerke Dachau um eine Parkfläche ergänzt wird, die mit entsprechenden Gebühreneinnahmen das bestehende Defizit ausgleichen oder zumindest deutlich reduzieren kann.

  1. Der Dachauer P+R Parkplatz ist im Gegensatz zu denen in Petershausen und Karlsfeld derzeit gebührenfrei. Aufgrund der Direktverbindungen nach München und des 10-Minutentakts in den Hauptverkehrszeiten ist er entsprechend beliebt und stark frequentiert. Dadurch ist der Dachauer  P+R Parkplatz ständig überlastet und viele Pendler weichen deswegen in die umliegenden Wohn- und Geschäftsgebiete aus. Dieser Umstand wird vom vorliegenden Antrag der CSU Dachau aufgegriffen.

  1.  Aufgrund der Lage des Parkplatzes ist eine weitere Erweiterung nicht möglich. Eine Verlegung zu den Hauptverkehrsstraßen hin und eine attraktivere Gestaltung jedoch wünschenswert. Anderseits muss gewährleistet werden, dass diejenigen Pendler, die auf diesen Parkplatz wirklich angewiesen sind, auch entsprechenden Parkraum vorfinden.  Dieser Spagat kann nur durch die Einführung einer Parkgebühr gemeistert werden.

  1. Durch die bevorstehende Ausweitung der Busbetriebszeiten in den Abendstunden, die Neuordnung des AST und den Neubau der Fahrradhalle wird die Erreichbarkeit des Bahnhofs ohne PKW wesentlich verbessert. Eine Einführung von Parkgebühren ist angemessen, da sie die Nutzung dieser Angebote fördert, zur Reduzierung des Binnenverkehrs beiträgt und damit dem Mobilitätsleitbild der Stadt Dachau entspricht.


Michael Eisenmann
Stadtrat

Di 04.11.14 18:00h - Sitzung des Stadtrats

  • 1.
    Stiftung Jugendgästehaus Dachau;
    Änderung der Stiftungssatzung
  • 2.
    Verschiedenes öffentlich

Mi 05.11.14 14:30h Haupt- und Finanzausschuss

  • 1.
    Etatfestlegungen und Erlass der Haushaltssatzung der Bürgerspitalstiftung Dachau für das Haushaltsjahr 2015
  • 2.
    Etatfestlegungen und Erlass der Haushaltssatzung der Stadt Dachau für das Haushaltsjahr 2015
  • 3.
    Verschiedenes öffentlich

Dienstag, 28. Oktober 2014

Umfahrung: Stadtwerke widersprechen Landrat Löwl

Die Stadtwerke Dachau arbeiten an keinem Tekturplan zum Wasserschutzgebiet. Das Wasserschutzgebiet wird in der aktuellen Planung von der Südumfahrung Hebertshausen in der kritischen Zone II durchschnitten. Während in der Vorplanung die Trasse weiter nördlich überwiegend am Rand der kritischen Zone II verlaufen ist, durchneidet sie in der aktuellen die kritische Zone.


Im nebenstehenden Bild die alte Planung, in der neuen (ausgelegten) Planung ist die Straße noch weiter nach Süden verschoben, d.h. sie geht mitten durch das Gebiet das mit Stufe II markiert ist.

Um diesen Konflikt zu beseitigen, muss die Straße nach Norden oder nach Süden verschoben werden.

Wenn die Straße nach Süden verschoben wirden würde, ist zu hinterfragenwarum die Ostumgehung noch einen Schlenker zum Gewerbegebiet machen soll, dann kann sie auch direkt zur B471 geführt werden. Dann wird nicht einmal Dachauer Grund benötigt.







Samstag, 25. Oktober 2014

Eilanfrage: Sicherung des Wasserschutzgebiets im Dachauer Moos

Die Sicherung der Wasserversorgung mit bestem Trinkwasser ist eine der wichtigsten Aufgaben der Stadtwerke Dachau. Dazu wurde ein Wasserschutzgebiet im Dachauer Moos östlich des Gewerbegebiets Dachau Ost ausgewiesen. Die geplante Hebertshauser Südumgehung durchschneidet nach derzeitiger Planung dieses für die zukünftige Dachauer Wasserversorgung wichtige Gebiet.

Das Bündnis für Dachau stellt dazu folgende

Eilanfrage:

Die Stadtwerke berichten in der Sitzung des Werkausschusses vom 28.Oktober 2014, ob derzeit eine Tekturplanung zu diesem Wasserschutzgebiet in  Arbeit ist. Wenn ja, berichten die Stadtwerke, wer diese Änderungsplanung veranlasst und wer sie in Auftrag gegeben hat und ob dies ohne Information des Stadtrats bzw. des Werkausschusses überhaupt möglich ist.


Begründung:

  1. In einer Diskussionsveranstaltung der Dachauer SPD am Donnerstag, 23. 10 2014 berichtete der Dachauer Landrat Herr Löwl, dass derzeit an einer Tektur (Lageänderung) des derzeit im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Wasserschutzgebiets gearbeitet wird, um die geplante Südumgehung für Hebertshausen zu ermöglichen. Das Bündnis für Dachau möchte daher wissen, auf welcher Basis diese Aussage getätigt wurde.

  1. Sauberes und  unbelastetes Trinkwasser ist das wichtigste Gut für die Allgemeinheit. Dieses Gut darf in keinster Weise gefährdet werden. Die derzeitige Planung für die Nord-Ost-Umgehung für Dachau und der Südumgehung von Hebertshausen durchschneiden dieses für Dachau wichtige Wasserschutzgebiet im Dachauer Moos. Für eine mehr als fragwürdige und insgesamt sehr umstrittene Straßenplanung darf ein für die vitalen Interessen der Dachauer Bevölkerung so wichtiges Gebiet nicht gefährdet werden.



Mit freundlichen Grüßen

Michael Eisenmann                                       Sabine Geißler
Stadtrat                                                        Fraktionsvorsitzende
                                                                   Referentin für Umwelt und Energie


Landrat Löwl schiesst das Eigentor des Jahrhunderts

Der Merkur berichtet in seiner Online Ausgabe:


Landkreis und Stadt streiten um Buskosten


Darin heißt es:
"Wir wollen die Mobilität verbessern - also tun wir es auch!“, forderte Hartmann. „Ja. Doch die Frage ist: Wer zahlt’s?“, entgegnete Löwl.



Was für die Verbesserung des ÖPNV-Angebots gilt, muss ja dann wohl auch für die Verbesserung des MIV s gelten, sprich die Nordost(r)umfahrung.

Wenn der Landkreis keine 122.000 € für die Verbesserung des Busangebotes im Jahr zahlen will, wieso sollte denn dann die Stadt Dachau 50 Millionen € für eine Umfahrung, die wenn überhaupt nur den Landkreisgemeinden etwas bringt, finanzieren?


Oder meint Löwl vielleicht, er kann die Stadt Dachau mit dieser Maßnahme maßregeln.

Wenn ihr keine 50 Mios aufbringt, dann bekommt ihr auch keine 122.000 €! Ooh wie furchterregend, da setzen wir uns gleich an den Taschenrechner. Das sind nach zehn Jahren ja schon über eine Million und gar nach 410 Jahren machen wir dann ein Defizit... Oh weh oh weh!

CSU Karlsfeld von Dachauer Kollegen nicht oder falsch informiert


In den Dachauer Nachrichten wird heute über das Votum zur Ostumgehung des  Karlsfelder Gemeinderates berichtet.

Am Ende heißt es:

Pobels Aussage, dass Karlsfeld die Dachauer Umgehung über die Kreisumlage mitbezahle, konnte Wolfgang Offenbeck (CSU) entkräften, zumindest was den östlichen Abschnitt betrifft: „Die Ostumfahrung wird von Dachau allein getragen, das Finanzierungsargument stimmt nicht.“ (mm)

Das was Herr Offenbeck da rumerzählt entbehrt offensichtlich jeder Grundlage.

Der Dachauer Stadtrat hat ein mehrheitliches Meinungsbild zur Ostumfahrung. Wir werden diese Starße nicht in Sonderbaulast übernehmen. Stadtrat Stangl äußerte sich mit dem Satz "Solidarität hat Grenzen, und die hört bei einem Betrag X auf". 
Bündnis für Dachau, SPD, Grüne haben eindeutig Stellung genommen und lehnen die Straße in Sonderbaulast entschieden ab. Die CSU eiert rum, äußert sich nicht eindeutig, gibt aber immerhin zur Kenntnis, dass wir die Straße nur bauen, wenn auch andere (Landkreis) sich an der Finazierung beteiligen. Laut Landrat Löwl ist eine finanzielle Beteiligung des Landkreises aus rechtlichen Gründen  gar nicht möglich. 

Was also steht dahinter.

Landrat Löwl will die Umfahrung unbedingt, weil er als "Macher" in die Dachauer Geschichte eingehen will. Natur spielt keine Rolle, die wird dann neu und besser angepflanzt. Natürlicher als die Natur!

Die CSU Karlsfeld sieht, dass die sinnlose Umfahrung Karlsfeld nichts bringt, will aber Landrat Löwl nicht in den Rücken fallen.

Die Dachauer CSU eiert rum, sie startet eine Herbstoffensive und drückt sich um eine klare Aussage herum, obwohl sie genau weiß, dass der Dachauer Haushalt niemals eine Finanzierung der Straße hergibt, wenn nicht gleichzeitig auf die Umsiedlung des TSV verzichtet wird.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Di 28.10.2014 14:30h Werkausschuss

  • 1.
    Wirtschaftsplan 2015
  • 2.
    Potentialabschätzung zum möglichen Einsatz von Blockheizkraftwerken
  • 3.
    Stromeigenversorgung Klärwerk Dachau
  • 4.
    Projekt neue Bushalle
  • 5.
    Änderung Anruf-Sammel-Taxi (AST) - Plan
  • 6.
    Antrag Bündnis für Dachau: Energiesparcontracting
  • 7.
    Verschiedenes öffentlich

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Planungsstand MD-Gelände

Ausführlich wurde in der Bauauschusssitzung der Planungsstand für das Gelände der ehemaligen Papierfabrik MD vorgestellt.

Bauamtsleiter Simon stellte die Änderungen im derzeitigen Bebaungsplanentwurf gegenüber dem Wettbewerbsentwurf dar.

Waren zunächst 59.000 m2 Wohnen vorgesehen, so sind es derzeit 98.000 m2. Rückgerechnet bedeute das 920 Wohneinheiten bzw. 3.200 Einwohner. Die gewerblichen Flächen sind mit nahezu 55.000 m2 unverändert, hier geht man von 1278 Arbeitsplätzen aus.

Bauamtsleiter Simon stellte klar, das die Flächenmehrung aus seiner Sicht nur mit einer entsprechenden Kompensation durch eine qualitätvolle Planung einhergehen kann und noch keinesfalls Beschlusslage sei.

In einigen Teilbereichen sind auch Kerngebiete vorgesehen, Kai Kühnel (Bündnis für Dachau) bemerkte hierzu, dass andere Abstandsflächenregelungen aber auch andere Schallwerte gelten.

Wirtschaftsreferent Christian Stangl (CSU) plädierte für Mischgebiete entlang der Bahntrasse, da dies die modernere Form als Gewerbeflächenausweisung sei und Wohnen und Arbeiten an einem Ort ermögliche. Simon warf ein, dass es schwierig sie den Anteil Wohnen dann festzulegen, und eventuell dann nur Wohnungen entstehen könnten.

Die CSU setzte sich intensiv für die Bündnis-Position ein sämtliche Folgelasten bzw. die sozialgerechte Bodennutzung einzufordern. Die letzten 12 Jahre konnte das nicht umgesetzt werden. Auf Nachfrage stellte Bauamtsleiter Simon klar, dass der Zug hier längst nicht abgefahren sei und dies in entsprechenden städtebaulichen Verträgen geregelt werden muss.

Die Verkehrlichen Belange zum Gelände werden in der nächsten Umwelt- und Verkehrsausschusssitzung vorgestellt und diskutiert.

Gelände ehemalige Griechenschule wird überplant

Nach jahrelangen Hinweisen des Bündnis für Dachau, dass das brachliegende Gelände an der Mitterndorfer Schule zu überplanen, hat der Bauausschuss in seiner gestrigen Sitzung einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Vorgesehen ist eine sechsgruppige Kindertagesstätte und Wohnbebauung.

Vorgesehen ist eine intensive Bürgerbeteiligung und ein kleiner städtebaulicher Wettbewerb im Rahmen eines Plangutachtens.

Waldkindergarten

In der gestrigen Bauausschusssitzung regte Kai Kühnel (Bündnis für Dachau) an  Erkundigen einzuholen, ob ein Waldkindergarten unter städtischer Regie sinnvoll sein kann. Eine private Initiative war gescheitert.
Ein städtischer Waldkindergarten wird zum Beispiel von der Gemeinde Geiselhöring betrieben.

Radhalle jetzt mit Priorität 3

Der Bauausschuss hat in der gestrigen Sitzung die Radhalle am Bahnhof mit der Priorität 3 versehen. Damit besteht jetzt die realistische Chance, dass die Maßnahme im Haushalt 2015 berücksichtigt wird.

Wie bereits im Beitrag "Kampf ums Radhaus" berichtet stehen hohe Fördermittel in Aussicht.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Mi 22.10.14 14:30h - des Haupt- und Finanzausschuss

  • Öffentliche Tagesordnungspunkte

  • 1.
    Ausweisung von Gräberfeldern für muslimische Mitbürger;
    Antrag der CSU-Fraktion vom 30.06.2014
  • 2.
    Änderung der Plakatierungsverordnung;
    Antrag der SPD-Fraktion vom 14.06.2014
  • 3.
    VHS Dachau GmbH;
    hier: Jahresabschluss zum 31.01.2014 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.02.2013 bis 31.01.2014
  • 4.
    Verschiedenes öffentlich

Di 21.10.14 14:30h - Bau- und Planungsausschuss

  • Öffentliche Tagesordnungspunkte

  • 1.
    Ehemalige MD-Papierfabrik
    Information über den Arbeitsstand des Bebauungs- und Grünordnungsplans
  • 2.
    Ehemalige MD-Papierfabrik
    Erhalt des denkmalgeschützten Wasserturms
    Erneute Behandlung
  • 3.
    Ignaz-Taschner-Straße 14
    Ehemalige Schule der Republik Griechenland
    Städtebauliche Entwurfsplanung
  • 4.
    Otto-Kohlhofer-Weg
    Aufstellung eines Bebauungsplans (BPL) „Otto-Kohlhofer-Weg“
    gemäß § 2 Abs. 1 BauGB
    (2. Änderung des BPL 49/90 „Wohnpark am Neufeld“)
  • 5.
    Otto-Kohlhofer-Weg
    Neubau einer Kinderkrippe
    Billigung der Planung
    Tischvorlage
  • 6.
    Bauleitplanung der Gemeinde Bergkirchen
    Nachbarabstimmung gemäß § 2 Abs. 2 BauGB
    Bebauungsplan Nr. 71, Gewerbegebiet Günding-West, 3. Änderung
  • 7.
    Am Speckfeld, Pullhausen
    Erhebung der Erschließungskosten
    Bildung eines Abschnitts
  • 8.
    Heinrich-Neumaier-Platz 1
    Generalsanierung und Erweiterung der Berufsschule Dachau
  • 9.
    Himmelreichweg o.Nr.
    Errichtung einer landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle als privilegiertes Bauvorhaben im Außenbereich
  • 10.
    Verschiedenes öffentlich

Montag, 13. Oktober 2014

Mi 15.10.14 16:00 - Kulturausschuss

  • Alter Sitzungssaal im Rathaus Dachau

  • Öffentliche Tagesordnungspunkte

  • 1.
    Projektantrag Freie Malgruppe Dachau - Jahresausstellung im Rot-Kreuz-Haus 2014
  • 2.
    Projektantrag der Künstler Krottenthaler, Trommeter und Szabo für eine Ausstellung in Klagenfurt
  • 3.
    Projektantrag Monika Siebmanns für eine Ausstellung in der Stadt Karlsruhe
  • 4.
    Beitritt der Stadt Dachau zum Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“
  • 5.
    Investitionsanträge Knabenkapelle Dachau e.V. und Stadtkapelle Dachau e.V.
  • 6.
    Antrag Bruno Schachtner Ankauf für Stadtarchiv
  • 7.
    Haushaltsentwurf 2015 Zweckverband Dachauer Galerien und Museen
  • 8.
    Haushalt Kultur 2015
  • 9.
    Verschiedenes öffentlich

Stadtratsinfofahrt Klagenfurt

Die Fraktion Bündnis für Dachau hat an der diesjährigen Stadtratsinformationsfahrt nach Klagenfurt teilgenommen. Das viertägige Programm war gespickt mir Informationen und gekennzeichnet  vom regen Austausch mit Klagenfurter Gemeinderäten als auch mit Prof. Gstettner, der mit uns die Klagenfurter Stolpersteine abging und uns die Hintergründe erläuterte.

Von der Bündnis-Fraktion im Dachauer Stadtrat waren die Vorsitzende Sabine Geißler sowie Michael Eisenmann und Bürgermeister Kai Kühnel mit von der Partie.
Die Eintragung des Oberbürgermeisters ins Goldene Buch der Stadt Klagenfurt fand kurz vor der Ausstellungseröffnung von Künstlern des Franziskuswerkes Schönbrunn und der Klagenfurter Gruppe "autark" im Rathaus statt.



40 Jahre Dachau - Klagenfurt aus der Sicht der Klagenfurter

Die Klagenfurter kommentieren den Besuch der Dachauer Delegation auf ihrer Homepage wie folgt:

40 Jahre Dachau - Klagenfurt (11.10.2014)


Jubiläum der Städtepartnerschaft von Dachau und Klagenfurt. Heuer vor 40 Jahren wurde die Partnerschaft gegründet.

Zwischen der Kärntner Landeshauptstadt und Dachau unweit von München gibt es eine ganz enge Städtepartnerschaft. Das liegt nicht nur in der kurzen Distanz sondern wohl auch in der relativ ähnlichen Mentalität der Bayern und der Kärntner. „Gründungsväter“ der Städtepartnerschaft waren damals die Altbürgermeister Leopold Guggenberger und Lorenz Reitmeier. Wobei dieser Schritt nicht einfach war, ist Dachau doch historisch schwer vorbelastet. In Dachau wurde 1933 von den Nazis das erste Konzentrationslager errichtet. Heute ist das Gelände ein Mahnmahl wider des Vergessens.

„Diese Städtepartnerschaft ist eine, die lebt“, sagte Bürgermeister Christian Scheider, der zu dem Festakt im Rathaus den Dachauer Oberbürgermeister Florian Hartmann, die Bürgermeisterin Gertrud Schmidt-Podolsky, Bürgermeister Kai Kühnel sowie rund 30 amtierende und ehemalige Stadträte begrüßen konnte. „Wir sind 40 Jahre einen gemeinsamen Weg gegangen, der zur Zusammenarbeit in den verschiedensten Bereichen geführt hat“, so Scheider.

Der Klagenfurter Bürgermeister würdigte in seiner Festansprache auch die Bemühungen und Leistungen von Dachau in Sachen Erinnerungskultur. „Dachau hat hier viele wichtige Schritte gesetzt und spricht so wie Klagenfurt beim Gedenken eine klare Sprache“, betonte Scheider.

In Dachau gibt es übrigens seit 1979 einen Klagenfurter Platz. Diese Einseitigkeit wurde nun am Wochenende behoben, in Welzenegg gibt es nun einen Dachauer Park.

Die Dachauer Delegation war aber nicht nur zum Feiern nach Klagenfurt gekommen. Man hatte – wie es Oberbürgermeister Florian Hartmann ausdrückte – die Reise in die Partnerstadt auch gleich für die Stadtratsinformationsfahrt, die man einmal jährlich unternimmt, genutzt. So standen nämlich auch diverse Informationsgespräche im Rathaus mit den Fachbeamten der Klagenfurter Stadtverwaltung auf dem Programm.

„Klagenfurt ist allen Dachauern längst ein Begriff, es ist eine Partnerschaft, die von gegenseitiger Offenheit und Sympathie geprägt ist“, sagte Oberbürgermeister Hartmann. Und der Sympathiewert könnte in den nächsten Monaten noch steigen. Denn Oberbürgermeister Hartmann deponierte den Wunsch, ob denn der Dachauer Platz nicht ein kleines Abbild vom Klagenfurter Lindwurm bekommen könnte. Wie Bürgermeister Scheider versicherte, wird die Aufstellung eines Miniaturlindwurmes in Dachau wohl kein gröberes Problem darstellen.

Im Zuge des Festaktes wurde im Rathaus auch eine Ausstellung von betreuten Jugendlichen der beiden Einrichtungen Franziskuswerk Schönbrunn und autARK eröffnet. Die beiden Vereine sind letztes Jahr eine Partnerschaft eingegangen. Die Ausstellung mit den Werken von behinderten Jugendlichen läuft bis Ende Oktober im Rathaus, die Bilder sind käuflich zu erwerben. Wobei der Erlös den Betreuungseinrichtungen zugute kommt.

TSV: Reisböck machts sichs einfach

Der Stadtrat solle "die Hosen runterlassen und sagen wohin wir müssen", so heute in den Dachauer Nachrichten im Artikel „Weil der Kampfgeist langsam erlischt“

Tatsache ist, dass Reisböck proaktiv Grundstücksverhandlungen im Namen des TSV für die Aussiedlung durchgeführt hat und diese Grundstücksverhandlungen (außer zu Verstimmungen) bis heute zu keinem Ergebnis geführt haben.

Herr Reisböck hat keinen Auftrag Grundstücksgeschäfte für die Stadt abzuschließen und die Stadt hat keine Verpflichtung in Verträge einzusteigen, die für den Steuerzahler unzumutbar sind.


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